Artikel zu
Indigene
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SAVE THE DATE: 20.9.24 – Die Spree liegt amAzonas: Diskussion mit Vertreter*innen der Munduruku über Klimagerechtigkeit und Partnerschaftsarbeit
Von den Folgen der globalen Umweltkrise sind alle betroffen: ob in Amazonien, in Deutschland oder in Berlin. Wird der amazonische Regenwald weiter abgeholzt, kann die Erderwärmung und das Artensterben nicht gebremst werden. Und dort, wo die Rechte der indigenen Gemeinschaften respektiert und geschützt werden, bestehen die besten Chancen, den Regenwald zu erhalten.
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tilia.goetze@kooperation-brasilien.org
Ernährungssouveränität - März 2022
Im Kongress werden mehrere Gesetzesvorschläge verabschiedet, die von der Opposition und Zivilgesellschaft als "Paket der Zerstörung" bezeichnet werden. Der PL 6299/2002, oder auch das "Giftpaket" sieht eine massive Legalisierung von extrem gesundheits- und umweltgefährdenden Pestiziden vor und überträgt die Entscheidung über die Zulassung von neuen Mitteln allein dem Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht (MAPA), welches traditionell auf der Seite der Agrarindustrie steht. Knapp einen Monat später wurde auch der PL 191/2020 im Schnellverfahren verabschiedet, welches Konzernen erlaubt, Bergbau und Wasserkraftprojekte in indigenen Territorien durchzuführen. Die verschiedenen sozialen Bewegungen wehren sich und veranstalteten zum Beispiel den "Ato Pela Terra" vor dem Kongressgebäude. Vom 4.-14. April fand die 18. Ausgabe des "Acampamento Terra Livre" in Brasília statt. Über 8.000 Indigene aus mehr als 200 Gemeinschaften sind dort zusammen gekommen, um um ihre Rechte zu verteidigen, allen voran die Demarkierung ihrer Gebiete. Die Verpflegung für die 8.000 Besucher*innen übernahmen dieses Jahr Vertreter*innen der Landlosenbewegung (MST). Es wurden täglich mehr als 400 Kilogramm Fleisch, zwei Tonnen Reis, zwei Tonnen Bohnen, sowie verschiedenes Gemüse zubereitet. Die Zutaten wurden in Siedlungen des MST in Brasília und Umgebung im Sinne der Agrarreform biologisch und ohne Pestizide angebaut.
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Hannah Dora
Ernährungssouveränität - März 2023
„Der Hunger ist zurück“ belegen aktuelle Studien und die Daten sind alarmierend: 125,2 Millionen Brasilianer*innen, und somit 58 Prozent der Bevölkerung leben in Ernährungsunsicherheit. 33,1 Millionen davon leiden an Hunger – das entspricht 15,5 Prozent der gesamten brasilianischen Bevölkerung. Brasilien sieht sich nach rund 9 Jahren zurückkatapultiert auf die UN-Welthungerkarte. Wir berichten über die Situation des Hungers in Brasilien, mit Schwerpunkt auf der Krise der Yanomami.
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tilia.goetze@kooperation-brasilien.org
Indigene und Landrechte - Januar 2021
Bolsonaros Politik nimmt bewusst Opfer bei vulnerablen Gruppen in Kauf. Dazu gehören Indigene sowie traditionelle Völker und Gemeinschaften. Während der Pandemie ist die sogenannte häusliche Gewalt und auch die Anzahl der Feminizide gestiegen, beides auch ein Thema in den comunidades. Schwerpunkt: Aide-Mémoire aus Anlass des Gespräches mit Herrn Außenminister Heiko Maas am 3.2.2021
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uta.grunert@kooperation-brasilien.org
Indigene und Landrechte - Januar 2022
Das Schwerpunktthema dieses Dossiers ist die Mobilisierung für einen Indigenen Zensus 2022. Die Volkszählung ist von Bedeutung, da die daraus resultierenden Daten über die brasilianische Bevölkerung die Grundlage für politische Programme, Statistik und Entscheidungen darstelllen. Indigene Sprecher*innen kämpfen für eine Neuerfassung der brasilianischen Bevölkerungsstatistik und Selbstdeklaration im Jahr 2022. Sie zweifeln die bisherige Datengrundlage als nicht der Realität entsprechend an. Indigene, die außerhalb der traditionellen Territorien in urbanen Räumen leben, seien extrem unterrepräsentiert. Außerdem werden die aktuell fünf Hautfarben-Kategorien als ein Trick der Kolonialisator*innen eingestuft, der die Gruppe der Schwarzen und Indigenen minimiere und damit ihre Bewegungen gezielt spalte und schwäche.
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Uta Grunert
Indigene Landrechte - Januar 2024
Das Jahr 2023 war das Jahr, in dem sich der seit Jahren schwelende Konflikt um die sogenannte Stichtagsregelung „Marco Temporal“ zuspitzte. 2024 wird voraussichtlich in dieser für den Fortbestand indigener Lebenswelten in Brasilien so zentralen Frage das entscheidende Jahr sein. Bei all diesen Fragen dreht sich der dahinter stehende Konflikt stets um die Frage „Wem gehört das Land?“ und die vorrangigen Opponenten dabei sind das Triumvirat aus Agrobusiness, Bergbau- und Infrastruktur- Proponent*innen als sogenannte „ökonomische Inwertsetzer“, versus die Indigenen Völker als sogenannte „soziale Verteidiger*innen“ der Bedingung der Möglichkeit des Fortbestehens Indigener Lebenswelten in ihren Territorien.
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vini.mendes@kooperation-brasilien.org
[Dez 2021] Brasilien Nachrichten 164 erschienen!
Die Dezemberausgabe der BrasilienNachrichten ist erschienen
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Christian.russau@fdcl.org
Oberster Gerichtshof STF tagt im August über Indigenenrechte
Indigenendachverband APIB fordert dringend internationale Unterstützung an.
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Christian.russau@fdcl.org
Widerstand gegen riesiges Rechenzentrum beim Complexo do Pecém in Ceará
Was hat der boomende Bau von Rechenzentren im nordostbrasilianischen Bundesstaat Ceará mit Indigenen Territorialrechten zu tun?
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Christian.russau@fdcl.org
Brasiliens Justiz aktiver zum Schutz der Munduruku vor illegalem Goldabbau und dessen Folgen
Das für die sogenannte Bundesregion TRF1 zuständige Bundesgericht bekräftigt abschließend die Pflicht des Bundes, der Umweltbehörde IBAMA und der Indigenenbehörde FUNAI, dafür Sorge zu tragen, dass die illegalen Goldsucher:innen aus den Indigenen Territorien Munduruku und Sai Cinza entfernt werden müssen. Währenddessen hat die Bundesstaatsanwaltschaft vor Bundesgerichten eine neue Klage eingereicht, um den Bund zu zwingen, vorherige Gerichtsurteile zur garantierten Versorgung der Indigenen Munduurku am Fluss Tapajós mit sauberem Trinkwasser endlich umzusetzen.
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Christian.russau@fdcl.org
