Artikel zu Indigene

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Ausbaggerung des Tapajós-Flusses durch Landesumweltbehörde von Pará doch wieder erlaubt

Ausbaggerung des Tapajós-Flusses durch Landesumweltbehörde von Pará doch wieder erlaubt

Landesumweltbehörde von Pará SEMAS gibt Aushubarbeiten am Tapajós-Fluss zwischen Santarém und Itaituba im Westen von Pará auf Antrag der Nationalen Behörde für Verkehrsinfrastruktur DNIT wieder frei, obwohl Brasília Mitte Februar als Reaktion auf die wochenlangen Proteste und Bockaden hunderter Indigener vom Tapajós-Fluss das entsprechende Dekret zurückgenommen hatte.
| von Christian.russau@fdcl.org
„Wir wollen Köpfe und Herzen für den Wandel öffnen, den die Politik braucht“

„Wir wollen Köpfe und Herzen für den Wandel öffnen, den die Politik braucht“

Ein Teaser für das nächste Brasilicum: Ein Interview mit Ingrid Sataré Mawé KoBra Vorständin Biancka Arruda Miranda hat in der Reihe Brasilien vor der Wahl ein Interview mit einer indigenen Stadträtin aus Florianopolis geführt, die im Oktober für den Landtag kandidiert. Das volle Interview wird im Brasilicum 280_81 zum Runden Tisch Brasilien 2026 zu lesen sein, das Ende Oktober erscheint. Mehr Infos am Ende dieses Vorabauszugs.
| von Biancka Arruda Miranda
Anklagen gegen Bolsonaro wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid

Anklagen gegen Bolsonaro wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid

Internationale Gewerkschaften u.a. von Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen und das Bündnis brasilianischer Anwälte für die Demokratie streben Verfahren gegen Bolsonaro wegen Banalisierung des Coronavirus und fehlender Krisentauglichkeit in der Gesundheitskrise des Landes an. Brasilien liegt international unter den drei Ländern mit den meisten Corona-Opfern im Gesundheitsbereich.
| von Uta Grunert
Aide-Mémoires zu Brasilien aus Anlass des Gespräches mit Herrn Außenminister Heiko Maas am 3.2.2021

Aide-Mémoires zu Brasilien aus Anlass des Gespräches mit Herrn Außenminister Heiko Maas am 3.2.2021

Brasilien ist stark von der Coronapandemie betroffen, marginalisierte Bevölkerungsgruppen leiden besonders. Neben der anhaltenden Gesundheitskrise forciert die Regierung mit ihrer Politik multiple Krisen und damit die stetige Zunahme von Menschenrechtsverletzungen. KoBra e.V. hat gemeinsam mit Brot für die Welt, Misereor, terre des hommes und der Gesellschaft für bedrohte Völker ein Menschenrechtsdokument verfasst.
| von Uta Grunert
Agro é Fogo – brasilianisches Agrarmodell steht für Brandstiftung und Zerstörung

Agro é Fogo – brasilianisches Agrarmodell steht für Brandstiftung und Zerstörung

Brasilianische Plattform benennt Landraub, Brandstiftung und illegale Rodungen sowie deren Ursachen und Treiber in den Biomen Amazonas, Cerrado und Pantanal. Agro steht stellvertretend für ein Entwicklungsmodell, das auf Monokulturen und Agrargifte setzt und damit Böden und Flüsse vergiftet. Das Großprojekte zur Energiegewinnung im Wasserkraftsektor ausbauen will und die lokale Bevölkerung verdrängt. Und es steht für Bergbauprojekte, um mineralische Ressourcen am Markt zu verkaufen mit ökologischen Schäden und Risiken, die betroffene Gruppen vor Ort tragen. Agro ist also alles andere als Pop, wie ein brasilianischer Werbeslogan glauben machen will.
| von Uta Grunert