Das Buch erscheint pünktlich zu den Wahlen in Brasilien im Oktober in Deutschland beim PapyRossa Verlag (Reihe Neue Kleine Bibliothek, Band 364) mit einem Vorwort von Niklas Franzen
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"Wir wollen Köpfe und Herzen für den Wandel öffnen, den die Politik braucht" Unsere Vorständin Biancka Arruda Miranda hat für das Brasilicum zum Runden Tisch Brasilien 2026 ein Interview mit einer indigenen Stadträtin aus Florianopolis geführt, die sich als Kandidatin für den Landtag bewirbt. Ein Auszug des Interviews folgt hier, das vollständige Interview gibt es dann im neuen Heft, das Ende Oktober erscheint.
Die Zirkulationsanomalie soll sich bis Oktober noch weiter aufbauen und offenbart damit die Vulnerabilität der brasilianischen Agrarwirtschaft und der städtischen Infrastruktur, so der Klimatologe der Universität São Paulo USP (Universidade de São Paulo) in der neuen Podcastfolge. Von André Casé
Am 15.09.2026 ist die Journalistin, Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin Maria Amélia de Almeida Teles, bekannt als Amelinha Teles, im Alter von 81 Jahren nach kurzer Krankheit in São Paulo verstorben. Sie war einen Kämpferin gegen die brasilianische Militärdiktatur und Feministin.
In Brasilien wird aus dem präventiven Kontrollprinzip, dem Vorsorgeprinzip und dem Verbot von Rückschritten im Umweltschutz ein System von Umweltgenehmigungen, die überwiegend auf Selbsterklärungen und nachträglicher Kontrolle auf dem Stichprobenprinzip basieren. Die Demontage von Brasiliens Rechtsstaat im Umweltgenehmigungsrecht ist vollzogen. Noch kann Brasiliens Oberster Gerichtshof STF dies als verfassungswidrig deklarieren. Der dafür Mitte August dieses Jahres anberaumte Termin wurde vom STF auf noch unbestimmte Zeit verschoben.
Für den Staat mehr Kontrolle und Koordinierung, mehr Souveränität und mehr Einnahmen, aber nach wie vor scharfe Kritik von Indigenen und Zivilgesellschaft.
Ein Webinar aus der Reihe Misereor Online...mit Menschen! Um Anmeldung wird gebeten, siehe Link im Text
Was hat der boomende Bau von Rechenzentren im nordostbrasilianischen Bundesstaat Ceará mit Indigenen Territorialrechten zu tun?
Die vom Bergbau in Goiás betroffenen Gemeinschaften haben sich im August zusammengeschlossen und einen offenen Brief im Widerstand gegen die Bergbauexplorationspläne im Bundesstaat verfasst.
Der Runde Tisch Brasilien ist ein Netzwerk von Organisationen der internationalen Zusammenarbeit mit Brasilien. Seit 1991 richtet er eine jährliche Fachtagung aus, die den politischen Austausch, die Vernetzung und die Zusammenarbeit mit brasilianischen Partnerorganisationen stärkt. KoBra verantwortet im Auftrag des Netzwerks die Moderation der Themenfindung sowie die Organisation und Durchführung der Tagung. Sie ist eine zentrale Plattform der Brasiliensolidarität im deutschsprachigen Raum und macht aktuelle Arbeitsschwerpunkte öffentlich sichtbar.
