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Gender
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[de] Olympionikinnen im Kreuzfeuer
Die aktuelle Ausgabe hat die Ethnologin und Aktivistin des Rede de Desenvolvimento Humano (REDEH), Liliane Brum Ribeiro, zu Gast um über die Athletinnen bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016 zu sprechen. Im Fokus steht die machomäßige Medienberichterstattung in Brasilien und die persönlichen Angriffe auf die Sportlerinnen.
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+1C@fé
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Neues Papier und Handlungsempfehlungen der Internationalen Advocacy Netzwerke (IAN): Schatten-Pandemie: "Zunehmende Gewalt gegen Frauen im Hinblick auf Straflosigkeit und COVID-19"
Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein globales Problem. Geschlechtsspezifische Diskriminierung überschneidet sich häufig mit anderen Diskriminierungsformen, besonders im Zusammenhang mit Ethnizität, Klasse, Kaste und Sexualität. Nach dem Dossier „Gewalt gegen Frauen: weltweit bekämpft und doch alltäglich“ aus dem Jahr 2019 dokumentieren die IAN-Mitgliedsorganisationen zum Internationalen Weltfrauentag am 8. März die Entwicklungen während der Coronapandemie. Es zeigt sich: Die an Parlament und Bundesregierung gerichteten Handlungsempfehlungen aus dem Dossier sind in der Pandemie wichtiger denn je. In Rahmen eines Parlamentarischen Frühstücks unter Schirmherrschaft von Gabriela Heinrich (SPD) haben die IAN-Mitgliedsorganisationen am 3. März die Handlungsempfehlungen diskutiert.
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Uta Grunert
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Covid-19-Pandemie fördert Gewalt gegen Frauen und erschwert Rechtszugang
Krisen sind nie geschlechtsneutral, ihre Auswirkungen werden durch Intersektionalität – gender, race und Klasse als Unterdrückungsursachen - intensiviert. Ungleichheit wirkt wie ein Katalysator auf die Gefahren der Covid-19-Krise: indigene Frauen, Afrobrasilianerinnen und die LGBTIQ-Gemeinschaft sind daher besonders betroffen. Neben dem Verlust oder der Unsicherheit von wirtschaftlichem Auskommen und der Hauptlast der Familien-Care-Arbeit, die überwiegend von Frauen geleistet wird, sind viele von ihnen einem steigenden Ausmaß von Aggression und Gewalt ausgesetzt.
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Uta Grunert
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Antra-Studie 2020: Lebensbedrohliche Trans- und Genderdiversität
Unter der rechtsradikalen und ultrakonservativen Regierung Bolsonaro sind Trans- und genderdiverse Personen eine der gesellschaftlich verfolgten und gefährdeten Gruppen. Politische und gesellschaftliche Ausgrenzung und Intoleranz senken die Hemmschwelle für Gewalttaten. Sexuelle Identität als normierter Begriff verstellt dabei den Blick auf den Menschen und seine Geschichte. 82 Prozent aller weltweit registrierten Morde an Trans- und genderdiversen Personen geschahen in Mittel- und Südamerika, allein 43 Prozent in Brasilien. Weltweit werden 98 Prozent dieser Mode an Transfrauen oder transfemininen Menschen begangen.
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Uta Grunert
Die schleichende Emazipation des Forró
Unbemerkt von einer breiteren Öffentlichkeit etablierte sich über die letzten zehn Jahre ein neuer Tanz in Europa. Abseits der Standard-Tanzschulen tanzen vornehmlich junge Menschen in Universitätsstädten einen Tanz, der ursprünglich aus dem Nordosten Brasiliens stammt und sich in den 1950er Jahren in ganz Brasilien ausbreitete.
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Fabian Kern
Mehr Rechte für acht Millionen Frauen in Brasilien
Verfassungsänderung sieht Verbesserung des Arbeitsrechtes für Hausangestellte vor. Gewerkschaft kritisiert die Änderung als nicht weitreichend genug.
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Claudia Fix für amerika21.de
Bundesgericht: Freie, vorherige und informierte Konsultation der betroffenen Indigenen vor Beginn der Tapajós-Versteigerung
Ein Bundesgericht hat am Montag entschieden, dass die geplante Versteigerung der Baurechte für den 8-GW-Staudamm São Luiz do Tapajós am gleichnamigen Fluss erst nach der erfolgten freien, vorherigen und informierten Konsultation der betroffenen Indigenen stattfinden dürfe.
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Christian Russau
338 Menschen starben 2012 durch homophobe Angriffe
Trotz Bildungskampagnen und den immer besser organisierten Bewegungen zur sexuellen Vielfalt ist Homphobie noch immer eine brutale Realität in Brasilien.
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Poonal
Brasiliens Widersprüche: Ein Schritt nach vorne zwei zurück
In den letzten paar Jahrzehnten haben sich die politischen Machtverhältnissse hin- und hergeschoben. Seit dem Staatsstreich gegen die gewählte Präsidentin Dilma Rousseff wird das Rad aber zurück gedreht und mit harten Bandagen gekämpft. Ein Podcast aus der Reihe "Respect Words" bei Radio Dreyeckland.
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Radio Dreyeckland
Flucht aus Brasilien
Der offen schwule PSOL-Abgeordnete Jean Whyllis verlässt das Land und gibt sein Mandat auf weil er sein Leben bedroht fühlt. Leider ist er mit dieser Entscheidung nicht der einzige.
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Fabian Kern
