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Staudamm-Arbeiter am Rio Madeira wehren sich gegen unzureichende Arbeitsbedingung
In der vorletzten Märzwoche kam es unter den Arbeitern auf den Baustellen der Staudämme Jirau und Santo Antônio im Bundesstaat Rondônia zu Aufständen, die den Betrieb der Baustelle zum Erliegen brachten. Die Bauarbeiter am Rio Madeira setzten Busse in Brand, zerstörten einen Großteil der Arbeitsunterkünfte und auch Lagerstätten. Der Zorn eines Teils der 20.000 Beschäftigten richtete sich gegen untragbare Arbeitsbedingungen, ausstehende und ungeregelte Löhne, fehlende Vergütung für Überstunden, mangelnde Gesundheitsversorgung, unzureichende Verpflegung und die Reaktion der Sicherheitskräfte mit Tränengas auf erste Proteste. Zwei Drittel der Arbeiter fühlten sich von den Betreibern mit leeren Versprechungen aus anderen Bundesstaaten angelockt, ihre Illusionen schlugen nun in Wut um.
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von
admin
Staudammbau Belo Monte erneut gerichtlich gestoppt
Bundesgericht sieht Umweltauflagen nicht erfüllt. Staatsbank BNDES darf an Betreiberkonsortium vorerst keine Kreditmittel mehr freigeben.
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Christian Russau
Staudämme am Rio Madeira reduzieren Fischbestände deutlich
Neue Universitätsstudie bestätigt Rückgang der Fischbestände um 40 Prozent
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Christian Russau
Staudämme gefährden Amazonien
Unter dem Werbeslogan von „billiger, sauberer Energie“ plant Brasilien mehr als 100 weitere Staudammbauten an Amazoniens Flüssen.
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von
Glenn Switkes
Staudammwahnsinn im Tapajós-Becken
Während die internationale Aufmerksamkeit vor allem mit dem Megastaudamm Belo Monte am Rio Xingu beschäftigt ist, dringt das brasilianische Entwicklungsmodell des beschleunigten Wachstums (PAC) unter Präsidentin Dilma Rousseff längst weiter nach Westen in bislang intakte Regionen des Amazonasbeckens vor.
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von
Uta Grunert
Stopp des Genehmigungsverfahrens für Goldabbau beim Staudammprojekt Belo Monte gefordert
Größter Goldabbau Brasiliens geplant. Bundesstaatsanwaltschaft fordert zuvor Anhörung indigener Gruppen und lehnt getrennte Umweltfolgenprüfungen ab. Die brasilianische Bundesstaatsanwaltschaft forderte Anfang der Woche das Umweltministerium des Bundesstaates Pará auf, dem geplanten Goldabbau durch den kanadischen Rohstoffkonzern Belo Sun Mining in direkter Nachbarschaft des Staudamms Belo Monte keine Genehmigungslizenz zu erteilen.
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von
Christian Russau
Strafprozess gegen 22 Angeklagte wegen des Dammbruchs der Samarco von Justiz gestoppt
Opfergruppen zeigen sich empört über die Justizentscheidung.
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von
Christian Russau
Strahlende Sandburgen
<em>Deutsch-brasilianischer Atomvertrag setzt seit 1975 Steuergelder in den Sand</em><br /><br />An einem der schönsten Küstenabschnitte Brasiliens, 130 km westlich von Rio de Janeiro und gut 300 km östlich von São Paulo liegt Angra dos Reis. Hier, in der einzigen Region Brasiliens, die nennenswerte Erdbeben verzeichnet, am Fuß eines Küstengebirges, in dem es zur Regenzeit immer wieder zu schweren Erdrutschen kommt, weshalb schon die Indigenen die Bucht Itaorna (morscher Fels) nannten, auf der Flugroute zwischen Rio und São Paulo, auf der im Pendelverkehr täglich mehr als 120 Flüge durchgeführt werden, stehen meerwassergekühlt auf Sand gebaut die beiden einzigen brasilianischen Atomkraftwerke Angra I und II.<br /><br />
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von
KoBra-Team
Strahlende Uranabfälle in Mine drohen durch Dammbruch weiter in die Umwelt zu gelangen
Nach jahrelanger Untätigkeit der staatlichen Minenbetreiberin soll die stillgelegte Uranmine in Caldas nun wegen massiver Umweltbedrohungen schärfer überwacht werden. Bundesstaatsanwaltschaft hat mit der staatlichen Atomfirma INB eine diesbezügliche Einigung getroffen.
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von
Christian Russau
Stromproduktion in Brasilien - zwischen gestern und morgen
Wenn das aufstrebende Brasilien seine Fokussierung auf Wirtschaftswachstum beibehalten will muss die Stromproduktion ausgeweitet werden. Die Regierung setzt dafür auf eine Vielfalt der Energiequellen.
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von
Fabian Kern
