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Belo Monte: 1.800 Arbeiter streikten – Energieminister dementiert Beschwerden
<p><strong>Belo Monte: 1.800 Arbeiter streikten – Energieminister dementiert Beschwerden</strong></p><p>Nach etwa einwöchigen Streiks von Bauarbeitern aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen am Staudamm Belo Monte wurden die Arbeiten am 01. Dezember wieder aufgenommen. Im Lauf der Woche hatten sich immer mehr Arbeiter der unterschiedlichen Baustellen den Streiks angeschlossen. Edison Lobão, Minister für Energie und Bergbau, wies die Vorwürfe vehement zurück. Weiterhin kritisierte Lobão auch an den Protesten gegen Belo Monte beteiligte NGOs. Es gäbe keine Indigenen, die von dem Staudamm betroffen seien und die Proteste der NGOs kämen "ein bisschen aus Neid, weil Brasilien einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt und von Platz sieben zur fünften Wirtschaftmacht der Welt vorrückt". Die Presse in Brasilien berichtete kaum über den Streik und die Auswirkungen.<br /><br />Aktuelle Infos rund um die Entwicklungen von Belo Monte und zu den Streiks unter: <a href="http://plattformbelomonte.blogspot.com">http://plattformbelomonte.blogspot.com</a> <br /></p>
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Belo Monte: Das Unheil nimmt seinen Lauf
<h2>Belo Monte: Das Unheil nimmt seinen Lauf</h2> von <a href="http://blogs.taz.de/latinorama/bio"> Gerhard Dilger </a> <p>Beim Bau des riesigen Wasserkraftwerks Belo Monte am Amazonas-Nebenfluss Xingu herrschen statt Partizipation Autoritarismus und Vetternwirtschaft. Bischof Erwin Kräutler aus Altamira fühlt sich an die Diktatur erinnert. Letztes Jahr begannen die Bauarbeiten für das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt.</p> <p>Nach dem ersten bestätigten tödlichen Arbeitsunfall kam es jetzt zu Streikmaßnahmen und Straßensperren, die über über die Ostertage unterbrochen wurden.</p><p>[Weiterlesen bei <a href="http://blogs.taz.de/latinorama/2012/04/10/belo-monte-das-unheil-nimmt-seinen-lauf/">latinarama...</a> ] <br /></p>
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Gerhard Dilger, latin@rama
Belo Monte: Euer Profit zerstört unser Leben
Über eine Milliarde Euro sollen an deutsche Firmen fließen – für ihren Beitrag zu Belo Monte. Dabei führt der Bau des Mega-Staudamms in Brasilien zu Menschenrechtsverletzungen und zur Zerstörung des Regenwaldes. Fordern Sie die deutschen Firmen auf, sich aus Belo Monte und anderen unethischen Staudammprojekten zurückzuziehen!<br />Eine gemeinsame Online-Protest-Aktion von GegenStrömung, FDCL, KoBra, GfbV, Incomindios, POEMA e. V., Urgewald e. V., Regenwald Institut e. V., Campo Limpo, Solidarität mit Brasilien e.V., Brasilieninitiative Freiburg e.V., Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Verwaltungsstelle Berlin, GRÜNE LIGA e.V., Survival International e. V., infoe e.V. (Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie)<br /><br /><a href="http://www.regenwald.org/aktion/876/belo-monte-euer-profit-zerstoert-unser-leben">http://www.regenwald.org/aktion/876/belo-monte-euer-profit-zerstoert-unser-leben</a>
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Belo Monte: Gegeninformation zur irreführenden Werbung von "Norte Energia"
<p>Gegenaufklärung des Movimento Xingu Vivo:<br /><br />Norte Energia hat einen Werbespot herausgebracht, in dem das Unternehmen behauptet:<br /><br />„Kein Indigenen-Land wird überflutet“<br /><br />Was Norte Energia Sie nicht wissen lassen will:<br /><br />Wenn das Wasserkraftwerk gebaut wird, werden 100 km Fluss (entlang der Flusschleife, Anm.d.Übers.) trocken gelegt, und damit das Leben im Fluss Xingu zerstört – und mit ihm die Indigenen.</p><p> </p><p>Zum Video:</p><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=vo47ZoPyBLA" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=vo47ZoPyBLA</a> <br /></p>
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Belo Monte nach der Vergabe der Baugenehmigung
