Artikel zu Politik und Wirtschaft

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Der Hunger ist zurück: Ernährungsunsicherheit wächst aufgrund von Pandemie und verfehlter Regierungspolitik

Der Hunger ist zurück: Ernährungsunsicherheit wächst aufgrund von Pandemie und verfehlter Regierungspolitik

Ende April überstieg die offizielle Zahl der Covid-Toten in Brasilien die 400.000. Gemessen an der Einwohner*innenzahl sind in keinem Land des amerikanischen Kontinents mehr Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Doch nicht nur diese Zahl erschüttert. Inzwischen werden auch die sozialen Auswirkungen der verfehlten Pandemiepolitik der Regierung Bolsonaro immer deutlicher. „Der Hunger ist zurück“, stellen aktuelle Studien fest. Die Krise droht, die erfolgreiche Bekämpfung von Hunger und absoluter Armut zwischen 2003 und 2013 zunichtezumachen. Dabei ist Brasilien der drittgrößte Lebensmittelexporteur der Welt.
| von Claudia Fix und Julia Ganter
Bolsonaro droht mit Ausnahmezustand - Demokratie in Brasilien in Gefahr

Bolsonaro droht mit Ausnahmezustand - Demokratie in Brasilien in Gefahr

Befürchtungen um etwaige Versuche des Präsidenten Jair Bolsonaro, gegen die Gewaltenteilung vorzugehen und sich eine vollumgreifende Machtposition zu sichern, machen in Politik, Medien und sozialen Netzwerken Brasiliens die Runde. Brasilianische Zivilgesellschaft positioniert sich.
| von KoBra und FDCL (Übersetzung)
Runder Tisch Brasilien 2020: Kommunikation und Aktion in der Krise - Wertewandel in Brasilien

Runder Tisch Brasilien 2020: Kommunikation und Aktion in der Krise - Wertewandel in Brasilien

Problem und Lösung: Digitale Transformation in Brasilien Brasilien steckt knietief in der Mehrfachkrise, technische Entwicklungen haben Umbrüche eingeleitet. Welche Auswirkungen hat das im größten Land Lateinamerikas? Wie könnten Lösungen aussehen? Darüber diskutierten Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen beim diesjährigen Runden Tisch Brasilien.
| von tilia.goetze@kooperation-brasilien.org
José Carlos Arara: immer aktiv im Widerstand gegen Belo Monte – nun hat ihn Covid-19 getötet

José Carlos Arara: immer aktiv im Widerstand gegen Belo Monte – nun hat ihn Covid-19 getötet

José Carlos Arara, Anführer der Arara-Indigenen der Terra Indígena Terrã Wãgã an der Volta Grande do Xingu und wichtiger Aktivist im Kampf gegen den Staudamm Belo Monte, ist am Dienstag, dem 9. Juni dieses Jahres an der dem Sars-Cov-2-Virus geschuldeten Krankheit Covid-19 verstorben. Er kämpfte gegen Belo Monte und Belo Sun, brachte das Gebahren der Firmen zur persönlichen Anzeige bei der Bundesstaatsanwaltschaft und war stets ein integrer Kämpfer, Verteidiger der Menschenrechte. Auch offen ausgesprochene Morddrohungen gegen ihn konnten ihn nicht von seinem Kampf abhalten.
| von Christian Russau