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Sonderheft Wald-Handel für's Klima?

<h3>Kapitel 1    </h3><p><a href="index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=134&amp;Itemid=119">Wald-Handel für's Klima?</a><br />Einleitung<br /></p><strong>Internationale Klimaverhandlungen: Was steht auf dem Spiel?</strong><br />Von Morrow Gaines Campbell und Rubens Harry Born<br /><p><br /><strong>REDD und die internationalen Klimaverhandlungen</strong><br />Von Wolfgang Kuhlmann<br /><br /><strong>Bringt REDD uns weiter?    Priorität von REDD auf Emmissionen lenkt von den Ursachen der Waldzerstörung ab</strong><br />Von Jutta Kill<br /><br /><strong>Walderhaltung muss wirtschaftlich attraktiv werden</strong><br />Von Mariana Christovam, Erika Pinto, Osvaldo Stella und Paulo Moutinho<br /></p><p><a href="index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=135&amp;Itemid=119">Brasilien bei den Klimakonferenzen: Chronik einer umkämpften Position</a><br />Von Camila Moreno<br /></p><br /><br /><h3>Kapitel 2</h3><strong>„REDD-Readiness“ auf brasilianisch</strong><br />Von Camila Moreno<br /><br /><strong>Wem gehört Amazonien?</strong><br />Von Thilo F. Papacek<br /><br /><strong>Die Menschen in Amazonien</strong><br />Von Marco Mota und Jule Westerheide<br /><br /><strong>Amazonien in Zahlen</strong><br />Von Marco Mota<br /><br /><strong>Código Florestal – Brasiliens Waldschutzgesetz in Gefahr</strong><br />Von Uta Grunert<br /><br /><strong>Das Management geschützter Gebiete – Unsere Herausforderung, die Zukunft der nächsten Generationen zu garantieren</strong><br />Von Tarcísio Feitosa und Ana Carolina Simões<br /><br /><strong>Der brasilianische Amazonienfonds – Arbeitsweise und Perspektiven für die brasilianische Zivilgesellschaft</strong><br />Von Lucas Mazzei, Rubens Gomes und Vítor Mamede Carvalho<br /><br /><strong>Projekte in Amazonien</strong><br />Von Camila Moreno<br /><br /><strong>Der Fall Juma: REDD in Amazonien</strong><br />World Rainforest Movement WRM<br /><br /><strong>Gegendarstellung der Stiftung Nachhaltiges Amazonien</strong><br />Stiftung Nachhaltiges Amazonien<br /><br /><h3>Kapitel 3</h3><p><strong>Eine Mogelpackung wirtschaftlicher Interessengruppen</strong><br />Interview von Gislene Lima mit Letícia Tura<br /><br /><strong>Ein Sündenfall der Regierung Lula</strong><br />Von Paulo Rogerio Gonçalves<br /><a href="index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=136&amp;Itemid=119"></a></p><p><a href="index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=136&amp;Itemid=119">Amazoniens Wälder werden zerstückelt – Großunternehmen sind mit Infrastrukturprojekten und Waldhandelsabsichten auf dem Vormarsch</a><br />Von Guilherme Carvalho<br /><br /><strong>Fast alles nur „indirekte Beeinflussung” – Stellungnahme des Movimento Xingu Vivo para Sempre zum Großprojekt Belo Monte</strong><br />Aufruf der Bewegung Movimento Xingu Vivo para Sempre<br /><br /><strong>Grüne Palme mit Risiken und Nebenwirkungen – Palmölproduktion und Ernährungssicherung in Brasilien</strong><br />Von Kirsten Bredenbeck<br /><br /><strong>Palmöl verletzt Land- und Indigenenrechte: das indonesische Beispiel</strong><br />von Marianne Klute<br /><br /></p><h3>Kapitel 4</h3><strong>Cochabamba liefert jede Menge Impulse</strong><br />Von Gerhard Dilger<br /><br /><strong>Amazonien als Lebensraum</strong><br />Von Aldalice und Matheus Otterloo<br /><br /><p><a href="index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=137&amp;Itemid=119">Offener Brief aus Belém</a><br />VertreterInnen von mehr als 50 Organisationen und sozialen Bewegungen<br /></p><br /><strong>Das nationale REDD-Observatorium</strong><br />Von Vítor Mamede Carvalho und Lucas Mazzei<br /><br /><strong>Kontinuität von Indigenen-Gebieten bewahren</strong><br />Von Natalie Unterstell und Erika Yamada<br /><br /><strong>„Wir müssen die Selbstversorgung der Familien stärken!“</strong><br />Interview von Tina Kleiber mit Mayron Regis<br /><br /><strong>Der Schatz der Bäume</strong><br />Von Juliane Greiner und Johannes Zimpel<br /><br /><strong>Climate Justice Now!</strong><br />Selbstdarstellung des Netzwerkes Climate Justice Now!<br /><br /><h3>Kapitel 5</h3><p><a href="index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=138&amp;Itemid=119">Konsumgewohnheiten und REDD<br /></a>Von Kirsten Bredenbeck<br /></p><p><a href="index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=139&amp;Itemid=119">Regenwaldkauf am Amazonas: wichtig für Schutz der Regenwälder</a><br />Von Rainer Putz<br /><a href="index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=140&amp;Itemid=119"><br />Regenwaldkauf zum Schutz der Umwelt?</a><br />Von Wolfgang Kuhlmann und Marcos Antonio da Costa Melo<br /><br /><strong>Waldinvestments – Profite für den Erhalt des Amazonas?</strong><br />Von Benjamin Luig<br /><br /><strong>Welthandel, Zertifizierung und „ökologisch modernisierter“ Imperialismus</strong><br />Von Klemens Laschefski<br /><br /><strong>Der Weg zu Wald- und Klimaschutz führt nicht über Biomasseimporte</strong><br />Von Martina Backes<br /><br /><strong>Renaissance von Umweltverbund und Urbanität</strong><br />Von Heiner Monheim<br /><br /><strong>Engagiert in der Internationalen Tropenwaldpolitik</strong><br />Von Uta Grunert<br /><br /><strong>Was können wir uns in Zukunft noch leisten? – Tipps zum Einsparen von Treibhausgasen</strong><br />Von Uta Grunert</p><p> </p><p><a href="index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=182&amp;Itemid=119">Materialsammlung</a><br /></p><p> </p>
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FIAN zur Situation der Guarani-Kaiowá

