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Weltbanktochter IFC und der Staudamm Belo Monte

24 Jahre nach dem "Nein" der Weltbank zu dem Vorgängerprojekt von Belo Monte ist sie nun doch am Geschäft mit dem Staudamm beteiligt.
Weltbanktochter IFC und der Staudamm Belo Monte

Die Bagger walzen am Xingu-Fluss. Photo: Verena Glass (Xingu Vivo para Sempre)

Die Weltbanktochter IFC hat einem Bericht der brasilianischen Wirtschaftszeitung Valor Econômico von heute einen 7,9-Prozentanteil an dem Versicherungskonzern SulAmérica erworben. SulAmérica wiederum ist seit Mitte 2011 Teil desjenigen Versicherungspools, der – unter Führung der Mapfre-Gruppe – 30 Prozent der Versicherungssumme des umstrittenen Staudammprojekts Belo Monte im brasilianischen Bundesstaat Pará in Deckung genommen hat. Damit hat die Weltbank nun Fakten geschaffen – und ihre 1989 getroffene Entscheidung verworfen, sich wegen der verheerenden Auswirkungen dieses Staudammprojekts nicht an diesem zu beteiligen. [weiterlesen bei latin@rama...]