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Brasilicum 265 | Offene Wunden nach 200 Jahren Unabhängigkeit

Brasilicum 265 | Offene Wunden nach 200 Jahren Unabhängigkeit

Im September dieses Jahres wird Brasilien seinen 200. Unabhängigkeitstag feiern. Im neuen Brasilicum beleuchten wir aus verschiedenen Perspektiven (Religion, Landwirtschaft, Kultur, uvm.), wie sich diese Unabhängigkeit gestaltet und inwiefern sie mit Demokratie einhergeht. Klar ist, dass nicht jeder Brasilianer und jede Brasilianerin gleich unabhängig ist und wir gute, dekoloniale Ansätze brauchen, um die nächsten 200 Jahre in Brasilien - sowie global - gerechter und nachhaltiger zu gestalten.
| von Hannah
Kundgebungen und Proteste zur Verlängerung der Aussetzung von Zwangsräumungen geplant

Kundgebungen und Proteste zur Verlängerung der Aussetzung von Zwangsräumungen geplant

Am 30. Juni endet die zweite Verlängerung der Aussetzung von Zwangsräumungen, zuvor muss der Oberste Gerichtshof eine Entscheidung treffen. Laut sozialen Bewegungen sind eine halbe Million Menschen ab dem 1. Juli von Zwangsräumung in Brasilien betroffen, sollte die Aussetzung der Zwangsräumungen aufgehoben werden.
| von Christian.russau@fdcl.org
Solidarküchen des MTST gegen den Hunger in Brasilien – Monika Ottermann zu Besuch in Freiburg

Solidarküchen des MTST gegen den Hunger in Brasilien – Monika Ottermann zu Besuch in Freiburg

Auf Einladung der Brasilieninitiative Freiburg kam Monika Ottermann während ihres Deutschlandaufenthalts auch nach Freiburg zu Besuch. Die Aktivistin und Religionswissenschaftlerin lebt seit Ende der 80 er Jahre in Brasilien. Inzwischen wohnt sie in São Bernardo, in der ABC Region der Metropole São Paulo und engagiert sich in der brasilianischen Wohnungslosenbewegung MTST (Movimento dos Trabalhadores Sem Teto). Der persönliche Kontakt zur Freiburger Brasilieninitiative hat während der Coronapandemie zu einem erfolgreichen Spendenaufruf geführt, der auch von KoBra Gruppen und Mitgliedern unterstützt wurde.
| von Uta Grunert
Indigenes Nachrichtennetzwerk vom Rio Negro wird in Den Haag für unabhängige Berichterstattung ausgezeichnet

Indigenes Nachrichtennetzwerk vom Rio Negro wird in Den Haag für unabhängige Berichterstattung ausgezeichnet

Das Netzwerk Rede Wayuri steht stellvertretend für viele indigene Nachrichtennetzwerke, die inzwischen ihre Themen, ihren Widerstand und ihren kulturellen Reichtum in die internationale Presse und in Soziale Netzwerke tragen. Damit werden sie weltweit sichtbar und hörbar. 2017 wurde das indigene Nachrichtenportal Rede Wayuri am Rio Negro (Bundesstaat Amazonas) gegründet. 17 indigene freie Journalist*innen vertreten acht Ethnien: Baré, Baniwa, Desana, Tariana, Tukano, Tuyuka, Wanano und Yanomami. Brasilien geht 2022 in den Wahlkampf für die Präsidentschaft. Die Wahl 2018 wurde nicht zuletzt mit Falschnachrichten und mächtiger Einflussnahme über soziale Medien geführt und gewonnen. Das darf nicht wieder passieren. Der Preis honoriert die innovative Informationsverbreitung und Bekämpfung von Falschnachrichten im Amazonasgebiet.
| von Uta Grunert