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Landkonflikte und Umwelt
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Neue Studie: Entwaldung hat schon jetzt zu einem deutlichen Rückgang der Niederschläge im Süden Amazoniens geführt
Eine neue Studie konstatiert einen deutlichen Rückgang der Niederschläge im südlichen Amazonasbecken. Der Untersuchung zufolge handelt es sich um einen Rückgang der jährlichen Niederschläge um 8–11 Prozent. Dies hänge "zu 52–72 Prozent mit der weit verbreiteten Entwaldung im südlichen Becken und in den windzugewandten Regionen Südamerikas zusammen". Die Studie, veröffentlicht in Nature, konstatiert, dass die Entwaldung die aus dem Wald stammende Feuchtigkeit erheblich reduziere und dergestalt letztlich zu einem deutlichen Rückgang der Niederschläge führe. Zudem stellten die Autor:innen fest, dass Klimamodelle die Empfindlichkeit der Niederschläge gegenüber Entwaldung erheblich unterschätzten, "was bedeutet, dass der Amazonas-Regenwald viel früher als bisher angenommen von einem erheblichen Verlust bedroht ist", so die Autor:innen.
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Christian.russau@fdcl.org
Neue Studie: Staatliche Operationen zur Zerschlagung des illegalen Goldabbaus in indigenem Territorium der Munduruku sind "relevant", aber noch immer "unzureichend"
Forscher:innen des Instituts Mãe Crioula haben in Zusammenarbeit mit der Staatsuniversität von Pará Uepa eine neue Studie zum Vorgehen des brasilianischen Staates gegen illegalen Goldabbau im Indigenen Territorium Munduruku im Südwesten des Bundesstaates Pará veröffentlicht. Demnach hätten die staatlichen Operationen zur Zerschlagung des Netzwerkes illegalen Goldabbaus "die räumlichen Strukturen des illegalen Goldabbaus nicht strukturell zerschlagen, da sich diese dank bereits etablierter logistischer, finanzieller und politischer Netzwerke rasch neu organisieren". Dem Bericht zufolge "gehen die staatlichen Maßnahmen, anstatt die wirtschaftlichen und territorialen Grundlagen der Illegalität anzugehen", eine Strategie ein, die "vorwiegend auf Repression ausgerichtet ist, ohne die strukturellen Bedingungen, die den illegalen Goldabbau stützen, angemessen zu bekämpfen".
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Christian.russau@fdcl.org
Neuer Entwaldungsrekord - Lulas Ökoprahlerei am Ende?
Das Umweltministerium verkündet neue Entwaldungszahlen in Rekordhöhe, die Regierung Lula trifft sich zu einer Krisensitzung, beschließt neue Sofortmaßnahmen gegen die Entwaldung und schickt Polizei und Truppen in den Entwaldungsgürtel, um bei Razzien die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen. Das kommt einem bekannt vor? Stimmt!
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Keno Tönjes (KoBra)
Neuer Justizärger für Thyssenkrupp in Brasilien
Staatsanwaltschaft erhebt weitere Klage.
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Christian Russau
Neuer Rohstoffboom
Brasilien will sein Bergbaugesetz ändern.
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Uta Grunert
Neuer Wasserstraßen-Bauboom in Brasilien: Bundesstaatsanwaltschaft pocht auf Einhaltung der Rechte der direkt Betroffenen
Massiver Ausbau der Wasserstraßen in Brasilien geplant – dies bedeutet mehr Export von Soja, also auch mehr Sojaanbau bei weiter zunehmenden Land- und Umweltkonflikten in den Anbaugebieten, hat aber auch Folgen für die Rechte von lokal vom Bau der neuen Wasserstraßen Betroffenen wie den als Ribeirinhos lebenden und arbeitenden Kleinfischer:innen.
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Christian.russau@fdcl.org
Neuerlicher Angriff von Reisfarmern auf Indigene aus Raposa Serra do Sol
Der Rat der Indigenen des Bundesstaates von Roraima, CIR, erstattet in einer heute versandten Mitteilung Anzeige gegen einen weiteren bewaffneten Angriff der Reisfarmer der Region, die die rechtliche Anerkennung des Reservates Raposa Serra do Sol nicht hinnehmen wollen.
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CIMI
Neues Berggeschrey in indigenem Land
Bolsonaro macht ernst mit künftigem Bergbau in indigenen Territorien.
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Christian Russau
Neues Buch: Abstauben in Brasilien. Deutsche Konzerne im Zwielicht
Im VSA-Verlag in Hamburg erscheint eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit medico international zu deutschen Konzernen in Brasilien.
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KoBra
Neues Dossier: Der Belo-Monte-Staudamm und die Rolle europäischer Konzerne
Die Studie “Der Belo-Monte-Staudamm und die Rolle europäischer Konzerne” von GegenStrömung zeigt erstmals umfassend auf Deutsch auf, welche Folgen das Projekt Belo Monte für die betroffene Bevölkerung hat. Sie beleuchtet, inwieweit nationale Gesetze und internationale Standards gebrochen werden und wer von dem Projekt profitiert.
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GegenStrömung
