Sie sind hier: Startseite Themen Landkonflikte | Umwelt Belo Monte [+1C@fé] Nachhaltig ist so was nicht – Wasserkraftwerke im Amazonas
Artikelaktionen

[+1C@fé] Nachhaltig ist so was nicht – Wasserkraftwerke im Amazonas

Wasserkraft als Entwicklungsmotor: Das wird in Lateinamerika seit einem halben Jahrhundert immer wieder als energiepolitischer Königsweg gepriesen.
[+1C@fé] Nachhaltig ist so was nicht – Wasserkraftwerke im Amazonas

Belo Monte (Foto: Christian Russau)

Viele Regierungen, Bauunternehmen und Industrievertretergeraten noch heute in Verzückung, wenn sie am Rio Marañon oder am Tapajós den Bau riesiger Dämme und Staubecken konzipieren. Allein im Quellgebiet des Amazonas sind 240 neue Wasserkraftwerke geplant.

Doch die scheinbar so saubere Energiequelle bringt eine ganze Latte Nebenwirkungen mit sich: Zwangsumsiedlungen, Umweltzerstörung und eine hohe Schuldenlast für den Staatshaushalt. Zudem sind die Kraftwerke selten Teil einer nachhaltigen Entwicklungsstrategie, sondern der Lebenssaft für Bergbau und Agroindustrie. So sieht es zumindest unserBerliner Studiogast Thilo Papacek von der Initiative Gegenströmung, mit dem wir in einer Stunde dem Hydrohype das Wasser abgraben.

Termine
Brasilien: Demokratie in Gefahr! 27.09.2018 - 05.11.2018 — Berlin u.a. Orte
Demokratie in Gefahr! 15.10.2018 19:00 - 21:00 — Freiburg
Amazonien zerstört, Klimawandel verschärft- was tun Kommunen? 01.11.2018 18:00 - 22:00 — Berlin
„Brasilien: Demokratie in Gefahr! Linke Perspektiven nach den Wahlen“ 05.11.2018 18:00 - 20:00 — Berlin
RTB 2018 - Jugend Brasiliens 16.11.2018 - 18.11.2018 — Bonn
Kommende Termine…