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Fluten, Bohren, Pflanzen… und Vertreiben und Verfassung ändern

Indigene Gruppen in Brasilien setzen sich gegen die Politikagenda von Bergbau, Staudammbauten und gegen die Verfassungsänderungen für indigene Territorien zur Wehr: Es geht ums Land.
Fluten, Bohren, Pflanzen… und Vertreiben und Verfassung ändern

Protest gegen Belo Monte. Photo: Ruy Sposati

“Wir gehen hier nicht weg. Ihr werdet hierher kommen, um zu töten. Und wir werden hierbleiben, um zu sterben. Wir werden hier nicht weggehen, ohne angehört zu werden”, teilten die Indigenen Munduruku, Kayabi, Xikrin, Arara, Juruna, Kayapó, Xipaya, Kuruaya, Asurini und Parakanã auf dem Baugelände von Belo Monte, dem derzeit im brasilianischen Bundesstaat Pará im Amazonasgebiet am Fluss Xingu im Bau befindlichen 11 GW-Staudamm, an dem auch eine Reihe von europäischen Konzernen beteiligt sind, in einer öffentlichen Kundmachung mit.

Bei der Übergabe des richterlichen Räumungsbeschlusses vom 28. Mai, der die Indigenen aufforderte, das Baugelände binnen 24 Stunden zu verlassen, zerriss ein Indigener das ihm übergebene Dokument demonstrativ vor den Augen des Behördenvertreters und der anwesenden Militäreinheiten. [Weiterlesen bei latin@rama...]