Nach einem juristischen Tauziehen wurde das Ergebnis der Versteigerung von Belo Monte vom 20. April Mitte Juni von Aneel, der Nationalen Agentur für elektrische Energie genehmigt. Das Konsortium Norte Energia kann nun formal mit der Auftragsvergabe beginnen. Die Regierung Lula hat es mit ihrem Vorzeigeprojekt eilig, so ging die Versteigerung in sieben Minuten über die Bühne, obwohl zeitgleich noch eine gerichtliche Verfügung vom Bundesgericht Altamira in der Luft hing. <br />Noch vor dem Bau wird bereits der Strom verteilt: Zehn Prozent gehen an die Selbst-Produzenten des Konsortiums (bislang ohne Richtlinien oder Preisvorgaben), 20 Prozent an große Unternehmen, die direkt vom Kraftwerksbetreiber kaufen und die restlichen 70 Prozent sollen über Händler und mit regulierten Verträgen laufen. <br /><br />
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Belo Monte oder die Zerstörung der Commons
<em>Für Glenn Switkes</em><br /><br /><em>"Wir Menschen vom Rio Xingu möchten, dass unsere Wälder stehenbleiben, wir wollen, dass unsere Fische und anderen Tiere leben. Wir wollen unsere Felder und unsere traditionellen Medikamente behalten. Wir brauchen einen sauberen Fluss, um darin baden zu können, und wir wollen Wasser trinken, ohne krank zu werden. Wir wollen in Frieden leben. Wir wollen glücklich auf unserem Land bleiben und auch künftig mit unseren Kindern und Enkeln feiern." (Sheyla Juruna, Altamira, 23. Mai 2008)</em><br /><br />Wachstumswahn statt »Gutes Leben«, Autoritarismus und Vetternwirtschaft statt Partizipation, Privatisierung der Natur statt faire Nutzung der Gemeingüter – die Entscheidung der brasilianischen Regierung für den Bau des riesigen Wasserkraftwerks Belo Monte im Amazonasgebiet ist in vielerlei Hinsicht exemplarisch dafür, wie auch in den progressiv regierten Ländern Südamerikas immer noch Ressourcenkonflikte gelöst werden. [weiterlesen des Textes von Gerhard Dilger bei <a href="http://blogs.taz.de/latinorama/2012/05/25/belo-monte-oder-die-zerstorung-der-commons/">latinoarama...</a> ]
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Gerhard Dilger
Belo Monte und die Verwicklungen europäischer Konzerne
<strong>Offener Brief des Movimiento Xingu Vivo para Sempre an die europäische Zivilgesellschaft</strong><br /><br /><div align="right"><em>Altamira, den 12. Juni 2012</em><br /></div><br />Liebe Freundinnen und Freunde,<br /><br />im Namen der Flussbecken-BewohnerInnen des Xingu, einem der wichtigsten Flüsse des brasilianischen Amazonasgebietes mit höchster Biodiversität, wenden wir uns an euch mit der Bitte um eure Unterstützung und Solidarität in einem der größten Kämpfe unserer Geschichte: dem Widerstand gegen den Bau des Wasserkraftwerks von Belo Monte.
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Belo Monte widerspricht bankeigenen Nachhaltigkeits-Kriterien
Das Netzwerk „Xingu Vivo para sempre“ hat eine neue Kampagne in Brasilien gestartet: „Belo Monte – nicht mit meinem Geld“ (Belo Monte: com meu dinheiro não!). Xingu Vivo para Sempre ruft alle BrasilianerInnen auf, sich mit Protestbriefen und Protestmails an seine oder ihre Bank zu wenden, um mögliche Finanzierungen zu stoppen.
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Besetzung von Belo Monte durch Sonderkommando aufgelöst
28.10.2011. Weiterlesen bei <a href="http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/">Blickpunkt Lateinamerika</a>
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Blickpunkt Lateinamerika
Bietprozess zu Belo Monte am 20. April durchgedrückt - soziale Bewegungen kämpfen weiter
Ungeachtet der Suspendierung der vorläufigen Lizenz für den Staudammbau am Belo Monte wurde das Bietverfahren gestern in Brasília durchgeführt. Die einstweilige Verfügung, die den Bietprozess aufgrund der Suspendierung bis auf weiteres aussetzen sollte, erreichte die Sonderkomission für Bietverfahren der Nationalen Energieagentur ANEEL nach Aussagen ihres Präsidenten erst nach Beendigung der Auktion.
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