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Indigene
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Teaser Brasilicum: Brasilien im Wahljahr 2026 - Ein Interview mit Ingrid Sataré Mawé
"Wir wollen Köpfe und Herzen für den Wandel öffnen, den die Politik braucht" Unsere Vorständin Biancka Arruda Miranda hat für das Brasilicum zum Runden Tisch Brasilien 2026 ein Interview mit einer indigenen Stadträtin aus Florianopolis geführt, die sich als Kandidatin für den Landtag bewirbt. Ein Auszug des Interviews folgt hier, das vollständige Interview gibt es dann im neuen Heft, das Ende Oktober erscheint.
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Biancka Arruda Miranda
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„Wir wollen Köpfe und Herzen für den Wandel öffnen, den die Politik braucht“
Ein Teaser für das nächste Brasilicum: Ein Interview mit Ingrid Sataré Mawé KoBra Vorständin Biancka Arruda Miranda hat in der Reihe Brasilien vor der Wahl ein Interview mit einer indigenen Stadträtin aus Florianopolis geführt, die im Oktober für den Landtag kandidiert. Das volle Interview wird im Brasilicum 280_81 zum Runden Tisch Brasilien 2026 zu lesen sein, das Ende Oktober erscheint. Mehr Infos am Ende dieses Vorabauszugs.
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Biancka Arruda Miranda
Brasiliens neue Bundespolitik für Kritische und Strategische Mineralien tritt in Kraft
Für den Staat mehr Kontrolle und Koordinierung, mehr Souveränität und mehr Einnahmen, aber nach wie vor scharfe Kritik von Indigenen und Zivilgesellschaft.
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Christian.russau@fdcl.org
Widerstand gegen riesiges Rechenzentrum beim Complexo do Pecém in Ceará
Was hat der boomende Bau von Rechenzentren im nordostbrasilianischen Bundesstaat Ceará mit Indigenen Territorialrechten zu tun?
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Christian.russau@fdcl.org
Neuer Bericht zu Gewalt gegen Indigene in Brasilien und Vorwurf zu verschleppter Verfassungsklärung des grundlegenden Disputs um Indigenenrechte und Agro- und Bergbau-Wirtschaftsinteressen
Indigenenmissionsrat CIMI stellt Bericht zu Gewalt gegen Indigenen in Brasilien im Jahr 2025 vor und warnt vor juristischer Verschleppung der Verfassungsklärungen zu indigenen Landrechten.
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Christian.russau@fdcl.org
Oberster Gerichtshof STF tagt im August über Indigenenrechte
Indigenendachverband APIB fordert dringend internationale Unterstützung an.
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Christian.russau@fdcl.org
Wer entscheidet über den Tapajós
Brasiliens Bundesstaatsanwaltschaft MPF reicht vor Gericht eine Klageschrift ein, um Brasiliens Bundesregierung und die Nationale Wasserbehörde ANA zu verpflichten, die Beteiligung der flussanrainenden Gemeinschaften an den Entscheidungen zur Wasserbewirtschaftung im Tapajós-Einzugsgebiet sicherzustellen.
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Christian.russau@fdcl.org
Ausbaggerungsarbeiten im Tapajós-Fluss durch brasilianischen Bundesrechnungshof TCU doch wieder gestoppt
Mit der Entscheidung des brasilianischen Bundesrechnungshof TCU wird die vor wenigen Tagen getroffene Entscheidung der Landesumweltbehörde von Para, SEMAS, wieder aufgehoben.
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Christian.russau@fdcl.org
Ausbaggerung des Tapajós-Flusses durch Landesumweltbehörde von Pará doch wieder erlaubt
Landesumweltbehörde von Pará SEMAS gibt Aushubarbeiten am Tapajós-Fluss zwischen Santarém und Itaituba im Westen von Pará auf Antrag der Nationalen Behörde für Verkehrsinfrastruktur DNIT wieder frei, obwohl Brasília Mitte Februar als Reaktion auf die wochenlangen Proteste und Bockaden hunderter Indigener vom Tapajós-Fluss das entsprechende Dekret zurückgenommen hatte.
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Christian.russau@fdcl.org
Brasiliens Indigenendachverband APIB publiziert eine öffentliche Stellungnahme zur Unterstützung für die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR)
Während in der EU eine offenkundig sehr aggressive Kampagne aus Kreisen der Wirtschaftslobby es zunehmend schafft, weite Teile der Politik in den EU-Mitgliedsstaaten als auch in der EU-Kommission und im Europäischen Parlament zunächst für eine Verschiebung, dann für eine Schwächung und Aushöhlung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) zu gewinnen, positioniert sich Brasiliens Indigenendachverband deutlich für eine robuste EU-Entwaldungsverordnung (EUDR): "Jeder Versuch, ihre Bestimmungen zu lockern oder zu schwächen, stellt eine direkte Gefahr für die Gebiete und Lebensweisen Indigener Völker dar. [...] APIB bekräftigt ihre Unterstützung für die EUDR und deren Umsetzung ohne weitere Verzögerungen oder Abschwächungen. Wir setzen uns für ein Entwicklungsmodell ein, das auf der Verteidigung der Menschenrechte, der Solidarität zwischen den Völkern, dem Schutz der Territorien und dem Schutz der Biodiversität basiert. Es gibt keine Klimagerechtigkeit ohne den umfassenden Schutz der indigenen Gebiete. Es gibt keine nachhaltige Entwicklung, wenn Völker im Namen des Profits geopfert werden. Die Rechte der Indigenen Völker sind kein Verhandlungsobjekt in Verhandlungen und Handelsgeschäften", so APIB. KoBra dokumentiert hier in deutschsprachiger Übersetzung die öffentliche Stellungnahme des Indigenendachverbands Articulação dos Povos Indígenas do Brasil (APIB).
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Christian.russau@fdcl.org
