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Baustopp für Eisenbahn wegen Gefährdung des Lebensraums Indigener

<em>(Lima, 15. August 2012, noticias aliadas).-</em> Ein Gericht hat den größten brasilianischen Bergbaukonzern Vale Anfang August dazu verpflichtet, die Bauarbeiten für eine Eisenbahnlinie im Bundesstaat Pará einzustellen. Die Linie gefährde den Lebensraum indigener AnwohnerInnen und das Ökosystem, heißt es in dem Urteil. [weiterlesen bei <a href="http://www.npla.de/de/poonal/3924">poonal...</a> ]
| von Poonal Nr. 1008

Zahl der indigenen Bevölkerung seit 1991 um 205 Prozent gestiegen

<em>(Buenos Aires, 17. August 2012, púlsar).-</em> Die Zahl der Indigenen in Brasilien ist in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich gewachsen. Seit 1991 nahm die indigene Bevölkerung um 205 Prozent zu, wie aus Daten des Brasilianischen Instituts für Geographie und Statistik IBGE (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística) hervorgeht. [weiterlesen bei <a href="http://www.npla.de/de/poonal/3923">poonal...</a> ]
| von Poonal Nr. 1008

Das Recht, den Folterer Folterer zu nennen, zweitinstanzlich bestätigt

<strong>São Paulo.</strong> Der Justizgerichtshof von São Paulo hat am Dienstag in zweiter Instanz das Recht der Familie Teles <a href="http://www.jb.com.br/pais/noticias/2012/08/14/tj-sp-mantem-decisao-que-reconhece-coronel-ustra-como-torturador/">bestätigt</a> , den Coronel Carlos Alberto Brilhante Ustra als Folterer zu bezeichnen. Damit lehnte das Gericht die Berufung des Ex-Militärs gegen das Urteil aus dem Jahre 2008 in zweiter Instanz ab. Bereits im Oktober 2008 hatte die Familie Teles zivilrechtlich in einer Feststellungsklage vor der 23. Zivilkammer in São Paulo gegen Ustra geklagt und das Recht gefordert, Ustra öffentlich einen Folterer nennen zu dürfen. Eine Bestrafung Ustras oder eine Entschädigung der Familie war in dieser Klage nie vorgesehen.
| von Christian Russau