Artikel zu Landkonflikte und Umwelt

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Fraport Flughafeninvestition in Porto Alegre, Brasilien: BUND und Kritische Aktionäre kritisieren Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung

Fraport Flughafeninvestition in Porto Alegre, Brasilien: BUND und Kritische Aktionäre kritisieren Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung

Gemeinsame Pressemitteilung vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Dachverband der Kritischen Aktionäre vom 28. Mai 2018.
| von BUND und Dachverband der Kritischen Aktionäre
Fraport-Flughafen Fortaleza: Öffentliche Zivilklage der Bundes- und Landesstaatsanwaltschaft gegen Unternehmen und Behörden

Fraport-Flughafen Fortaleza: Öffentliche Zivilklage der Bundes- und Landesstaatsanwaltschaft gegen Unternehmen und Behörden

Die brasilianische Bundesstaatsanwaltschaft MPF und die Landesstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Ceará MPCE haben am 9. Juni 2026 vor dem zuständigen Bundesgericht von Ceará eine öffentliche Zivilklage eingereicht, um Unternehmen und Behörden für die Rodung von 50,72 Hektar Atlantischem Regenwald auf dem Flughafengelände des Internationalen Flughafens Pinto Martins in Fortaleza, Bundesstaat Ceará, zur Verantwortung zu ziehen. Die Beklagten sind: Fraport Brasil S.A., Aerotrópolis Empreendimentos S.A., die landesstaatliche Umweltbehörde Semace, die Nationale Zivilluftfahrtbehörde (ANAC), die Brasilianische Flughafeninfrastrukturgesellschaft (Infraero) und die Bundesebene.
| von Christian.russau@fdcl.org
Fraport-Flughafen in Fortaleza erneut in der Kritik: Laut Ibama illegale Rodungen - und Starkregen setzt Anwohner:innengemeinde am Flughafen unter Wasser

Fraport-Flughafen in Fortaleza erneut in der Kritik: Laut Ibama illegale Rodungen - und Starkregen setzt Anwohner:innengemeinde am Flughafen unter Wasser

Auf dem Fraport-Gelände des Flughafens Pinto Martins in Fortaleza, Ceará, Brasilien, kam es laut der brasilianischen Bundesumweltbehörde IBAMA im vergangenen Jahr zu illegalen Rodungen von insgesamt über 60 Hektar „fortgeschrittenen geschützten Atlantischen Regenwalds“ auch innerhalb eines staatlich anerkannten permanenten Schutzgebietes. Die entsprechenden Gerichtsprozesse laufen derzeit noch in verschiedenen Instanzen. Im April dieses Jahres kam es in Fortaleza zudem zu sehr starken Regenfällen, die dazu geführt haben, dass Schlammwässer von den zuvor gerodeten Flächen mehrere Mauern auf dem Gelände niederrissen und die angrenzend Ortschaft Vila Gomes flutete und dort Hab und Gut der dortigen Bewohner:innen in Mitleidenschaft zogen. Berichten zufolge sind Dutzende Familien nun mit Vertreibung, materiellen Verlusten und ernsthaften Gesundheitsrisiken konfrontiert. Die Anwohner:innen haben deshalb begonnen, sich zu wehren. Sie organisierten u.a. eine Protestaktion vor der Baustelle und blockierten die Bundesstraße BR-116, um sofortiges Handeln und Rechenschaft zu fordern. Um den Schutz der Rechte der Anwohner:innen auch von Deutschland aus zu unterstützen und einzufordern, hat der Dachverband der Kritischen Aktionär:innen auf der Hauptversammlung der Fraport AG diese Themen angesprochen und Nachfragen gestellt. KoBra dokumentiert hier die Rede.
| von Christian.russau@fdcl.org
Fraport-Flughafengelände in Fortaleza: Strafzahlung wegen Rodung atlantischen Regenwalds ohne die erforderlichen gesetzlichen Genehmigungen

Fraport-Flughafengelände in Fortaleza: Strafzahlung wegen Rodung atlantischen Regenwalds ohne die erforderlichen gesetzlichen Genehmigungen

FRAPORT antwortete erst im Mai auf der Aktionärsversammlung auf die Frage nach illegaler Rodung auf dem Flughafengelände von Fortaleza: Es "werden Aktivitäten auf dem Flughafengelände nur vorgenommen, wenn alle erforderlichen gesetzlichen Genehmigungen dafür vorliegen." Keine vier Monate später wird auf FRAPORT-Gelände in Fortaleza durch eine Drittfirma ohne die erforderlichen gesetzlichen Genehmigungen gerodet.
| von Christian.russau@fdcl.org

Frei Sérgio hält Krise in der Landwirtschaft für strukturell bedingt

Der Correio da Cidadania interviewt in dieser Woche den Landtagsabgeordneten Frei Sérgio Görgen (PT/ Rio Grande do Sul), der sich über das kürzlich angenomme Gesetz zur Kleinbäuerlichen Landwirtschaft (Lei de Agricultura Familiar), die Krise im landwirtschaftlichen Sektor und die Agrarreform in Brasilien äußert.
| von Mateus Alves, Correio de Cidadania Nr. 513