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Artikelaktionen

Rio São Francisco

Tendenz steigend – Die neusten Entwaldungszahlen

Tendenz steigend – Die neusten Entwaldungszahlen Das Instituto Nacional de Pesquisas Espaciais (INPE) und die Umweltschutzbehörde IBAMA haben am 7.11.2014 einen neuen Kooperationsvertrag abgeschlossen, um das Monitoring und die Kontrolle im Amazonas im Kampf gegen die illegale Abholzung zu optimieren.

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BASF und Shell akzeptieren Millionenentschädigung

Langjähriger Gerichtsprozess um gesundheitlich geschädigte Arbeiter geht zu Ende. Betroffene stimmen Einigung zu.

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„Die Bekämpfung der Dürre ist eine Illusion“

(Fortaleza, 10. Juli 2012, adital-poonal).- Der Agrarwissenschaftler Márcio Moura hält die Losung der brasilianischen Regierung von der Bekämpfung der Dürre für unsinnig: Trockenheit lasse sich nicht bekämpfen, denn sie kehre zyklisch immer wieder zurück. Stattdessen müsse man einen vernünftigen Umgang mit diesem Phänomen lernen. Weiterlesen bei Poonal Nr. 1004

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Nordosten Brasiliens: Schmelzen die Plastikzisternen in der Sonne?

Brasília. Um die neuen Regenwasserzisternen für eine Million arme Haushalte im halbtrockenen brasilianischen Nordosten gibt es erneuten Ärger: Anwohner berichten, die Plastikzisternen würden dem Klima in der Region nicht standhalten. So würden die Plastikzisternen in der Sonne schmelzen. Dies berichtet der Vertreter der brasilianischen Landpastorale Comissão Pastoral da Terra (CPT), Roberto Malvezzi, gegenüber der Zeitung Correio da Cidadania . Demnach hätten in der Gemeinde Cedro im Bundesstaat Ceará die "Plastikzisternen, für die die Regierung eine Lebensdauer von 15 Jahren angekündigt hatte, nicht einmal drei Monate der Sonne und den Regengüssen im Sertão standgehalten", so Malvezzi.

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Cisternas de plástico derretem ao sol

Cisternas de plástico derretem ao sol As imagens, divulgadas pela ASACOM (Assessoria de Comunicação da ASA), são impressionantes. As cisternas de plástico, para as quais o governo garantiu duração de 15 anos, não resistiram três meses sob o sol e as chuvas do sertão, particularmente em Cedro, Ceará. O dinheiro público (cinco mil reais cada), os resíduos, a decepção das famílias, tudo faz parte do lixo despejado pelo governo federal no semi-árido. Quem será responsabilizado? Antes se dizia que no Brasil não há memória. Mas, hoje, cada celular é uma câmara fotográfica e a rede de internet põe no mundo o que se quer. Portanto, a vigilância será permanente. É verdade que o governo recuou e se comprometeu a refazer o contrato com a ASA para continuar a convivência com o semi-árido da sociedade civil. Recuou também de 300 mil cisternas de plástico para 60 mil. Mesmo assim, diante do que salta aos olhos, ainda vai despejar 60 mil peças de lixo plástico na cabeça dos nordestinos. Merecemos mais respeito.   Roberto Malvezzi (Gogó) é assessor da CPT (Comissão Pastoral da Terra). Fonte: http://www.correiocidadania.com.br/index.php?option=com_content&view=article&id=6878:meioambiente060312&catid=32:meio-ambiente&Itemid=68

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Brasiliens Nordosten streitet um Wasserprojekt

Plastikzisternen sollen lokale Handwerks- und Bildungsarbeit von Basisgruppen ersetzen. Kritik an Vetternwirtschaft und Korruption Brasília. Der brasilianische Integrationsminister gerät wegen einem neuen Programm für den Bau von einer Million Regenwasserzisternen im Nordosten des Landes immer schärfer in die Kritik. Die Zeitung Correio Braziliense hatte Fernando Bezerra vorgeworfen,... [weiterlesen bei amerika21.de ]

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Mögliches Ende des Projekts “Um Milhão de Cisternas” durch Beschluss des MDS

Das Ministerium für soziale Entwicklung und Ernährungssicherheit (MDS) beschloss nach achtjähriger Partnerschaft mit der Articulação no Semiárido Brasileiro (ASA) das Ende der Zusammenarbeit. Dadurch ist die Fortexistenz der Projekte „Um Milhão de Cisternas“ (P1MC) und „Uma Terra e Duas Águas“ (P1+2), die den Menschen in den semirariden ländlichen Regionen die Wasserversorgung garantiert, in Gefahr. Von dem Projekt P1MC, das sogar von den Vereinten Nationen ausgezeichnet wurde, profitierten durch den Bau von 372.000 Zisternen bereits mehr als 2 Mio. Menschen in 1.076 Gemeinden.

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„Das teuerste Wasser Brasiliens“

Nein, das Wasser ist nicht das Problem im Nordosten Brasiliens. Davon ist Roberto Malvezzi überzeugt. Weder das Wasser noch der Wassermangel. Das Problem liegt bei der Verteilung des Wassers. Roberto Malvezzi weiß, wovon er spricht. Seit Jahren arbeitet der Wasserfachmann im „Vale do São Francisco“, in einer Region des „brasilianischen Nils“, des Rio São Francisco. Er ist Mitarbeiter der Landpastoral (CPT) und Verbindungsglied zwischen sozialen Bewegungen und Organisationen der Zivilgesellschaft, die gegen einen teilweise zerstörerischen Agro- und Wasserbusiness kämpfen. Weiter lesen: www.blickpunkt-lateinamerika.de

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Rio São Francisco

Die Widerstandsbewegung am Rio São Francisco

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Flussableitung São Francisco: Die sozialen Bewegungen auf der Suche nach einem alternativen Entwicklungsansatz

Nach dem Beginn der Bauarbeiten für die Ableitung des São Francisco Flusses im Nordosten Brasiliens hatte der kollektive Widerstand gegen dieses Megaprojekt mit der Besetzung der Baustelle, Massenprotesten in Brasília und den Mobilisierungen rund um den zweiten Hungerstreik von Bischof Luiz Cappio Ende 2007 seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Seitdem hatten sich die Kämpfe der indigenen Gruppen, KleinbäuerInnen und Landlosen, Fischergemeinschaften und der Nachfahren von Sklavengemeinschaften (Quilombolas), der Gewerkschaften, Studentengruppen und kirchlichen  Organisationen mehr auf die alltäglichen, lokalen Auseinandersetzungen konzentriert.

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