Artikel zu
Landkonflikte und Umwelt
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Vale-Konzern scheitert mit Kriminalisierungsversuch
Das Landesjustiztribunal von Maranhão wies am 7. Januar dieses Jahres in zweiter Instanz die Berufung des Multis Vale zum Versuch der Kriminalisierung des Indigenenmissionsrates CIMI und zweier als Lehrerinnen bei den Awá Guajá tätigen Missionarinnen im Indigenen Territorium TI Caru im Bundesstaat Maranhão zurück. Awá Guajá hatten 2016 die Eisenbahnlinie Estrada de Ferro Carajás temporär besetzt, um darauf aufmerksam zu machen, dass der Eisenerzgigant Vale sich nicht an die im Umweltbasisplan Plano Básico Ambiental PBA vertraglich zugesicherten Entschädigungs- und Wiedergutmachungsleistungen durch die Auswirkungen des Ausbaus des Eisenbahnprojektes der Estrada de Ferro Carajás gehalten hätten.
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Christian.russau@fdcl.org
Veranstaltung zum Staudamm-Projekt am Tapajós
Im Rahmen der Misereor-Fastenaktion fand am 2.03.16 die Veranstaltung "Brasilien: Landkonflikte und Großprojekte in Amazonien - Egidio Alves Sampaio aus der Landpastoral berichtet" in Freiburg statt. Herr Sampaio vermittelte authentische Eindrücke der Lage vor Ort rund um den geplanten Bau des Staudamms am Fluss Tapajós.
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Arunika Senarath
Verbot des Sprühens von Pestiziden aus der Luft in Ceará
Recht und Erfolg der ländlichen Bevölkerung, ein Beispiel für Brasilien!
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KoBra
Verfassungsklage gegen das "Giftpaket" 14.785 in Brasília eingereicht
Parteien, Gewerkschaften, NGOs und soziale Bewegungen reichen gemeinsam Verfassunsklage gegen das "Giftpaket" ein, das Ende 2023 von beiden Kammern des Brasilianischen Nationalkongresses verabschiedet worden war und das Präsident Lula zum Teil annahm, dabei aber in einigen Punkten sein Veto einlegte, welches am 9. Mai von den beiden Kammern des Nationalkongresses wieder gekippt worden war, so dass nun das Gesetz des Giftpakets 14.785 erstmal in Gänze gilt. Dies wollen die sozialen Bewegungen ändern.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Verfassungsklage gegen neue Umweltgesetzgebung beim Obersten Gerichtshof STF eingereicht
Im vergangenen Jahr hatten die beiden Kammern des brasilianischen Nationalkongresses infolge des Gesetzesentwurf 2159/2021, der seit 2004 im Kongress diskutiert wurde, diesen als Gesetz 15.190/2025 (das sogenannte Allgemeine Gesetz zur Umweltgenehmigung) verabschiedet. Die auf einige Punkte sich beziehenden Vetos des Präsidenten Lula wurden vom Kongress gekippt, sodass es im November vergangenen Jahres zur Verabschiedung des Gesetzes 15.300/2025 kam, welches das Allgemeine Gesetz ergänzt, indem es u.a. Regeln für die LAE (Spezielle Umweltgenehmigung) festlegt. Nun haben die Partei PSOL zusammen mit dem Indigenendachverband APIB und unterstützt von einer Reihe von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Klage wegen Verfassungswidrigkeit eingereicht.
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Christian.russau@fdcl.org
Vermehrte Leukämie-Todesfälle bei Kindern durch Pestizideinsatz in Soja-Anbauregionen Amazonas und Cerrado
Weiter hohe Pestizid-Neuzulassungen und Deregulierung unter Präsident Lula.
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Ulrike Bickel
Veröffentlichung des Agrarzensus von 2006
Im September 2009 veröffentlichte das IBGE (Statistikamt Brasiliens) den neuesten Agrarzensus, der auf Daten von 2006 basiert. Erstmalig liefert der Zensus eine getrennte Betrachtung von Familienlandwirtschaft und mittleren bis größeren Betrieben.
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admin
Verschnaufpause vor Gericht
Brasiliens Oberster Gerichtshof (=Supremo Tribunal Federal) lehnt die von Konservativen befürwortete Stichtagsregelung bei Demarkationen von Quilombola-Territorien ab.
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Thomas Bauer
Versuche mittels FPIC eine Uranmine in Brasilien aufzuhalten
Uranmine Itataia in Santa Quitéria soll 2029 Betrieb aufnehmen - vor Ort lebende indigene Völker und traditionelle Gemeinschaften setzen sich zur Wehr.
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Christian.russau@fdcl.org
Versuchskaninchen: nach bestem Wissen und Gewissen?
Thomas Bauer in PIRAMA - NachDenkZeit über genmanipulierte Mücken in Bahia.
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Thomas Bauer, PIRAMA - NachDenkZeit
