Artikel zu Menschenrechte und Gesellschaft

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Mundurukú wollen Millionen Bäume  vor Rodung für Staudamm retten

Mundurukú wollen Millionen Bäume vor Rodung für Staudamm retten

„Tapajós Livre", fordern die Mundurukú: "Freier Tapajós“. Mit Booten sind die Indigenen den Fluss hinauf nach São Luiz gefahren, um dort zu demonstrieren, wo bald Tausende Tonnen Beton und Stahl das Wasser stauen sollen. 8.040 Megawatt soll der Damm leisten – Energie für Aluminiumhütten, Bergbaukonzerne und Industrieanlagen.
| von Rettet den Regenwald

Verfassungsänderung verhindern!

Eine mögliche Verfassungsänderung in Brasilien gibt aktuell Anlass zur Sorge. Der Entwurf sieht vor, die Altersgrenze für das Erwachsenenstrafrecht von 18 auf 16 Jahre herabzusetzen. Dies würde gegen zahlreiche nationale und internationale Gesetze verstoßen, unter anderem gegen die Verpflichtung Brasiliens, die Rechte des Kindes zu schützen.
| von Amnesty International

Brasiliens Justiz aktiver zum Schutz der Munduruku vor illegalem Goldabbau und dessen Folgen

Das für die sogenannte Bundesregion TRF1 zuständige Bundesgericht bekräftigt abschließend die Pflicht des Bundes, der Umweltbehörde IBAMA und der Indigenenbehörde FUNAI, dafür Sorge zu tragen, dass die illegalen Goldsucher:innen aus den Indigenen Territorien Munduruku und Sai Cinza entfernt werden müssen. Währenddessen hat die Bundesstaatsanwaltschaft vor Bundesgerichten eine neue Klage eingereicht, um den Bund zu zwingen, vorherige Gerichtsurteile zur garantierten Versorgung der Indigenen Munduurku am Fluss Tapajós mit sauberem Trinkwasser endlich umzusetzen.
| von Christian.russau@fdcl.org
Wer entscheidet über den Tapajós

Wer entscheidet über den Tapajós

Brasiliens Bundesstaatsanwaltschaft MPF reicht vor Gericht eine Klageschrift ein, um Brasiliens Bundesregierung und die Nationale Wasserbehörde ANA zu verpflichten, die Beteiligung der flussanrainenden Gemeinschaften an den Entscheidungen zur Wasserbewirtschaftung im Tapajós-Einzugsgebiet sicherzustellen.
| von Christian.russau@fdcl.org
Neuer Bericht zu Gewalt gegen Indigene in Brasilien und Vorwurf zu verschleppter Verfassungsklärung des grundlegenden Disputs um Indigenenrechte und Agro- und Bergbau-Wirtschaftsinteressen

Neuer Bericht zu Gewalt gegen Indigene in Brasilien und Vorwurf zu verschleppter Verfassungsklärung des grundlegenden Disputs um Indigenenrechte und Agro- und Bergbau-Wirtschaftsinteressen

Indigenenmissionsrat CIMI stellt Bericht zu Gewalt gegen Indigenen in Brasilien im Jahr 2025 vor und warnt vor juristischer Verschleppung der Verfassungsklärungen zu indigenen Landrechten.
| von Christian.russau@fdcl.org