Artikel zu Menschenrechte und Gesellschaft

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Häusliche Gewalt gegen Frauen in Brasilien

<strong>São Paulo.</strong> Eine neue Studie zu häuslicher Gewalt gegen Frauen im Großraum São Paulo belegt die Notwendigkeit der Einrichtung von Schutzmaßnahmen und schnellerer juristischer Ermittlungen in Fällen angezeigter häuslicher Gewalt gegen Frauen. Die von der Richterin Maria Domitila Domingos in Auftrag gegebene Studie, aus der die Tageszeitung <a href="http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20110704/not_imp740287,0.php">Estado de São Paulo am 4.Juli zitiert</a>, zeige, so die Richterin gegenüber der Zeitung, die Bedeutung spezialisierter Arbeit in dem Kampf gegen häusliche Gewalt. Früher wurde häusliche Gewalt von der Justiz oft als "kleiner Streit zwischen Ehemann und Ehefrau" angesehen, so die Richterin Maria Domitila Domingos. "Es ist aber ein Verbrechen, das innerhalb der vier Wände stattfindet und das durch die Gesellschaft banalisiert wird".
| von Christian Russau
Hilfe unter gutem Stern – Hinter Brasiliens strahlender Kulisse

Hilfe unter gutem Stern – Hinter Brasiliens strahlender Kulisse

Der Sender ORF2 hat in Kooperation mit der DKA Österreich bei den Guarani-Kaiowa in Mato Gross o do Sul und in den Favelas von Rio de Janeiro gedreht. Der 25 min Doku-Beitrag ist in der Mediathek zu sehen.
| von Fabian Kern

Hinterhältiger Mord durch Miliz von Vallourec Mannesmann

Der 32-jährige Landarbeiter und zusätzlich von extraktiver Sammelwirtschaft lebende Antônio Joaquim dos Santos wurde hinterhältig von bewaffneten Milizen der Firma VM Vallourec Mannesmann ermordet.
| von Pressemeldung vom 28.02.2007 von: Rede Alerta contra o Deserto Verde (Netzwerk gegen die Grüne Wüste), CAA Norte de Minas (Zentrum für alternative Landwirtschaft, Nordminas), CPT (Landpastorale), Fórum Regional de Desenvolvimento sustentável do Norte de Minas (Regionalforum für nachhaltige Entwicklung von Nordminas), MST (brasilianische Landlosenbewegung) und ASA Minas Gerais (Netzwerk des Semiarid von Minas Gerais).
Historisches Gebäude der Gerichtsmedizin IML in Rio: Bundesjustiz ordnet umgehende Sicherung des Archivgutes an, während die Frage des ehemaligen Gebäudes des Folterzentrums DOPS etwas fortgeschritten ist

Historisches Gebäude der Gerichtsmedizin IML in Rio: Bundesjustiz ordnet umgehende Sicherung des Archivgutes an, während die Frage des ehemaligen Gebäudes des Folterzentrums DOPS etwas fortgeschritten ist

Das ehemalige Gebäude der Gerichtsmedizin IML in der Avenida Mem de Sá, in Lapa, steht seit Jahrzehnten ungenutzt leer und ist dem Zerfall preisgegeben - und es beherbergt noch immer über 3.000 laufende Meter an historischen Dokumenten. Deren drohender Verlust bewog nun das zuständige Bundesgericht, im Verantwortlichkeits- und Zuständigskeitsstreit zwischen Land und Bund über das Gebäude und über den Verbleib und die Sicherung des in ihm erhaltenen Schriftgutes zu entscheiden. Sowohl das Land als auch der Bund müssen dem Gerichtsurteil zufolge nun dringend handeln.
| von Christian.russau@fdcl.org