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Zivilgesellschaft kritisiert Dialog-Rhetorik der brasilianischen Regierung

<strong>(Berlin, 07. März 2012, npl).-</strong> Immer wieder betont die brasilianische Regierung die wichtige Rolle der Zivilgesellschaft für den Prozess Rio+20 und ihre Bereitschaft zum Dialog mit den sozialen Bewegungen. Doch mittlerweile befürchten viele AktivistInnen, dass es sich dabei eher um Rhetorik handelt. Sie kritisieren, dass die Positionen der Zivilgesellschaft bislang keinen Widerhall in den offiziellen Diskussionen im Vorfeld der UN-Konferenz über Nachhaltige Entwicklungen finden. Zudem werfen sie der Regierung vor, mit den „Dialogen über Nachhaltigkeit“ (Diálogos Sustentáveis) eine Konkurrenzveranstaltung zum People's Summit zu organisieren.
| von Andreas Behn, Rio de Janeiro, in: Poonal Nr. 985

A terra é dos índios. E o carbono, é de quem?

<strong>"A terra é dos índios. E o carbono, é de quem?"</strong><br /><br /><em>apublica.org, 09.03.12.</em> Por Natalia Viana, Ana Aranha, Jessica Mota e Carlos Arthur França<br /><br />Por US$ 120 milhões, empresa irlandesa compra direitos sobre créditos de carbono dos índios Munduruku, no Pará; contrato investigado pelo Ministério Público valeria por 30 anos. A Funai foi deixada de fora<br /><br />O vídeo promocional da empresa Celestial Green Ventures – “verde celestial”, em português – traz imagens de uma reunião em uma localidade não identificada, na Amazônia. Em meio a fotos, com fundo musical, o irlandês Ciaran Kelly, CEO, explica: “Nós sentamos com a comunidade local, há uma discussão muito aberta, dizemos o que temos que fazer, quais são as suas responsabilidades e as nossas. Se concordamos, prosseguimos”.<br /><br />Continuar ler na página web: <a href="http://apublica.org/2012/03/terra-e-dos-indios-carbono-e-de-quem/">http://apublica.org/2012/03/terra-e-dos-indios-carbono-e-de-quem/</a>
| von Natalia Viana, Ana Aranha, Jessica Mota e Carlos Arthur França

Indígenas mobilisieren zur Rio+20

Indigenas errichten ganz in der Nähe des Konferenzzentrums Rio-Centro eine Siedlung, die während des Gipfels Indigenas aus der ganzen Welt beherbergen wird. Sie soll ein (Gegen-)Raum zur Diskussion über indigene Konzepte nachhaltiger Entwicklung bilden.
| von Andreas Behn, Rio de Janeiro, erschienen in Poonal Nr. 985

2.000 Menschen demonstrieren für ein Veto gegen das neue Waldschutzgesetz

Fast 2.000 Menschen aus vierzehn verschiedenen Bundesstaaten versammelten sich am Morgen des 7. März auf der Esplanada dos Ministérios, um von der Präsidentin Dilma Rouseff ein Veto gegen die Reform des Waldschutzgesetzes Código Florestal zu fordern. Landlose, Kleinbäuerinnen und -bauern, UmweltaktivistInnen, Studierende, FischerInnen, FlussuferbewohnerInnen, SportlerInnen und ForscherInnen bekräftigten mit einem bunten Protest die Wichtigkeit der Erhaltung der heimischen Wälder und ihre Ablehnung des Vorschlags, der den aktuellen Código Florestal aufheben würde.
| von ISA-Instituto Socioambiental, Oswaldo Braga de Souza. Übersetzt und gekürzt von Yôko Woldering

Nordosten Brasiliens: Schmelzen die Plastikzisternen in der Sonne?

<strong>Brasília.</strong> Um die neuen Regenwasserzisternen für eine Million arme Haushalte im halbtrockenen brasilianischen Nordosten gibt es erneuten Ärger: Anwohner berichten, die Plastikzisternen würden dem Klima in der Region nicht standhalten. So würden die Plastikzisternen in der Sonne schmelzen. Dies berichtet der Vertreter der brasilianischen Landpastorale Comissão Pastoral da Terra (CPT), Roberto Malvezzi, gegenüber der <a href="http://www.correiocidadania.com.br/index.php?option=com_content&view=article&id=6878:meioambiente060312&catid=32:meio-ambiente&Itemid=68">Zeitung Correio da Cidadania</a>. Demnach hätten in der Gemeinde Cedro im Bundesstaat Ceará die "Plastikzisternen, für die die Regierung eine Lebensdauer von 15 Jahren angekündigt hatte, nicht einmal drei Monate der Sonne und den Regengüssen im Sertão standgehalten", so Malvezzi.<br />
| von Christian Russau

