Artikel zu Bergbau

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Neue Fiocruz-Studie: Quecksilber bedroht die Gesundheit der Munduruku

Neue Fiocruz-Studie: Quecksilber bedroht die Gesundheit der Munduruku

Ende September hielten die Munduruku in der Terra Indígena Sawré Myubu im Bundesstaat Pará eine Versammlung ab, auf der auch Forscher:innen der staatlichen Gesundheitsbehörde Fiocruz anwesend waren und die die Auswertung der Ergebnisse der 2019 durchgeführten Untersuchung der Quecksilberkontamination der Munduruku-Bevölkerung erstmals den Betroffenen vorstellten. Die Ergebnisse sind schockierend.
| von Christian.russau@fdcl.org
Oberster Gerichtshof debattiert die Öffnung indigener Territorien in Brasilien für den Bergbau

Oberster Gerichtshof debattiert die Öffnung indigener Territorien in Brasilien für den Bergbau

Wird Brasiliens Oberster Gerichtshof STF ausgerechnet über das Verfassungsbeschwerdeverfahren gegen die Stichtagsregelung "Marco Temporal" den Bergbau auch in indigenen Territorien gestatten? Zivilgesellschaftliche Organisationen und Indigene protestieren scharf.
| von Christian.russau@fdcl.org
Protestnote: Internationale Solidarität mit Dom Vicente, Weihbischof der Erzdiözese von Belo Horizonte (português mais baixo)

Protestnote: Internationale Solidarität mit Dom Vicente, Weihbischof der Erzdiözese von Belo Horizonte (português mais baixo)

47 internationale Organisationen unterschreiben Protestnote gegen die Bedrohung von Weihbischof Dom Vicente in Brumadinho. Seit dem Umweltverbrechen 2019 begleitet Dom Vicente, der Weihbischof der Erzdiözese von Belo Horizonte die Opfer und ihre Familien in ihrer Trauer und ihrem Kampf für Entschädigung gegenüber Vale und anderen Verantwortlichen. Vor wenigen Tagen wurde er von bewaffneten Männern bedroht. Dagegen richtet sich die Protestnote aus Brasilien.
| von KoBra
Schwerer Schlag für Sojaeisenbahnpläne Ferrogrão in der Tapajós-Region

Schwerer Schlag für Sojaeisenbahnpläne Ferrogrão in der Tapajós-Region

Die Reduzierung des Gebietes des Jamanxim-Nationalparks in Pará, um den Bau der Eisenbahnlinie Ferrogrão zum Transport von Soja aus vor allem Mato Grosso an die Überseehäfen am Amazonas zu ermöglichen, per einfacher Präsidialverordnung war nicht gesetzmässig. Oberster Richter Alexandre de Moraes argumentiert dabei mit "Wirksamkeit des Grundrechts auf eine ökologisch ausgewogene Umwelt". Oberster Procurador der Republik, Augusto Aras, widerspricht und sieht "Ökologie und Ökonomie in Harmonie" bei dem Monsterprojekt, das schwere Auswirkungen auf indigene Völker in der Tapajós-Region hätte.
| von Christian.russau@fdcl.org