Global vernetzt, lokal engagiert: Klimagerechtigkeit und Vielfalt von Brasilien bis Deutschland

Wie hängen Umweltzerstörung, Artensterben und soziale Ungleichheit weltweit zusammen? Wer trägt die Kosten – und wer profitiert? Unser Bildungsprojekt geht diesen Fragen anhand der Verflechtungen zwischen Brasilien und Deutschland nach. Im Fokus stehen die sozialen und ökologischen Folgen globaler Wirtschaftsstrukturen – und die Stimmen derer, die sich vor Ort für Gerechtigkeit, Klima- und Menschenrechte einsetzen. In Seminaren, Workshops, Dialogforen und digitalen Formaten laden wir zur gemeinsamen Auseinandersetzung ein: mit Perspektiven aus Brasilien, mit Hintergrundwissen und mit konkreten Handlungsmöglichkeiten. Wir richten uns an Menschen, die etwas verändern wollen – in der Bildungsarbeit, in der Zivilgesellschaft, an Hochschulen oder in den Medien. 📚 Die Veranstaltungen und Materialien des Projekts dokumentieren wir fortlaufend online – reinschauen lohnt sich!

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Brasiliens Indigenendachverband APIB publiziert eine öffentliche Stellungnahme zur Unterstützung für die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR)

Brasiliens Indigenendachverband APIB publiziert eine öffentliche Stellungnahme zur Unterstützung für die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR)

Während in der EU eine offenkundig sehr aggressive Kampagne aus Kreisen der Wirtschaftslobby es zunehmend schafft, weite Teile der Politik in den EU-Mitgliedsstaaten als auch in der EU-Kommission und im Europäischen Parlament zunächst für eine Verschiebung, dann für eine Schwächung und Aushöhlung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) zu gewinnen, positioniert sich Brasiliens Indigenendachverband deutlich für eine robuste EU-Entwaldungsverordnung (EUDR): "Jeder Versuch, ihre Bestimmungen zu lockern oder zu schwächen, stellt eine direkte Gefahr für die Gebiete und Lebensweisen Indigener Völker dar. [...] APIB bekräftigt ihre Unterstützung für die EUDR und deren Umsetzung ohne weitere Verzögerungen oder Abschwächungen. Wir setzen uns für ein Entwicklungsmodell ein, das auf der Verteidigung der Menschenrechte, der Solidarität zwischen den Völkern, dem Schutz der Territorien und dem Schutz der Biodiversität basiert. Es gibt keine Klimagerechtigkeit ohne den umfassenden Schutz der indigenen Gebiete. Es gibt keine nachhaltige Entwicklung, wenn Völker im Namen des Profits geopfert werden. Die Rechte der Indigenen Völker sind kein Verhandlungsobjekt in Verhandlungen und Handelsgeschäften", so APIB. KoBra dokumentiert hier in deutschsprachiger Übersetzung die öffentliche Stellungnahme des Indigenendachverbands Articulação dos Povos Indígenas do Brasil (APIB).
| von Christian.russau@fdcl.org