Cisternas de plástico derretem ao sol

<p><strong>Cisternas de plástico derretem ao sol</strong> <br /></p><p>As imagens, divulgadas pela ASACOM (Assessoria de Comunicação da ASA), são impressionantes. As cisternas de plástico, para as quais o governo garantiu duração de 15 anos, não resistiram três meses sob o sol e as chuvas do sertão, particularmente em Cedro, Ceará.<br />O dinheiro público (cinco mil reais cada), os resíduos, a decepção das famílias, tudo faz parte do lixo despejado pelo governo federal no semi-árido. Quem será responsabilizado?<br />Antes se dizia que no Brasil não há memória. Mas, hoje, cada celular é uma câmara fotográfica e a rede de internet põe no mundo o que se quer. Portanto, a vigilância será permanente.<br />É verdade que o governo recuou e se comprometeu a refazer o contrato com a ASA para continuar a convivência com o semi-árido da sociedade civil. Recuou também de 300 mil cisternas de plástico para 60 mil.<br />Mesmo assim, diante do que salta aos olhos, ainda vai despejar 60 mil peças de lixo plástico na cabeça dos nordestinos.<br />Merecemos mais respeito.<br /> <br />Roberto Malvezzi (Gogó) é assessor da CPT (Comissão Pastoral da Terra).<br />Fonte: <a href="http://www.correiocidadania.com.br/index.php?option=com_content&view=article&id=6878:meioambiente060312&catid=32:meio-ambiente&Itemid=68">http://www.correiocidadania.com.br/index.php?option=com_content&view=article&id=6878:meioambiente060312&catid=32:meio-ambiente&Itemid=68</a> </p>
| von Comissão Pastoral da Terra via Correio da Cidadania

Schwarz-Gelb plant Milliardenbürgschaft für Brasiliens Risiko-AKW

<p>Presseerklärung vom 6. März 2012:<strong><br /><br />Schwarz-Gelb plant Milliardenbürgschaft für Brasiliens Risiko-AKW<br />Greenpeace und Urgewald decken auf: Genehmigung wurde aufgrund falscher Sicherheitsannahmen erteilt<br /><br />Berlin, 6. 3. 2012 –</strong> Die Genehmigung des in Brasilien geplanten neuen Atomkraftwerkes Angra 3 erfolgte aufgrund einer fehlerhaften und unvollständigen Sicherheitsanalyse. Dies belegt eine aktuelle Studie, die Urgewald und Greenpeace heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz vorstellen. So wurde die technische Sicherheitsüberprüfung auf Grundlage von Daten eines nicht baugleichen Atomkraftwerkes erstellt. Schon bekannte Risikofaktoren wie die Erdrutschgefahr und Flugzeugabstürze wurden in der Genehmigung nicht oder nur unzureichend betrachtet. Die Bundesregierung plant jedoch, den Bau von Angra 3 mit einer Bürgschaft über rund 1,3 Milliarden Euro zu unterstützen.<br /></p>
| von urgewald

Vorerst keine Vertreibung von indigener Gemeinschaft

Die indigene Gemeinschaft der Guarani-Kaiowá in Laranjeira Ñanderu kann auf dem Land ihrer Vorfahren bleiben, bis über die von ihnen eingelegten Rechtsmittel gegen einen Räumungsbefehl entschieden worden ist. <br />Weiterlesen bei <a href="http://www.amnesty-brasilien.de/Main/20120228001">Amnesty International Brasilien Koordinationsgruppe</a>
| von Amnesty International Brasilien Koordinationsgruppe

Auswirkungen von Pestiziden auf Bevölkerung und Umwelt

Brasiliens Landwirtschaft ist laut <a href="http://www.adital.com.br/site/noticia.asp?boletim=1&lang=PT&cod=64767">Adital</a> der weltweit größte Verbraucher von Pestiziden, bei anhaltend steigender Tendenz. Bereits 2008 wurden die USA überholt und vor dem Hintergrund des stark wachsenden Einsatzes genveränderter Sorten wird sich die Entwicklung mittelfristig nicht umkehren. Nach WTO-Angaben sterben jedes Jahr weltweit 200.000 Menschen an den Folgen von Vergiftungen durch Pestizide und weitere 3 Millionen erleiden gesundheitliche Schäden dadurch.
| von Harm Timme

Erneute Klagen gegen BASF und Shell in Brasilien

<strong>Ex-Arbeiter klagen erneut gegen Konzerne wegen Erkrankungen durch Pestizidproduktion. BASF macht Shell allein verantwortlic</strong>h<br /><br /><em>Von Christian Russau</em>, <a href="http://amerika21.de/">amerika21.de</a> <br /><br />Brasília. Ehemalige Angestellte einer Pflanzenschutzmittelfabrik im brasilianischen Paulínia haben erneut Klage gegen BASF und Shell eingereicht. Die Unternehmen sind die vormaligen Eigentümer des Werks, das 2011 wegen Umweltverseuchung verurteilt wurde und seit zehn Jahren still steht. Die ehemaligen Arbeiter der Fabrik werden von Krankheiten geplagt. Sie fordern nun vor Gericht die Umsetzung eines Urteils aus dem vergangenen Jahr, nach dem BASF und Shell die Kosten für die medizinische Behandlung aller Betroffenen zu tragen hat. Mit der neuen Klage fordern die Betroffenen eine Strafe von 100.000 Reais (umgerechnet rund 43.000 Euro) für jeden weiteren Tag, an dem das Urteil nicht umgesetzt wird. Zudem sollen die Unternehmen nach Ansicht der Kläger 1.500 Reais (umgerechnet rund 650 Euro) an Medizinkosten pro Monat an jeden betroffenen Ex-Arbeiter zahlen, berichtet die Tageszeitung Globo.<br /><br />Unterdessen berichtete das Handelsblatt... [weiterlesen bei <a href="http://amerika21.de/nachrichten/2012/03/49144/klage-basf-shell">amerika21.de</a> ]
| von Christian Russau