Gesellschaft für bedrohte Völker

Die GfbV tritt für die Menschenrechte ein, indem sie Völkern, ethnischen und religiösen Gemeinschaften und Minderheiten, die in dieser Art – insbesondere von Genozid, Ethnozid und Vertreibung – bedroht sind, durch Beschaffung und Verbreitung zuverlässiger Informationen, durch Lobbyarbeit, politische Kampagnen, konfliktpräventive Initiativen sowie durch den Einsatz für Flüchtlinge bedrohter Völker hilft.

Die ursprünglich rein deutsche Organisation ist mit unabhängigen Sektionen in Österreich, der Schweiz, Südtirol/Italien, Bosnien-Herzegowina sowie im Irak vertreten und hat einen Repräsentanten in London und in Luxemburg. Sie alle sind in der GfbV International mit Sitz in Berlin zusammengeschlossen.

* Text aus der Wikipedia vom 17.01.2021 (CC-by-sa-3.0).

Ziele

Wir recherchieren und dokumentieren Menschenrechtsverletzungen.

Wir arbeiten für die Einhaltung der internationalen Menschenrechtskonventionen.

Wir machen mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf Missstände aufmerksam.

Wir betreiben effektive und zielorientierte Lobbyarbeit bei Regierungen, Parlamenten und internationalen Organisationen sowie Einzelpersonen.

Wir setzen uns gemeinsam mit Minderheitenorganisationen und Vertretern sowie anderen nationalen und internationalen Kooperationspartnern für die Rechte von Minderheiten ein.

Schwerpunkte der Arbeit:

Schutz von Minderheiten weltweit einsetzt, insbesondere für die Rechte von religiösen, sprachlichen und ethnischen Minderheiten. Der Verein wendet sich gegen jeden Versuch, ein Volk, eine ethnische oder religiöse Gemeinschaft oder Minderheit, ihre Sicherheit, ihr Leben, ihr Recht auf Eigentum und Entwicklung, Religion sowie ihre sprachliche und kulturelle Identität zu zerstören.

Kooperations-
partner in Brasilien:

Wir unterstützen in unserer Arbeit unter anderem die Asháninka, die in Brasilien und Peru leben. Die indianische Gemeinschaft der Asháninka im brasilianischen Bundesstaat Acre ist durch die Machenschaften illegaler Holzfäller und Drogenschmuggler aus dem nahegelegenen Peru gefährdet. Immer wieder dringen Holzfäller in das Gebiet der Indianer vor, fällen rücksichtslos wertvolle Bäume wie Mahagoni oder Zedern und stören so den Regenwald empfindlich. Wer sich ihnen entgegenstellt, wird bedroht.

Kontak

www.gfbv.de ist die aktuelle Webseite der

Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV)

Postfach 2024

37010 Göttingen

Deutschland

 

Telefon: +49 (0)551 499 06 0

Telefax: +49 (0)551 580 28

E-Mail: info@gfbv.de