Die Guaraní-Kaiowá aus Mato Grosso do Sul wurden in der Vergangenheit von ihrem angestammten Land vertrieben, um riesigen Plantagen und für der Viehzucht Platz zu machen – und dies, obwohl die brasilianische Gesetzgebung die rechtliche Abgrenzung (Demarkierung) der indigenen Territorien vorschreibt. Noch immer haben die Behörden nicht die notwendigen Schritte unternommen. FIAN International hatte 2009 eine Eilaktion zu diesem Fall durchgeführt. Anfang 2010 erhielt die NGO ein Antwortschreiben des Brasilianischen Bundesministeriums für Soziale Entwicklung und Hungerbekämpfung (MDS), das FIAN Brasilien und FIAN International allerdings als unzureichend einstufen. <br />Als Ergebnis des wachsenden nationalen und internationalen Drucks gab Präsident Lula allerdings im April und Juni dieses Jahres öffentlich bekannt, dass die Lösung des Guaraní-Kaiowá-Konflikts eine seiner zentralen Prioriäten für 2010 darstelle. Inzwischen entschied die Staatsanwaltschaft, die Umsetzung einer Vereinbarung von 2007 juristisch abzusichern, die die Verpflichtung zur Demarkation von 42 traditionellen Ländern der Guaranís in Mato Grosso do Sul begründet. FIAN Brasilien und FIAN International versuchen, gemeinsam mit den FührerInnen der Guaraní-Kaiowá, dem CIMI (Conselho Indigenista Missionário) und anderen Partnerorganisationen den internationalen Druck aufrechtzuerhalten. Ein nächster Schritt wird eine Tour zum Jahresende in Europa sein, die einen Besuch in Deutschland, in der Schweiz und im Europäischen Parlament beinhaltet.
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Ausländische Konzerne in brasilianischer Ethanolbranche

Seit einigen Jahren gibt es im brasilianischen Ethanolsektor zunehmende Aufkäufe durch ausländische Unternehmen. Die Wirtschaftsmacht konzentriert sich mehr und mehr in den Händen bestimmter Wirtschaftsgruppen. Seit dem Jahr 2000 ist der Anteil ausländischer Unternehmen am brasilianischen Ethanolsektor von 1% auf 20% gestiegen. Etwa 450 Verarbeitungsanlagen werden von 160 Unternehmen kontrolliert. Nach Angaben der KPMG Corporate Finance gab es zwischen 2000 und September 2009 in Brasilien 99 Fusionen und Anlagenaufkäufe – davon 45, also fast die Hälfte, zwischen 2007 und 2009. Zu den HauptakteurInnen unter den ausländischen InvestorInnen in den brasilianischen Ethanolsektor gehören die französischen Konzerne Louis Dreyfus und Tereos, der US-Agrokonzern Bunge und der indische Zuckerproduzent Shree Renuka. Sie haben in den letzten zwei Jahren Mehrheitsanteile an großen Zucker- und EthanolproduzentInnen erworben. Ein weiteres Unternehmen ist die Royal Dutch Shell, die kürzlich ein Joint Venture mit Brasiliens Marktführer Cosan einging. Gleiches plant der US-Technologiekonzern Amyris. Doch ist inzwischen auch der staatliche Erdölkonzern Petrobras im großen Stil mit dabei: Bis 2013 will Petrobras 4,5 Mrd. $ in die Produktion von Agrokraftstoffen investieren und die Jahresproduktion von Cosan übertreffen . Einen genauen Einblick in die verschiedenen Investitionen liefert der Artikel von Maria Luisa Mendonça: Avança o monopólio da terra para produção de agrocombustíveis.
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