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Stellenausschreibung
Wir suchen ab 01.09.2026 eine*n Mitarbeiter*in der Geschäftsstelle!
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tilia.goetze@kooperation-brasilien.org
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Stellenausschreibung_KoBra_2026.pdf
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tilia.goetze@kooperation-brasilien.org
Zehn Jahre Betrieb von Belo Monte: Sterbende Fischpopulationen und viel Streit ums Wasser
2016 ging die erste Turbine von Belo Monte in Betrieb. Anläßlich dieses Datums ist "Belo Monte" wieder in den Medien - und schneidet in der Beurteilung auch in den Medien gar nicht gut ab.
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Christian.russau@fdcl.org
Neue Studie: Staatliche Operationen zur Zerschlagung des illegalen Goldabbaus in indigenem Territorium der Munduruku sind "relevant", aber noch immer "unzureichend"
Forscher:innen des Instituts Mãe Crioula haben in Zusammenarbeit mit der Staatsuniversität von Pará Uepa eine neue Studie zum Vorgehen des brasilianischen Staates gegen illegalen Goldabbau im Indigenen Territorium Munduruku im Südwesten des Bundesstaates Pará veröffentlicht. Demnach hätten die staatlichen Operationen zur Zerschlagung des Netzwerkes illegalen Goldabbaus "die räumlichen Strukturen des illegalen Goldabbaus nicht strukturell zerschlagen, da sich diese dank bereits etablierter logistischer, finanzieller und politischer Netzwerke rasch neu organisieren". Dem Bericht zufolge "gehen die staatlichen Maßnahmen, anstatt die wirtschaftlichen und territorialen Grundlagen der Illegalität anzugehen", eine Strategie ein, die "vorwiegend auf Repression ausgerichtet ist, ohne die strukturellen Bedingungen, die den illegalen Goldabbau stützen, angemessen zu bekämpfen".
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Christian.russau@fdcl.org
Fraport-Flughafen in Fortaleza erneut in der Kritik: Laut Ibama illegale Rodungen - und Starkregen setzt Anwohner:innengemeinde am Flughafen unter Wasser
Auf dem Fraport-Gelände des Flughafens Pinto Martins in Fortaleza, Ceará, Brasilien, kam es laut der brasilianischen Bundesumweltbehörde IBAMA im vergangenen Jahr zu illegalen Rodungen von insgesamt über 60 Hektar „fortgeschrittenen geschützten Atlantischen Regenwalds“ auch innerhalb eines staatlich anerkannten permanenten Schutzgebietes. Die entsprechenden Gerichtsprozesse laufen derzeit noch in verschiedenen Instanzen. Im April dieses Jahres kam es in Fortaleza zudem zu sehr starken Regenfällen, die dazu geführt haben, dass Schlammwässer von den zuvor gerodeten Flächen mehrere Mauern auf dem Gelände niederrissen und die angrenzend Ortschaft Vila Gomes flutete und dort Hab und Gut der dortigen Bewohner:innen in Mitleidenschaft zogen. Berichten zufolge sind Dutzende Familien nun mit Vertreibung, materiellen Verlusten und ernsthaften Gesundheitsrisiken konfrontiert. Die Anwohner:innen haben deshalb begonnen, sich zu wehren. Sie organisierten u.a. eine Protestaktion vor der Baustelle und blockierten die Bundesstraße BR-116, um sofortiges Handeln und Rechenschaft zu fordern. Um den Schutz der Rechte der Anwohner:innen auch von Deutschland aus zu unterstützen und einzufordern, hat der Dachverband der Kritischen Aktionär:innen auf der Hauptversammlung der Fraport AG diese Themen angesprochen und Nachfragen gestellt. KoBra dokumentiert hier die Rede.
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Christian.russau@fdcl.org
Gefängnismassaker von Carandiru: Keine Verjährung bei zivilen Schadensersatzklagen gegen den Staat
Verwaltungsgericht São Paulo: Das Gefängnismassaker von Carandiru aus dem Jahr 1992 verjährt bei Zivilrechtsklagen auf Entschädigungen gegen den Staat nicht.
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Christian.russau@fdcl.org
KoBra Newsletter 03/2026 (Mai) Neuigkeiten aus der Solidarität mit brasilianischen Bewegungen
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uta.grunert@kooperation-brasilien.org
Brasilien im Wahljahr: Indigene fordern Wiedergutmachung für die Verbrechen der Militärdiktatur
Indira und Gilberto arbeiten an der Bundesuniversität Pará. Sie leiten das Forum Amazonas für Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung, das sich für die Einrichtung einer Wahrheitskommission einsetzt, die Verbrechen gegen Indigene während der Militärdiktatur untersuchen und strafrechtlich verfolgen soll. Der Ausbau von Infrastrukturprojekten auf indigenem Territorium reicht weit zurück. Er ist an Unternehmen gekoppelt, die zur Verantwortung gezogen werden müssen.
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uta.grunert@kooperation-brasilien.org
Kämpfe der Wohnungslosen im Wahljahr 2026 - Eigentum verpflichtet auch in Brasilien
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tilia.goetze@kooperation-brasilien.org
RTB 2026
Save the Date: Der Runde Tisch Brasilien findet vom 13.-15. November 2026 in Weimar statt. Weitere Infos folgen!
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tilia.goetze@kooperation-brasilien.org
