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[+1C@fé] Armut ist grenzenlos!

Armut gibt es in sowohl in Brasilien wie auch in Deutschland. Allerdings zeigt sie sich in unterschiedlichen Formen. Wir haben zwei Gäste im Studio um über die Gesichter der Armut in den beiden Ländern zu sprechen.
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Natal sem fome

Nachdem es in den letzten Jahren so aussah, als sei Armut, die hungern lässt, etwas, das die brasilianische Gesellschaft erfolgreich hinter sich gelassen hat, machte dieses Weihnachten das Conselho da Ação da Cidadania (Bürger*innen-Aktion) mit der zurückgekehrten Kampagne „Natal sem fome“, Weihnachten ohne Hunger, wieder auf die schwierige Situation im Land aufmerksam. Drei Jahre nachdem Brasilien von der Welthungerkarte der FAO verschwunden war, sieht es im Moment so aus, als könnte es nächstes Jahr wieder auf der Karte zu finden sein.

In unserer Sendung sprechen wir über die verschiedenen Gesichter der Armut in Brasilien und Deutschland und wie sie mit politischen und strukturellen Gegebenheiten zusammenhängen.

In Deutschland fassen wir vor allem die Armut ins Auge, der viele Geflüchtete und Migrant*innen im Land ausgesetzt sind, da sie schlechten Zugang zum Arbeitsmarkt oder zu Bildung haben und häufig mit Diskriminierungen konfrontiert werden.

Mit uns sprechen über dieses Thema unsere beiden Gäste Francisco Menezes aus Brasilien, der Wirtschaftswissenschaftler am Brasilianischen Institut für soziale und wirtschaftliche Analysen (ibase) ist, die Organisation „ActionAid“ berät und von 2004 bis 2007 Vorsitzender des nationalen Rats für Sicherheit der Ernährung war, sowie Astrid Schäfers in Berlin. Sie hat eine Zeit lang im Nordosten Brasiliens gewohnt, ist Journalistin und arbeitet momentan als Lehrerin für sogenannte „Willkommensklassen“, wo sie migrierten und geflüchteten Kindern Deutsch beibringt.