Artikel zu Belo Monte

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Siemens verstößt mit Staudamm-Projekten gegen Menschenrechte

Siemens verstößt mit Staudamm-Projekten gegen Menschenrechte

Gruppen protestieren gegen die Beteiligung von Siemens an Belo-Monte-Staudamm in Brasilien und an Wasserkraftwerk Agua Zarca in Honduras. Gegenanträge für die Jahreshauptversammlung bei Siemens gestellt.
| von Christian Russau
Stau im Amazonas

Stau im Amazonas

Eine Reportage von Carl von Siemens in "Das Magazin". "Die eigene Familie profitiert vom riesigen Staudammsystem im Regenwald. Der Autor, Mitglied und Aktionär der Industriellendynastie von Siemens, hat Bedenken und bricht auf nach Brasilien."
| von Carl von Siemens für "Das Magazin"
Staudamm Belo Monte vor ökonomischem Fiasko

Staudamm Belo Monte vor ökonomischem Fiasko

Staudammbetreiberin von Belo Monte warnt vor massiven ökonomischen Verlusten, wenn die von der Umweltbehörde Ibama unlängst beschlossene Reduzierung der Wasserableitung weg vom Staudammbereich hin zur Großen Flusschleife der Volta Grande zum Schutze der Interessen der kleinen lokalen Anwohner:innen umgesetzt werde. Firma will Ibama-Entscheidung rückgängig machen. Kritiker:innen hatten bereits vor Baubeginn vor Jahren auf den Konflikt "Profitabilität des Staudamms versus Interessen der lokalen Anwohner:innen" gewarnt.
| von Christian.russau@fdcl.org
Staudamm Belo Monte: Betroffene blockieren aus Protest die Transamazônica

Staudamm Belo Monte: Betroffene blockieren aus Protest die Transamazônica

Im März dieses Jahres wurden die 968 Familien (rund 3.800 Menschen) des durch den Staudammbau von Belo Monte mittlerweile nahezu durchgängig unter Wasser stehenden Stadtteils von Altamira, Independente 1, als direkt von Belo Monte Betroffene anerkannt, aber sie warten bis heute auf Maßnahmen zur Entschädigung.
| von Christian Russau
Staudamm Belo Monte: Bundesjustiz läßt Klage der Bundesstaatsanwaltschaft MPF wegen Ethnozids an Indigenen Völkern zu

Staudamm Belo Monte: Bundesjustiz läßt Klage der Bundesstaatsanwaltschaft MPF wegen Ethnozids an Indigenen Völkern zu

Seit zehn Jahren ist der Staudamm Belo Monte in Betrieb. Dagegen laufen seit der ersten Bauphase noch immer Dutzende an Verfassungsklagen, die noch immer nicht entschieden wurden. Nun gibt es eine neue Klage, die von der Bundesjustiz zugelassen wurde: Die juristische Klärung des Vorwurfs, ob der Staudamm Belo Monte für die Indigenen Völker vor Ort einen Ethnozid bedeutet.
| von Christian.russau@fdcl.org