Indigenenmissionsrat CIMI stellt Bericht zu Gewalt gegen Indigenen in Brasilien im Jahr 2025 vor und warnt vor juristischer Verschleppung der Verfassungsklärungen zu indigenen Landrechten.
Newsletter Sammlung
Schwerpunkt: Medieneinfluss im Wahlkampf 2026
Während unserer Konferenz „Stimmen aus dem Regenwald” erwarten Sie ein Weltcafé, Kultur, Präsentation und eine Podiums-Diskussion. Indigene, Aktivist:innen und Forschende berichten aus erster Hand.
KoBra dokumentiert das FDCL Briefing Nr.5 von Thomas Fatheuer
Indigenendachverband APIB fordert dringend internationale Unterstützung an.
Wir laden herzlich zum Runden Tisch Brasilien vom 13. bis 15. November 2026 in Weimar ein! Die Anmeldung ist bis zum 30.Oktober geöffnet. Zu Gast aus Brasilien begrüßen wir Andrea Camurça & Letícia Abreu (Instituto Terramar), Luisa Cassupá (Indigene Führungskraft der Kassupá), Roberto Silva (Associação Comunitária Foz do Rio Tapauá), Larissa Vieira & Isadora Mendes (Cáritas Brasileira) und einen CIMI-Gast der Guarani-Kaiowá.
Mehr als fünf Jahrzehnte nach den Taten wird ein Täter trotz noch immer bestehenden Amnestiegesetzes strafrechtlich zu einer Haftstrafe verurteilt.
Aus dem Hafenterminal bei Abaetetuba wird nichts mehr: Ein Bundesgericht gab der Flussanwohnenden-Gemeinschaft der PAE Santo Afonso Recht.
Soziale Bewegungen und Bundesstaatsanwaltschaft von Paraíba unterstützen den aktuellen Landesgesetzesentwurf, der in Paraíba einen Mindestabstand von 1,5 Kilometern zwischen Windkraftanlagen und Gebäuden öffentlicher, gemeinschaftlicher oder privater Nutzung festlegen soll.
Mit der Entscheidung des brasilianischen Bundesrechnungshof TCU wird die vor wenigen Tagen getroffene Entscheidung der Landesumweltbehörde von Para, SEMAS, wieder aufgehoben.
Landesumweltbehörde von Pará SEMAS gibt Aushubarbeiten am Tapajós-Fluss zwischen Santarém und Itaituba im Westen von Pará auf Antrag der Nationalen Behörde für Verkehrsinfrastruktur DNIT wieder frei, obwohl Brasília Mitte Februar als Reaktion auf die wochenlangen Proteste und Bockaden hunderter Indigener vom Tapajós-Fluss das entsprechende Dekret zurückgenommen hatte.
Regierung und Zivilgesellschaft erklären die am 10. Juni in Anwesenheit von Präsident Lula von den Ministerien für Umwelt und Klimawandel, für ethnische Gleichstellung und für Agrarentwicklung und Familienlandwirtschaft unterzeichnete Verordnung zur Inkraftsetzung des Nationalplans für die nachhaltige Entwicklung traditioneller Völker und Gemeinschaften (PDPCT) als Meilenstein. Dennoch stehen laut Zivilgesellschaft noch große Herausforderungen an.
Zweieinhalb Jahre nach Verabschiedung des sog. "Pacote do veneno" ("das Giftpaket") ziehen zwei neue Analysen eine kritische Bilanz der Liberalisierung und Ausweitung des Einsatzes von Agrarchemikalien in Brasilien.
In unserer Reihe "Brasilien im Wahljahr 2026" folgt heute eine Buchvorstellung. Das auf umfassenden Umfragen basierende Buch des bekannten Demoskopen Felipe Nunes "Brasil no Espelho", gibt interessante Einblicke in das Wahlverhalten verschiedener Gesellschaftsgruppen bei den letzten Wahlen. Danach gab eher eine kleine Gruppe von 5% der Wählerschaft, die sogenannten Sozialliberalen bei den Wahlen 2022 den Ausschlag für Wahl Lulas zum Präsidenten. Wähler*innen, die nie Lula oder Mitte-Links Parteien gewählt haben, denen aber am Ende der Erhalt der Demokratie wichtiger war als programmatische Vorstellungen.
Die brasilianische Bundesstaatsanwaltschaft MPF und die Landesstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Ceará MPCE haben am 9. Juni 2026 vor dem zuständigen Bundesgericht von Ceará eine öffentliche Zivilklage eingereicht, um Unternehmen und Behörden für die Rodung von 50,72 Hektar Atlantischem Regenwald auf dem Flughafengelände des Internationalen Flughafens Pinto Martins in Fortaleza, Bundesstaat Ceará, zur Verantwortung zu ziehen. Die Beklagten sind: Fraport Brasil S.A., Aerotrópolis Empreendimentos S.A., die landesstaatliche Umweltbehörde Semace, die Nationale Zivilluftfahrtbehörde (ANAC), die Brasilianische Flughafeninfrastrukturgesellschaft (Infraero) und die Bundesebene.
