Newsletter Sammlung

MUNDURUKUYÜ Forest of the Fish Women MUNDURUKUYÜ Forest of the Fish Women
12.06.2026 von 18:00Neues Maxim Kino, Landshuter Allee 33, München

Mubuka Initiative präsentiert den Film mit anschließendem Gespräch mit Rilcélia Akay Munduruku (Ko-Regisseurin) und Luis Painhum Munduruku (Aktivist und Widerstandskämpfer), Moderation: Biancka Arruda Miranda (Mubuka Initiative). Die Veranstaltung wird auf Portugiesisch und Deutsch stattfinden.

Katô: Dreams of Dark Earth
09.06.2026 von 19:00 bis 21:00Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin

Filmvorführung und Gespräch mit Gästen aus Brasilien im Kino Moviemento in Berlin Kreuzberg

Stellenausschreibung KoBra-Geschäftsstelle
| von tilia.goetze@kooperation-brasilien.org

Für die Projektarbeit des Netzwerks in der Geschäftsstelle in Berlin suchen wir ab 01.09.2026 eine*n Mitarbeiter*in im Koordinationsteam (22 Wochenstunden)

Externe Evaluation gesucht!
| von tilia.goetze@kooperation-brasilien.org

Für den Zeitraum von August 2026 bis November 2027 suchen wir eine Externe Evaluation im Rahmen unseres FEB-Projekts „Global vernetzt, lokal engagiert: Klimagerechtigkeit und Vielfalt von Brasilien bis Deutschland“. Bewerbungen (Anschreiben, CV, Zeugnisse) bitte bis zum Sonntag, den 19. Juli 2026 an info[at]kooperation-brasilien.org, mit dem Betreff „Bewerbung Evaluation 2026“ schicken.

Praktikum
| von tilia.goetze@kooperation-brasilien.org

Wir suchen eine*n Praktikant*in vom 01.Septemper – 30. November 2026 in Freiburg oder Berlin! Praktika bei KoBra sind zweimal im Jahr für jeweils drei Monate möglich. Die Zeiträume sind meistens von Februar bis April und von September bis November. Aktuelle Ausschreibungen mit Infos und Bewerbungsfrist findet Ihr hier auf der Seite, oder in unseren sozialen Medien. Wir freuen uns über eine Zusammenarbeit!

Neue Studie: Staatliche Operationen zur Zerschlagung des illegalen Goldabbaus in indigenem Territorium der Munduruku sind "relevant", aber noch immer "unzureichend" Neue Studie: Staatliche Operationen zur Zerschlagung des illegalen Goldabbaus in indigenem Territorium der Munduruku sind "relevant", aber noch immer "unzureichend"
| von Christian.russau@fdcl.org

Forscher:innen des Instituts Mãe Crioula haben in Zusammenarbeit mit der Staatsuniversität von Pará Uepa eine neue Studie zum Vorgehen des brasilianischen Staates gegen illegalen Goldabbau im Indigenen Territorium Munduruku im Südwesten des Bundesstaates Pará veröffentlicht. Demnach hätten die staatlichen Operationen zur Zerschlagung des Netzwerkes illegalen Goldabbaus "die räumlichen Strukturen des illegalen Goldabbaus nicht strukturell zerschlagen, da sich diese dank bereits etablierter logistischer, finanzieller und politischer Netzwerke rasch neu organisieren". Dem Bericht zufolge "gehen die staatlichen Maßnahmen, anstatt die wirtschaftlichen und territorialen Grundlagen der Illegalität anzugehen", eine Strategie ein, die "vorwiegend auf Repression ausgerichtet ist, ohne die strukturellen Bedingungen, die den illegalen Goldabbau stützen, angemessen zu bekämpfen".

Fraport-Flughafen in Fortaleza erneut in der Kritik: Laut Ibama illegale Rodungen - und Starkregen setzt Anwohner:innengemeinde am Flughafen unter Wasser Fraport-Flughafen in Fortaleza erneut in der Kritik: Laut Ibama illegale Rodungen - und Starkregen setzt Anwohner:innengemeinde am Flughafen unter Wasser
| von Christian.russau@fdcl.org

Auf dem Fraport-Gelände des Flughafens Pinto Martins in Fortaleza, Ceará, Brasilien, kam es laut der brasilianischen Bundesumweltbehörde IBAMA im vergangenen Jahr zu illegalen Rodungen von insgesamt über 60 Hektar „fortgeschrittenen geschützten Atlantischen Regenwalds“ auch innerhalb eines staatlich anerkannten permanenten Schutzgebietes. Die entsprechenden Gerichtsprozesse laufen derzeit noch in verschiedenen Instanzen. Im April dieses Jahres kam es in Fortaleza zudem zu sehr starken Regenfällen, die dazu geführt haben, dass Schlammwässer von den zuvor gerodeten Flächen mehrere Mauern auf dem Gelände niederrissen und die angrenzend Ortschaft Vila Gomes flutete und dort Hab und Gut der dortigen Bewohner:innen in Mitleidenschaft zogen. Berichten zufolge sind Dutzende Familien nun mit Vertreibung, materiellen Verlusten und ernsthaften Gesundheitsrisiken konfrontiert. Die Anwohner:innen haben deshalb begonnen, sich zu wehren. Sie organisierten u.a. eine Protestaktion vor der Baustelle und blockierten die Bundesstraße BR-116, um sofortiges Handeln und Rechenschaft zu fordern. Um den Schutz der Rechte der Anwohner:innen auch von Deutschland aus zu unterstützen und einzufordern, hat der Dachverband der Kritischen Aktionär:innen auf der Hauptversammlung der Fraport AG diese Themen angesprochen und Nachfragen gestellt. KoBra dokumentiert hier die Rede.

Brasilien im Wahljahr: Indigene fordern Wiedergutmachung für die Verbrechen der Militärdiktatur Brasilien im Wahljahr: Indigene fordern Wiedergutmachung für die Verbrechen der Militärdiktatur
20.07.2026 von 18:30 bis 20:30Südwind Freiburg e.V., Lorettostraße 42, 79100 Freiburg

Indira und Gilberto arbeiten an der Bundesuniversität Pará. Sie leiten das Forum Amazonas für Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung, das sich für die Einrichtung einer Wahrheitskommission einsetzt, die Verbrechen gegen Indigene während der Militärdiktatur untersuchen und strafrechtlich verfolgen soll. Der Ausbau von Infrastrukturprojekten auf indigenem Territorium reicht weit zurück. Er ist an Unternehmen gekoppelt, die zur Verantwortung gezogen werden müssen.

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| von admin