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Goldbergbau
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"Die Demarkation ist keine Gefälligkeit, sondern die Pflicht des Staates", warnt Leusa Munduruku
Belém (PA) - Maria Leusa Kaba Munduruku, eine der größten Anführerinnen im Kampf gegen die Invasion des Bergbaus in indigene Gebiete, 38 Jahre alt, Mutter von sechs Kindern und Jurastudentin, sagt, dass ihr Volk an den weiten Ufern des Tapajós-Flusses aufgewachsen ist. Sie verstehen sich als eine Nation von Krieger*innen, die Mundurukânia, aufgebaut haben. Ihr Volk wuchs auf, kämpfte in Kriegen und widersetzt sich bis heute der Zerstörung in all ihren Formen. Der Tapajós-Fluss in Pará ist eines der Hauptziele der Bergbauinvasion im Amazonasgebiet. Aber auch die Agrarindustrie und große Infrastrukturprojekte wie Schüttguthäfen und Wasserkraftwerke haben es auf ihn abgesehen.
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von
Cícero Pedrosa Neto/Amazônia Real
"Es ist das Quecksilber, das unser Blut vergiftet."
Quecksilber aus dem (oft auch illegalen) Goldbergbau gelangt in die Nahrungskette und macht die Menschen krank. Was das für die Indigenen Munduruku am Tapajós und Jamanxim im nordbrasilianischen, amazonischen Bundesstaat Pará bedeutet.
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von
vini.mendes@kooperation-brasilien.org
Brasiliens Bundespolizei startet chemische Analyse des Goldes aus der Terra Indígena der Yanomami
Durch die Ermittlung der charakteristischen Merkmale des vor Ort natürlich vorhandenen Goldes soll der illegale handel mit Gold aus Yanomami-Gebiet künftig erschwert werden.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Brasiliens Justiz aktiver zum Schutz der Munduruku vor illegalem Goldabbau und dessen Folgen
Das für die sogenannte Bundesregion TRF1 zuständige Bundesgericht bekräftigt abschließend die Pflicht des Bundes, der Umweltbehörde IBAMA und der Indigenenbehörde FUNAI, dafür Sorge zu tragen, dass die illegalen Goldsucher:innen aus den Indigenen Territorien Munduruku und Sai Cinza entfernt werden müssen. Währenddessen hat die Bundesstaatsanwaltschaft vor Bundesgerichten eine neue Klage eingereicht, um den Bund zu zwingen, vorherige Gerichtsurteile zur garantierten Versorgung der Indigenen Munduurku am Fluss Tapajós mit sauberem Trinkwasser endlich umzusetzen.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Bundesjustiz startet Prozesseröffnung gegen illegalen Goldschmuggel aus Pará ins Ausland in Milliardenhöhe
Illegales System von sogenannter "Goldwäsche" und folgendem Export ins Ausland in Milliardenhöhe durch Ermittlungen der brasilianischen Bundesstaatsanwaltschaft MPF, der Bundespolizei PF und brasilianischen Zolls Receita Federal aufgedeckt.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Bundesstaat Amazonas: Maßnahmen gegen die Verwendung von Quecksilber beim legalen Goldabbau
Das Institut für Umweltschutz des Bundesstaates Amazonas Ipaam setzt Bergbaulizenzen in Fällen, bei denen es Hinweise auf den Einsatz von Quecksilber gibt, mit sofortiger Wirkung aus.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Endverbleibskontrolle für den auch im illegalen Goldbergbau einsetzbaren Maschinenpark kommt
Zentralregister für auch im illegalen Goldbergbau einsetzbare Maschinen wird verpflichtend. Erfolg einer mehrjährigen Kampage Indigener Völker und der Zivilgesellschaft.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Ernährungssouveränität - März 2023
„Der Hunger ist zurück“ belegen aktuelle Studien und die Daten sind alarmierend: 125,2 Millionen Brasilianer*innen, und somit 58 Prozent der Bevölkerung leben in Ernährungsunsicherheit. 33,1 Millionen davon leiden an Hunger – das entspricht 15,5 Prozent der gesamten brasilianischen Bevölkerung. Brasilien sieht sich nach rund 9 Jahren zurückkatapultiert auf die UN-Welthungerkarte. Wir berichten über die Situation des Hungers in Brasilien, mit Schwerpunkt auf der Krise der Yanomami.
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tilia.goetze@kooperation-brasilien.org
Illegale Goldgräberei noch immer im Yanomami-Territorium
Regierung verspricht Ausarbeitung eines neuen umfassenden Planes zur Bekämpfung des sogenannten "garimpos" in der Terra Indígena Yanomami binnen 30 Tagen. Durchgehende Präsenz von Militärkräften vor Ort geplant.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Illegaler Bergbau in Amazonien weiter aktiv
Neue Greenpeace-Studie zeigt Voranschreiten des illegalen Garimpos in den Territorien der Kayapó, Munduruku und Yanomami
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von
Christian.russau@fdcl.org
