Artikel zu Großprojekte

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Erneute Klagen gegen BASF und Shell in Brasilien

<strong>Ex-Arbeiter klagen erneut gegen Konzerne wegen Erkrankungen durch Pestizidproduktion. BASF macht Shell allein verantwortlic</strong>h<br /><br /><em>Von Christian Russau</em>, <a href="http://amerika21.de/">amerika21.de</a> <br /><br />Brasília. Ehemalige Angestellte einer Pflanzenschutzmittelfabrik im brasilianischen Paulínia haben erneut Klage gegen BASF und Shell eingereicht. Die Unternehmen sind die vormaligen Eigentümer des Werks, das 2011 wegen Umweltverseuchung verurteilt wurde und seit zehn Jahren still steht. Die ehemaligen Arbeiter der Fabrik werden von Krankheiten geplagt. Sie fordern nun vor Gericht die Umsetzung eines Urteils aus dem vergangenen Jahr, nach dem BASF und Shell die Kosten für die medizinische Behandlung aller Betroffenen zu tragen hat. Mit der neuen Klage fordern die Betroffenen eine Strafe von 100.000 Reais (umgerechnet rund 43.000 Euro) für jeden weiteren Tag, an dem das Urteil nicht umgesetzt wird. Zudem sollen die Unternehmen nach Ansicht der Kläger 1.500 Reais (umgerechnet rund 650 Euro) an Medizinkosten pro Monat an jeden betroffenen Ex-Arbeiter zahlen, berichtet die Tageszeitung Globo.<br /><br />Unterdessen berichtete das Handelsblatt... [weiterlesen bei <a href="http://amerika21.de/nachrichten/2012/03/49144/klage-basf-shell">amerika21.de</a> ]
| von Christian Russau

Geldstrafe für ThyssenKrupp wegen Umweltverschmutzung

Das kürzlich fertig gestellte Stahlwerk TKCSA am Westrand der Stadt Rio de Janeiro ist wegen Umweltverschmutzung zu einer Geldstrafe von 1,8 Millionen Reais (umgerechnet 750.000 Euro) verurteilt worden. Anwohner klagen seit Wochen über Beschwerden aufgrund des Ausstoßes von gesundheitsschädlichen Substanzen und haben Klage wegen Umweltverbrechen eingereicht.<br /><br /><br />
| von Pulsar Brasil

Gemeinsame Forderung: Rücknahme der Hermesbürgschaft für Angra 3

<p>Gemeinsam mit urgewald, der Deutschen Umwelthilfe, IPPNW und anderen Organisationen fordert KoBra in einem Brief an die Bundeskanzlerin und die zuständigen Ministerien (BMWi, BMF, AA und BMZ) die Rücknahme der Hermesbürgschaft für das brasilianische AKW Angra 3 sowie einen grundsätzlichen Ausstieg aus der Atomexportförderung.</p><p><a href="index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=179&amp;Itemid=119">Zum Brief</a><br /></p>
| von admin

Gesetzeswidrige Baugenehmigung für Belo Monte Kraftwerk erlassen

Presseerklärung Freiburg – KoBra e.V. <br /><br />Am 26. Januar 2011 erließ die brasilianische Umweltbehörde IBAMA eine vorläufige Baugenehmigung für das umstrittene Wasserkraftwerk Belo Monte am Xingu-Fluss im brasilianischen Bundesstaat Pará. Die Baugenehmigung wurde erteilt, obwohl die Umweltverträglichkeitsprüfungen unzureichend waren und das IBAMA daraufhin dem Baukonsortium Auflagen erteilt hatte, die bislang nicht erfüllt wurden. Vor allem werden große Teile der betroffenen Regionen darin nicht berücksichtigt, wie bspw. die große Flussschleife, die durch den Staudamm erheblich an Wasservolumen verlieren wird. KoBra verurteilt die Erteilung der Lizenz daher aufs schärfste und erklärt sich solidarisch mit den Bündnissen vor Ort, die sich gegen den Bau dieses ökologisch höchst bedenklichen Kraftwerks einsetzen.
| von admin

