Artikel zu Stadt

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Stimmen von der KoBra-Frühjahrstagung "Keimzellen des Widerstands"

Perspektiven im Kampf gegen ein autoritäres System – es gibt viele kleine Bewegungen Von Eva von Steinburg Am 23. und 24. April 2021 fand die Frühjahrstagung der Kooperation Brasilien (KoBra) statt. Die Organisation vernetzt im deutschsprachigen Raum Brasiliengruppen und Einzelpersonen, die sich solidarisch mit sozialen Bewegungen in Brasilien für eine gerechtere Welt einsetzen
| von Eva von Steinburg

Die Wasserkrise in São Paulo

Seit Anfang 2014 ist Wasser in der brasilianischen Megametropole Sao Paulo, aber auch in anderen Regionen im Südosten des Landes Mangelware. Die Stauseen, die normalerweise die Wasserversorgung für die Millionenstadt garantieren, trocknen aus. In vielen Haushalten, besonders in peripheren Stadtbezirken, kommt nichts mehr aus den Leitungen, die Politiker*innen diskutieren weiter über Rationierungsmaßnahmen. Wirklich Verantwortung übernehmen für Fehlplanungen in der Wasserversorgung, Folgen von Privatisierungen, schlechte Wartung, aber auch Klimaveränderungen durch die fortschreitende Abholzung des Amazonasregenwaldes will niemand übernehmen.
| von Allerweltshaus Köln

Einsatz für Straßenkinder

Renee Amorim ist einer der verantwortlichen Leiter des Straßenkinderprojekts Casas Taiguara in São Paulo. Dieses Projekt hat dort einen Modellcharakter erreicht und wird von der Stadtverwaltung São Paulos teilweise finanziell unterstützt. Er berichtet über die Entwicklung des seit 1996 bestehenden Projekts, das immer wieder von Schwierigkeiten, aber auch von großer Hoffnung für diese Kinder und Jugendlichen geprägt ist. Auch andere Straßenkinderprojekte in Brasilien und in weiteren lateinamerikanischen Ländern werden an diesem Abend vorgestellt.
| von Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Ba-Wü
Corona in brasilianischen Städten: Eine Frage von Race, Geschlecht und Klasse

Corona in brasilianischen Städten: Eine Frage von Race, Geschlecht und Klasse

KoBrinar mit: Paulo Victor Melo, Journalist und Menschenrechtsaktivist aus Aracaju-Sergipe. Er hat im Bereich Kommunikation und zeitgenössische Kultur an der Universität Bahia promoviert. Robertha Barros ist Stadtplanerin und Doktorandin im Fachbereich Entwicklung und Umwelt an der brasilianischen Bundesuniversität Sergipe. Sie ist derzeit als Gastwissenschaftlerin an der Technischen Universität Berlin und am SFB 1265. Jenseits der explodierenden Zahlenwerte stellt sich die Frage, wie sich Corona in Zusammenhang mit historischen Ungleichheiten - Race, Geschlecht und Klasse im urbanen Kontext verhält. Sprache: Portugiesisch mit Simultan-Übersetzung (auf zwei Kanälen)
| von KoBra