Artikel zu
Menschenrechte und Gesellschaft
901 Inhalte gefunden
Zivilgesellschaft will mehr soziale Umweltgerechtigkeit und Teilhabe für Infrastrukturprojekte in Brasilien
Mehr als 100 Organisationen fordern in einem Offenen Brief an die neue brasilianische Bundesregierung mehr Sensibilität, neue Wege, vorsichtigere Planung, bessere Risikoabschätzung und zivilgesellschaftliche Teilhabe bei anstehenden Infrastrukturprojekten in Brasilien.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Zuckerrohr - Grundlage neue Landkonflikte?
Mit dem Agrotreibstoffboom erfährt Brasiliens Zuckersektor seit einiger Zeit einen rasanten Wiederaufstieg.
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von
admin
Zukunftsfähige Alternativen zum industriellen Agrarmodell - leider ausgefallen!
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von
jan.erler@kooperation-brasilien.org
Zum Staudamm Teles Pires müssen Indigene Zustimmung geben
Gerichtsurteil in 2. Instanz aber durch alte Eingabe der Regierung im "nationalen Interesse" weiterhin außer Kraft gesetzt.
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von
Christian Russau
Zunahme der Gewalt auf dem Land
Die Landkonflikte in Brasilien haben sich 2012 in einer Zunahme der Gewalt niedergeschlagen. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres wurden 14 Personen im Zusammenhang mit Landkonflikten ermordet, viele andere erhielten Morddrohungen. Laut der brasilianischen Landpastorale Comissão Pastoral da Terra (CPT) hängen diese Morde mit einer Regierungspolitk zusammen, die die Markierung von Quilombola- und Indigenengebieten sowie ein Vorantreiben der Agrarreform aufgegeben hat und stattdessen massiv in das Agrobusiness investiert (vgl. CPT (2012): 1). Hintergrund der Gewalt ist auch das neue Waldschutzgesetz, der Código Florestal, gegen das Dilma zwar ein Teilveto eingelegt hat, das jedoch die Agrarlobby stärkt, und die Verschiebung der Zuständigkeit der Anerkennung von Indigenengebieten von der Exekutive auf die Legislative.
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von
Yôko Woldering
Zurück in die Zukunft
Zur Einstimmung auf die Veranstaltung am Montag den 23.01 im Tazcafé, Berlin: Antonio Martins vom Debattenportal Outras Palavras im Interview über die ersten Maßnahmen der Interimsregierung in Brasilien, ihre Konflikte und die Perspektiven der Linken.
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von
medico international
Zusammenschluss von Organisationen gegen Landkonflikte im Westen von Pará
Einhundert Teilnehmer*innen nahmen an der Regionalkonferenz zur Menschenrechtsfragen und der Verteidigung von Landrechten von sozialen Bewegungen wie der Landpastorale CPT, FASE, MAB, Terra de direitos u.a. in Santarém teil.
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von
Uta Grunert
Zwei Aide-Mémoire aus Anlass des Gespräches mit Außenministerin Annalena Baerbock am 27. August 2024
KoBra und FDCL haben gemeinsam mit weiteren Organisationen an zwei Aide Memoire zur Situation der Menschenrechte in Brasilien und zum Fall der Deutschen Bahn im brasilianischen Bundesstaat Maranhão mitgewirkt, die anlässlich des Gesprächs des Forums Menschenrechte mit der Außenministerin Annalena Baerbock am 27. August 2024 zusammen mit 78 weiteren thematischen und länderbezogenen Aide Memoire übergeben wurden.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Zweiter Bericht über die Umsetzung der Empfehlungen Deutschlands an Brasilien im Rahmen des UPR-Verfahrens – 2025
Das Movimento Nacional de Direitos Humanos (MNDH Brasil) erstellte (mit Unterstützung der Articulação para o Monitoramento dos Direitos Humanos no Brasil (AMDH)) diesen Bericht zum Stand der Umsetzungen der Empfehlungen dritter Staaten an Brasilien im UN-Menschenrechtssystem und fokussiert dabei auf die Empfehlungen Deutschlands an Brasilien in den drei Bereichen außergerichtliche Hinrichtungen, den Schutz von Menschenrechtsverteidiger:innen und den Schutz der Indigenen Völker.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Zwischen Wahlparty und Progrom
Nun steht es fest: Brasilien wird ab dem 01.01.2019 von einem rechtsextremen Präsidenten regiert. Niemand, auch nicht der frisch gewählte Präsident, weiß wohin die Reise gehen wird.
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von
Fabian Kern
