Artikel zu
Landkonflikte und Umwelt
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Unterschriften-Liste für die Kündigung des deutsch-brasilianischen Atomabkommens im Jahr 2014!
Wir bitte Euch um Euer Mitzeichnen der Unterschriftenliste an die Regierungen von Deutschland und Brasilien, in der wir die Kündigung des deutsch-brasilianischen Atomabkommens fordern. Dieses Abkommen jährt sich demnächst zum 40. Mal. Brasilien braucht keine Atomenergie! Es ist höchste Zeit, dass BrasilianerInnen und Deutsche zu der „friedlichen Atomkooperation“ endlich „Es reicht!“ sagen!
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Articulação Antinuclear Brasileira, Coalizão por um Brasil Livre de Usinas Nucleares und deutsche PartnerInnenorganisationen
Untersuchung zum Sojaanbau 2009/10
Das Centro de Monitoramento de Agrocombustíveis der NGO Reporter Brasil hat kürzlich die aktuelle Situation im Sojasektor untersucht . Trotz des Sojamoratoriums hat sich der Anbau der Pflanze wieder auf neu entwaldete Gebiete ausgedehnt. Das Sojamoratorium existiert seit Oktober 2006 und wurde im Juli erneut verlängert. Mit dem Moratorium verpflichten sich Abnehmerunternehmen, Soja von nach Juli 2006 neu entwaldeten Feldern nicht zu kaufen. Da Soja nicht unmittelbar nach der Abholzung von Regenwald auf die Flächen ausgebracht wird, sondern die Böden zunächst durch andere Kulturen vorbereitet werden, kann das Moratorium erst seit dem vergangenen Jahr überhaupt missachtet werden. Kontrollen ergaben denn auch eine steigende Tendenz der Missachtung: 2009 stammte Soja in 12 Fällen, dieses Jahr sogar in 75 Fällen von nach Juli 2006 abgeholzten Feldern.
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admin
Unzeitgemäß: Atomvertrag mit Brasilien
Der deutsch-brasilianische Atomvertrag soll durch einen Erneuerbare-Energien-Vertrag, der im Geiste des Klimaschutzes steht, ersetzt werden.
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Dr. Karl-Heinz Stecher
Uranmine verseucht Grundwasser, gesteht staatliche Minenbetreiberin INB erstmals ein
Lateinamerikas einzig in Betrieb befindliche Uranmine im brasilianischen Nordosten, im Bundesstaat Bahia, verseucht das Grundwasser der Anwohner/innen, gesteht die staatliche Minenbetreiberin ein - tut aber nichts.
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Christian Russau
Vale muss Kompensationszahlungen zurückzahlen
Oberster Justizgerichtshof schliesst Vale von Kompensationszahlungen für Wasserkraftwerk Risoleta Neves im Bundesstaat Minas Gerais infolge eines dem Dammbruch einer Vale-Tochter geschuldeten Betriebsausfalls aus.
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Christian.russau@fdcl.org
Vale-Konzern scheitert mit Kriminalisierungsversuch
Das Landesjustiztribunal von Maranhão wies am 7. Januar dieses Jahres in zweiter Instanz die Berufung des Multis Vale zum Versuch der Kriminalisierung des Indigenenmissionsrates CIMI und zweier als Lehrerinnen bei den Awá Guajá tätigen Missionarinnen im Indigenen Territorium TI Caru im Bundesstaat Maranhão zurück. Awá Guajá hatten 2016 die Eisenbahnlinie Estrada de Ferro Carajás temporär besetzt, um darauf aufmerksam zu machen, dass der Eisenerzgigant Vale sich nicht an die im Umweltbasisplan Plano Básico Ambiental PBA vertraglich zugesicherten Entschädigungs- und Wiedergutmachungsleistungen durch die Auswirkungen des Ausbaus des Eisenbahnprojektes der Estrada de Ferro Carajás gehalten hätten.
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Christian.russau@fdcl.org
Veranstaltung zum Staudamm-Projekt am Tapajós
Im Rahmen der Misereor-Fastenaktion fand am 2.03.16 die Veranstaltung "Brasilien: Landkonflikte und Großprojekte in Amazonien - Egidio Alves Sampaio aus der Landpastoral berichtet" in Freiburg statt. Herr Sampaio vermittelte authentische Eindrücke der Lage vor Ort rund um den geplanten Bau des Staudamms am Fluss Tapajós.
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Arunika Senarath
Verbot des Sprühens von Pestiziden aus der Luft in Ceará
Recht und Erfolg der ländlichen Bevölkerung, ein Beispiel für Brasilien!
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KoBra
Verfassungsklage gegen das "Giftpaket" 14.785 in Brasília eingereicht
Parteien, Gewerkschaften, NGOs und soziale Bewegungen reichen gemeinsam Verfassunsklage gegen das "Giftpaket" ein, das Ende 2023 von beiden Kammern des Brasilianischen Nationalkongresses verabschiedet worden war und das Präsident Lula zum Teil annahm, dabei aber in einigen Punkten sein Veto einlegte, welches am 9. Mai von den beiden Kammern des Nationalkongresses wieder gekippt worden war, so dass nun das Gesetz des Giftpakets 14.785 erstmal in Gänze gilt. Dies wollen die sozialen Bewegungen ändern.
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Christian.russau@fdcl.org
Verfassungsklage gegen neue Umweltgesetzgebung beim Obersten Gerichtshof STF eingereicht
Im vergangenen Jahr hatten die beiden Kammern des brasilianischen Nationalkongresses infolge des Gesetzesentwurf 2159/2021, der seit 2004 im Kongress diskutiert wurde, diesen als Gesetz 15.190/2025 (das sogenannte Allgemeine Gesetz zur Umweltgenehmigung) verabschiedet. Die auf einige Punkte sich beziehenden Vetos des Präsidenten Lula wurden vom Kongress gekippt, sodass es im November vergangenen Jahres zur Verabschiedung des Gesetzes 15.300/2025 kam, welches das Allgemeine Gesetz ergänzt, indem es u.a. Regeln für die LAE (Spezielle Umweltgenehmigung) festlegt. Nun haben die Partei PSOL zusammen mit dem Indigenendachverband APIB und unterstützt von einer Reihe von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Klage wegen Verfassungswidrigkeit eingereicht.
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Christian.russau@fdcl.org
