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Indigene
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Staudamm Belo Monte: Bundesjustiz läßt Klage der Bundesstaatsanwaltschaft MPF wegen Ethnozids an Indigenen Völkern zu
Seit zehn Jahren ist der Staudamm Belo Monte in Betrieb. Dagegen laufen seit der ersten Bauphase noch immer Dutzende an Verfassungsklagen, die noch immer nicht entschieden wurden. Nun gibt es eine neue Klage, die von der Bundesjustiz zugelassen wurde: Die juristische Klärung des Vorwurfs, ob der Staudamm Belo Monte für die Indigenen Völker vor Ort einen Ethnozid bedeutet.
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Christian.russau@fdcl.org
Brasiliens Indigenendachverband APIB publiziert eine öffentliche Stellungnahme zur Unterstützung für die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR)
Während in der EU eine offenkundig sehr aggressive Kampagne aus Kreisen der Wirtschaftslobby es zunehmend schafft, weite Teile der Politik in den EU-Mitgliedsstaaten als auch in der EU-Kommission und im Europäischen Parlament zunächst für eine Verschiebung, dann für eine Schwächung und Aushöhlung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) zu gewinnen, positioniert sich Brasiliens Indigenendachverband deutlich für eine robuste EU-Entwaldungsverordnung (EUDR): "Jeder Versuch, ihre Bestimmungen zu lockern oder zu schwächen, stellt eine direkte Gefahr für die Gebiete und Lebensweisen Indigener Völker dar. [...] APIB bekräftigt ihre Unterstützung für die EUDR und deren Umsetzung ohne weitere Verzögerungen oder Abschwächungen. Wir setzen uns für ein Entwicklungsmodell ein, das auf der Verteidigung der Menschenrechte, der Solidarität zwischen den Völkern, dem Schutz der Territorien und dem Schutz der Biodiversität basiert. Es gibt keine Klimagerechtigkeit ohne den umfassenden Schutz der indigenen Gebiete. Es gibt keine nachhaltige Entwicklung, wenn Völker im Namen des Profits geopfert werden. Die Rechte der Indigenen Völker sind kein Verhandlungsobjekt in Verhandlungen und Handelsgeschäften", so APIB. KoBra dokumentiert hier in deutschsprachiger Übersetzung die öffentliche Stellungnahme des Indigenendachverbands Articulação dos Povos Indígenas do Brasil (APIB).
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Christian.russau@fdcl.org
Nach über 30 Jahren geschafft: Der Deutsche Bundestag ratifiziert die ILO 169
Der Deutsche Bundestag hat heute das Ratifizierungsgesetz über die Konvention Nr. 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zum Schutz der Rechte indigener Völker verabschiedet. Auch ein Erfolg der jahrelangen Kampagnen- und Advocacyarbeit zivilgesellschaftlicher Gruppen.
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Christian.russau@fdcl.org
Justiz hebt Klage der Indigenenbehörde FUNAI gegen Sônia Guajajara auf
FUNAI hatte Guajajara Verleumdung der Regierung vorgeworfen, Bundesrichter sah dafür nun "nicht den geringsten Beweis".
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Christian.russau@fdcl.org
Brasilianische Agrarlobby fordert Austritt des Landes aus der ILO-169 Konvention zum Schutze der Rechte der indigenen Völker
Wie Bolsonaro sieht die mächtige Farmer:innenfraktion im brasilianischen Nationalkongress die ILO-169 als Hindernis für Entwicklung und Einschränkung der nationalen Souveränität.
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Christian.russau@fdcl.org
Späte Anerkennung
Justiz verurteilt Staat, Bundesstaat Minas Gerais und Indigenenbehörde FUNAI wegen Menschenrechtsverletzungen an den indigenen Krenak während der brasilianischen Militärdiktatur.
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Christian.russau@fdcl.org
Erneute Bedrohungen gegen Alessandra Munduruku und Einbruch in ihr Haus
Die international renommierte indigene Menschenrechtsverteidigerin Alessandra Korap Munduruku, die gegen Bergbau und Staudämme in dem Munduruku-Territorium kämpft, wird erneut bedroht, und nun wurde vor wenigen Tagen in ihr Haus eingebrochen.
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Christian.russau@fdcl.org
Impfquote in Indigenen Territorien in Brasilien deutlich unter dem nationalen Durchschnitt
Bericht von Repórter Brasil macht Bolsonaro, Fake News und evangelikale Kirchen dafür verantwortlich.
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Christian.russau@fdcl.org
Indigene Völker reichen Beschwerde gegen die Indigenenbehörde FUNAI beim Obersten Gerichtshof ein
Die Vereinigung der indigenen Völker Brasiliens (APIB) reicht beim Obersten Bundesgerichtshof STF in Brasília eine Beschwerde gegen die Nationale Indigenenbehörde FUNAI ein, da diese ein Drittel der indigenen Gebiete in Brasilien gezielt vernachlässige und dadurch in Gefahr brächte.
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Christian.russau@fdcl.org
Guarani kritisieren BMW scharf
Indigene Guarani schicken Protestschreiben an die BMW-Konzernzentrale wegen Mißachtung ihrer Rechte durch das BMW-Werk Araquari in Santa Catarina: gesetzlich vorgeschriebene freie, vorherige und informierte Konsultation (FPIC) von BMW ignoriert.
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Christian.russau@fdcl.org
