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Bergbau
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Vale muss Kompensationszahlungen zurückzahlen
Oberster Justizgerichtshof schliesst Vale von Kompensationszahlungen für Wasserkraftwerk Risoleta Neves im Bundesstaat Minas Gerais infolge eines dem Dammbruch einer Vale-Tochter geschuldeten Betriebsausfalls aus.
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Christian.russau@fdcl.org
Solidarität mit Brumadinho - 1.000 Tage Straffreiheit (port./engl.)
Am 21. Oktober 2021 sind 1.000 Tage vergangen, seit der Damm einer Eisenmine des Brasilianischen Bergbauunternehmens Vale gebrochen ist und 272 Menschen getötet hat. Nur vier Monate zuvor hat der Brasilianische Ableger des Deutschen Prüfunternehmens TÜV SÜD die Sicherheit des Damms bestätigt, obwohl Sicherheitsrisiken bekannt waren. Von den 272 Opfern bleiben neun im Schlamm verschollen. Bis zum heutigen Tag ist keine der verantwortlichen Personen verurteilt worden. Sowohl das Bergbauunternehmen Vale als auch der Versicherer TÜV SÜD sind straffrei geblieben. On 21 October 2021, 1000 days will have passed since a dam at an iron ore mine operated by the Brazilian mining company Vale collapsed, killing 272 people. Only four months earlier, the Brazilian subsidiary of German certifier TÜV SÜD confirmed the dam’s safety, despite known safety risks. Of the 272 victims, nine remain unfound in the sea of mud. To date, not one person has been convicted. Impunity prevails for the mining company Vale and the German certifier TÜV SÜD.
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Uta Grunert
Indigene protestieren in Brasília gegen "Todesprojekt" der Regierung
800 Indigene sind aus ganz Brasilien nach Brasília gereist, um dort ihren Widerstand kundzutun.
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Christian.russau@fdcl.org
Munduruku: Wir fordern die Ausweisung der Eindringlinge aus unserem Territorium
KoBra dokumentiert die deutschsprachige Übersetzung der Erklärung der Munduruku, 28. Mai 2021.
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Christian.russau@fdcl.org
Notfallkommuniqué der Widerstandsorganisationen des Volkes der Munduruku
KoBra dokumentiert in deutschsprachiger Übersetzung das gestrige Notfallkommuniqué der Widerstandsorganisationen des Volkes der Munduruku zum Überfall des Goldschürfermobs auf die Aldeia Fazenda Tapajós.
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Christian.russau@fdcl.org
Existiert in
Themen
Agro é Fogo – brasilianisches Agrarmodell steht für Brandstiftung und Zerstörung
Brasilianische Plattform benennt Landraub, Brandstiftung und illegale Rodungen sowie deren Ursachen und Treiber in den Biomen Amazonas, Cerrado und Pantanal. Agro steht stellvertretend für ein Entwicklungsmodell, das auf Monokulturen und Agrargifte setzt und damit Böden und Flüsse vergiftet. Das Großprojekte zur Energiegewinnung im Wasserkraftsektor ausbauen will und die lokale Bevölkerung verdrängt. Und es steht für Bergbauprojekte, um mineralische Ressourcen am Markt zu verkaufen mit ökologischen Schäden und Risiken, die betroffene Gruppen vor Ort tragen. Agro ist also alles andere als Pop, wie ein brasilianischer Werbeslogan glauben machen will.
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Uta Grunert
Wie Vale sich entschädigen lässt für Ausfälle, für die sie selbst juristisch haftbar ist
Vales Wasserkraftwerk Risoleta Neves steht seit dem Dammbruch der Vale-Tochter Samarco im November 2015 still, erhält aber dennoch millionenschwere Kompensationszahlungen aus dem Ausgleichmechanismus MRE. Dagegen wird nun geklagt.
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Christian.russau@fdcl.org
Protestnote zum Angriff auf das Zentrum der Organisation Wakoborun der Munduruku-Frauen in Jacareacanga
Von FDCL, Brasilien Initiative Berlin, ASW und KoBra, 26.3.2021, Berlin/Freiburg
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Christian.russau@fdcl.org
Munduruku-Frauenzentrum Wakoborun in Jacareacanga von Goldsuchern angegriffen
Das Zentrum Wakoborun der Munduruku-Frauen in der Kleinstadt Jacareacanga im Südwesten des amazonischen Bundesstaates Pará wurde am heutigen Donnerstag von einer Menschenmenge angegriffen.
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Christian.russau@fdcl.org
Schwerer Schlag für Sojaeisenbahnpläne Ferrogrão in der Tapajós-Region
Die Reduzierung des Gebietes des Jamanxim-Nationalparks in Pará, um den Bau der Eisenbahnlinie Ferrogrão zum Transport von Soja aus vor allem Mato Grosso an die Überseehäfen am Amazonas zu ermöglichen, per einfacher Präsidialverordnung war nicht gesetzmässig. Oberster Richter Alexandre de Moraes argumentiert dabei mit "Wirksamkeit des Grundrechts auf eine ökologisch ausgewogene Umwelt". Oberster Procurador der Republik, Augusto Aras, widerspricht und sieht "Ökologie und Ökonomie in Harmonie" bei dem Monsterprojekt, das schwere Auswirkungen auf indigene Völker in der Tapajós-Region hätte.
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Christian.russau@fdcl.org
