141 Inhalte gefunden
Nachruf Cássio Freire Beda
m 04.04.2021 ist ein Mitkämpfer der indigenen Gemeinschaften im Amazonas an den Folgen einer Quecksilbervergiftung gestorben. Seit 2014 hat Cássio Freire Beda im Instituto Socioambiental in Altamira mit den indigenen Gemeinschaften zusammen gearbeitet.
|
von
fabian.kern@kooperation-brasilien.org
Nein zum Staudamm am Tapajós
Petition für die Rechte der Munduruku und der Flussanrainer am Tapajós
|
von
jan.erler@kooperation-brasilien.org
Neue Fiocruz-Studie: Quecksilber bedroht die Gesundheit der Munduruku
Ende September hielten die Munduruku in der Terra Indígena Sawré Myubu im Bundesstaat Pará eine Versammlung ab, auf der auch Forscher:innen der staatlichen Gesundheitsbehörde Fiocruz anwesend waren und die die Auswertung der Ergebnisse der 2019 durchgeführten Untersuchung der Quecksilberkontamination der Munduruku-Bevölkerung erstmals den Betroffenen vorstellten. Die Ergebnisse sind schockierend.
|
von
Christian.russau@fdcl.org
Neue Kampagne gegen Staudämme und Wasserstraßen am Fluss Teles Pires
Indigene, Flussanwohnende und soziale Bewegungen vom Teles Pires-Fluss, einem der beiden großen Zuläufe des Tapajós-Flusses, starten Kampagne gegen Wasserstraßenausbau - gedacht für den vermehrten Soja- und Mineralientransport - sowie gegen Wasserkraftstaudämme.
|
von
Christian.russau@fdcl.org
Neue Regeln beim Genehmigungsverfahren für umstrittenen Tapajós-Staudamm
Brasília plant, beim Staudamm São Luiz do Tapajós in Itaituba im Bundesstaat Pará die bisher gültigen Vorschriften im offiziellen Genehmigungsverfahren zu ändern.
|
von
Christian Russau
Neue Studie: Staatliche Operationen zur Zerschlagung des illegalen Goldabbaus in indigenem Territorium der Munduruku sind "relevant", aber noch immer "unzureichend"
Forscher:innen des Instituts Mãe Crioula haben in Zusammenarbeit mit der Staatsuniversität von Pará Uepa eine neue Studie zum Vorgehen des brasilianischen Staates gegen illegalen Goldabbau im Indigenen Territorium Munduruku im Südwesten des Bundesstaates Pará veröffentlicht. Demnach hätten die staatlichen Operationen zur Zerschlagung des Netzwerkes illegalen Goldabbaus "die räumlichen Strukturen des illegalen Goldabbaus nicht strukturell zerschlagen, da sich diese dank bereits etablierter logistischer, finanzieller und politischer Netzwerke rasch neu organisieren". Dem Bericht zufolge "gehen die staatlichen Maßnahmen, anstatt die wirtschaftlichen und territorialen Grundlagen der Illegalität anzugehen", eine Strategie ein, die "vorwiegend auf Repression ausgerichtet ist, ohne die strukturellen Bedingungen, die den illegalen Goldabbau stützen, angemessen zu bekämpfen".
|
von
Christian.russau@fdcl.org
Notfallkommuniqué der Widerstandsorganisationen des Volkes der Munduruku
KoBra dokumentiert in deutschsprachiger Übersetzung das gestrige Notfallkommuniqué der Widerstandsorganisationen des Volkes der Munduruku zum Überfall des Goldschürfermobs auf die Aldeia Fazenda Tapajós.
|
von
Christian.russau@fdcl.org
Nur wichtig mit Papieren rumfuchteln reicht nicht
Am Tapajós-Fluss geraten Brasiliens Energieausbaupläne ins Stocken, weil Gesetze nicht beachtet werden. Es geht dabei vor allem um die Frage, ob Konsultation bloß Anhörung oder auch Zustimmung bedeutet.
|
von
Christian Russau
Offener Brief an die verantwortlichen Behörden und die brasilianische Bevölkerung
Angesichts der Pläne der Regierung und Anderer zur Zerstörung der Menschen, der Umwelt und des Flusses Tapajós, werden wir nicht passiv bleiben.
|
von
Deklaration vom II Seminar zur Debatte über die staatlichen Pläne zum Kraftwerksbau im Flussbecken des Tapajós
Offener Brief: 29 Bundestagsabgeordnete gegen PL 191 zur Freigabe von Bergbau und Wasserkrafterzeugung in indigenen Territorien
29 Bundestagsabgeordnete von Bündnis90/Die Grünen, SPD, FDP und die Linke schicken zwei Offene Briefe an die Präsidenten des brasilianischen Abgeordnetenhauses und des Senats sowie an die Vorsitzenden und Vizevorsitzenden verschiedener Ausschüsse im brasilianischen Nationalkongress, in denen sie ihre Besorgnisse zum Ausdruck bringen über die drohende Verabschiedungen der Gesetzesinitiativen PL 191 zur Liberalisierung von Bergbau und Wasserkrafterzeugung in indigenen Territorien und der PL 490/2007 mit dem Zwecke der Übertragung der Demarkation indigener Territorien von der Exekutive zur Legislative.
|
von
Christian.russau@fdcl.org