Gewerkschaft solidarisch - und weist Angriffe von ThyssenKrupp scharf zurück

<em>Gewerkschaft der Arbeiter der Stiftung Oswaldo Cruz - Asfoc-SN - FIOCRUZ ("Sindicato dos Trabalhadores da Fundação Oswaldo Cruz | Asfoc-SN | FIOCRUZ"):<br /></em><br />26.10.2011<br /><br /><strong>TKCSA greift erneut an und verklagt einen weiteren Mitarbeiter der Fiocruz</strong><br /><br />ThyssenKrupp Companhia Siderúrgica do Atlântico (TKCSA) versucht, die Meinungsfreiheit der Forscher der FIOCRUZ zu beeinträchtigen und Hindernisse für weitere Aktivitäten und Studien in Bezug auf die Gesundheitsfolgen ihres Stahlkomplexes in Santa Cruz, Rio de Janeiro, den Forschern in den Weg zu legen, indem sie eine erneute Schadensersatzklage gegen einen weiteren Angestellten der FIOCRUZ eingereicht hat.
| von Gewerkschaft der Arbeiter der Stiftung Oswaldo Cruz - Asfoc-SN - FIOCRUZ

"Grünes" Wachstum in Brasilien? Die falschen Hoffnungen der Green Economy am Bsp. Brasiliens

Titel: <strong>"Grünes" Wachstum in Brasilien? Die falschen Hoffnungen der Green Economy am Bsp. Brasiliens<br /></strong>Typ: Workshop. Gemeinsamer Workshop von Gegenströmung, FDCL, KoBra, gfbv, Rettet den Regenwald, Infoe<br />Kategorie: 4 - Ökologische Transformation: Krisenanalysen und Alternativen<br />ReferentInnen: Yvonne Bangert, Anna Bugey, Elke Rothkopf, Christian Russau, David Vollrath<br />Ort: Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, Raum: Philo P207<br />Zeit: Fr, 3.August 2012, 15.00 - 16.30 Uhr<br /><br />Kurzbeschreibung<br />Brasilien, Wirtschaftswachstum, Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen
| von admin

"Heuchlerische Politik der Bundesregierung" bei Verlängerung der Grundsatzzusage für Angra 3

<strong>Berlin.</strong> Trotz der gestrigen Proteste von AKW-Gegnern vor dem Gebäude des Deutschen Bundestags sowie entgegen parlamentarischer Gepflogenheiten hat die deutsche Bundesregierung mit ihrer Mehrheit im Haushaltsausschuß des deutschen Bundestags am gestrigen Mittwoch die Grundsatzzusage für die Euler-Hermes-Exportkreditbürgschaft für das umstrittene brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 verlängert. Zuvor war aus Parlamentskreisen bekannt geworden, dass der zuständige Interministerielle Ausschuss bereits Anfang September beschlossen hatte, die ausgelaufene Grundsatzzusage für Angra 3 zu verlängern. Bevor diese Entscheidung wirksam wurde, musste aber noch der Haushaltsausschuss darüber unterrichtet werden. Den üblichen Gepflogenheiten der Ausschußarbeit zufolge hätte es bei der gestrigen Sitzung zunächst um einen Sachstandsbericht gehen müssen. Dies waren auch die Informationen, die den zuständigen Abgeordneten der Opposition von der Regierungskoalition mitgeteilt worden waren. Dennoch nutzte nun, wie die Umweltorganisation urgewald am Donnerstag mitteilte, das Wirtschaftsministerium die für den Sachstandsbericht anberaumte Haushaltsausschußsitzung, um die Verlängerung der 1,3 Milliarden Bürgschaft für das Atomkraftwerk Angra 3 im Eilverfahren durchzuboxen.<br /><br />
| von Christian Russau