Artikel zu
Landkonflikte und Umwelt
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Staudamm Belo Monte: Bundesstaatsanwaltschaft fordert Revision der festgelegten Durchflussmengen des Xingu-Fluss
Anwohner*innen und die Fischmigration leiden unter den nach Wirtschaftlichkeitskriterien für den Staudamm festgelegten Wasserdurchflussmengen.
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von
Christian Russau
Staudamm Belo Monte: Hin und Her bei erlaubter Wassermenge und neue, durchaus ambivalente Entwicklungen bei Umweltkompensationen
Erst verlangte die Umweltbehörde die Reduzierung der dem Fluss Xingu für das Staureservoir von Belo Monte abzuzweigenden Wassermenge, dann hob ein Gericht diese Entscheidung wieder auf, sehr zum Leidwesen der Anwohnenden der Volta Grande do Xingu. Derweil sollen laut Obersten Richterentscheid, die vom Staudamm Belo Monte betroffenen Indigenen künftig die bisher dem brasilianischen Staat gezahlten Royalties als Umweltkompensation erhalten. Die juristische Argumentation dahinter birgt aber Risiken - und zwar für die indigenen Territorien, die vielleicht künftig in den Fokus wirtschaftlicher Explorationsinteressen rücken könnten. Warum lest Ihr hier.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Staudamm Jatobá am Rio Tapajós soll voranschreiten
Nationale Energieagentur Aneel hat die eingereichten Machbarkeitsstudien akzeptiert, obwohl diese ohne zureichende freie, vorherige und informierte Konsultation der betroffenen Indigenen und Flussanwohnerinnen erstellt worden waren.
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von
Christian Russau
Staudamm Sobradinho speichert wegen anhaltender Dürre mehr Wasser
... und bedroht so die Wasserversorgung der Flussanwohner/innen.
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von
Christian Russau
Staudamm Tucuruí: Nach über 40 Jahren erste Schadenbestandsaufnahme bei indigenem Volk der Assurini
In dem nun begonnenen Klageprozess beantragt die Bundesstaatsanwaltschaft in Pará Entschädigungszahlungen und Wiedergutmachung für die Schäden, die den indigenen Assurini durch den Bau des Wasserkraftwerkes von Tucuruí vor 40 Jahren entstanden sind.
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von
Christian Russau
Staudamm, Schiene, Schnitzel
Wie Staudämme und Wasserstraßen am Tapajós mit Bergbau und Soja in Mato Grosso und dem billigen deutschen Schnitzel zusammenhängen.
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von
Christian Russau
Staudammbau Belo Monte erneut gerichtlich gestoppt
Bundesgericht sieht Umweltauflagen nicht erfüllt. Staatsbank BNDES darf an Betreiberkonsortium vorerst keine Kreditmittel mehr freigeben.
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von
Christian Russau
Staudämme am Rio Madeira reduzieren Fischbestände deutlich
Neue Universitätsstudie bestätigt Rückgang der Fischbestände um 40 Prozent
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von
Christian Russau
Staudammwahnsinn im Tapajós-Becken
Während die internationale Aufmerksamkeit vor allem mit dem Megastaudamm Belo Monte am Rio Xingu beschäftigt ist, dringt das brasilianische Entwicklungsmodell des beschleunigten Wachstums (PAC) unter Präsidentin Dilma Rousseff längst weiter nach Westen in bislang intakte Regionen des Amazonasbeckens vor.
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von
Uta Grunert
Stellungnahme von CIMI - Conselho Indigenista Missionário zur Verabschiedung des "Gesetzesentwurfs zur Umweltzerstörung"
Im Folgenden dokumentieren wir die Stellungnahme des Indigenenmissionsrates CIMI gegen den Gesetzentwurf PL 2159/2021, "Gesetzesentwurfs zur Umweltzerstörung"
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von
CIMI - Conselho Indigenista Missionário
