Artikel zu Traditionelle Völker und Gemeinschaften

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Das Volk der Xukuru in Nordostbrasilien bläst zum Gegenangriff

Im Kampf um Land und Autonomie kämpfen die Xukuru seit Jahren gegen Politiker, Grossgrundbesitzer und die Justiz. Auch in der Polícia Federal haben sie wenig Freunde. Ihr Territorium, die Serra de Ororubá, liegt im Landesinneren des Bundesstaates von Pernambuco im Nordosten Brasiliens.
| von Jan Schikora (APOINME)

Neuerlicher Angriff von Reisfarmern auf Indigene aus Raposa Serra do Sol

Der Rat der Indigenen des Bundesstaates von Roraima, CIR, erstattet in einer heute versandten Mitteilung Anzeige gegen einen weiteren bewaffneten Angriff der Reisfarmer der Region, die die rechtliche Anerkennung des Reservates Raposa Serra do Sol nicht hinnehmen wollen.
| von CIMI

In Südamerika ist eine Kontroverse über die isoliert lebenden Indianer im Amazonas-Gebiet entbrann

Vor vier Wochen erregten Bilder von einem isoliert lebenden Indianervolk im brasilianischen Amazonas-Regenwald weltweites Aufsehen. Nun hat ein Artikel in der jüngsten Ausgabe der britischen Sonntagszeitung "The Observer" eine Kontroverse über die Folgen der Berichterstattung für die Ureinwohner ausgelöst.
| von Gerhard Dilger - epd

Der Indigenen-Missionsrat CIMI zieht Bilanz: Brasiliens Indigenenpolitik 2007

Auf seinem Treffen vom 3.-7.11.2007 in Luziânia, Bundesstaat Goiás, unterzog der Indigenen-Missionsrat CIMI die laufende Konjunktur im allgemein- und indigenenpolitischen Bereich einer eingehenden Analyse. Außerdem stellte er für das nächste Jahr eine Jahresplanung der Aktionen für die Indigenenvölker sowie für die nationale Gesellschaft auf.
| von CIMI

Das Amazonien der Waldvölker

Interview mit Adilson Vieira - Leiter der Arbeitsgruppe Amazonien (GTA) und Mitglied des Internationalen Rats des Weltsozialforums, beleuchtet die Lebensrealität der traditionellen Bevölkerung Amazoniens in den letzten 20 Jahren und betont die Wichtigkeit des Weltsozialforums 2009 für die „Waldvölker“.
| von Verena Glass (Carta Maior)

Fortschritt mit aller Gewalt

Die erste Amtszeit von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva geht ihrem Ende entgegen, und immer deutlicher zeigt sich die Diskrepanz zwischen der linken Rhetorik und der konservativen Politik der Regierung. Gerade in der Schlussphase werden noch einmal besonders bedenkliche Großprojekte ohne Rücksicht auf die betroffene Bevölkerung auf den Weg gebracht.
| von Keno Tönjes (KoBra)