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Eilaktion: Sofortige Einstellung des Bergbauprojektes der Algo Ferrous Minas-Rio Mineração S.A (Brasilien)

Soziale Bewegungen, Umweltschützer und unabhängige Forscher denunzieren sowohl die Menschenrechtsverletzungen als auch irreversible soziale, kulturelle und Umwelt-Auswirkungen, die von dem multinationalen Unternehmen Anglo Ferrous Minas-Rio Mineração S.A. verursacht werden.
Eilaktion: Sofortige Einstellung des Bergbauprojektes der Algo Ferrous Minas-Rio Mineração S.A (Brasilien)

Photo: Atingidos pela Mineração em Conceição do Mato Dentro, MG

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Das weitläufige Bergbauprojekt bedroht die Lebensweise von unzähligen traditionellen Gruppen und Waldflächen mit sehr hohem ökologischen Wert, die zu dem Mata-Atlântica-Biom zählen. Dieses Biom gehört zu den hot spots von herausragender Biodiversität von dem nur noch 6% seiner ursprünglichen Ausdehnung vorhanden sind. Das Unternehmen umfasst eine Eisenerzmine auf einer 12,5 km großen Fläche und beeinträchtigt ca. 3.888 ha der Gemeinden Conceição do Mato Dentro, Alvorada de Minas, Dom Joaquim e Serro im Bundesland Minas Gerais, Brasilien. Zudem sind folgende Installationen geplant: der Bau eines 525km langen Fördersystems für Eisenerz, das durch 32 Gemeinden bis zum Hafen in Barra do Açu, Rio de Janeiro, führt; eine ca. 90km lange Hochspannungsleitung zwischen Itabira (Minas Gerais) und Conceição do Mato Dentro; sowie ein Wasserverteilungssystem aus dem Fluss Rio do Peixe in der Gemeinde Dom Joaquim.

Soziale Bewegungen, Umweltschützer und Teile der lokalen Bevölkerung haben sich gegen das Projekt gestellt und versuchen hiermit bekanntzumachen, dass sowohl die Projektbetreiber als auch die Umweltbehörde Strategien zur Einschüchterung und Unterdrückung der lokalen Bevölkerung durchführen. Außerdem denunzieren sie Fehler und Unregelmäßigkeiten in den Planfeststellungsverfahren, z.B. mangelnde technische Studien zur sozialen, ökonomischen und ökologischen Situation der betroffenen Gemeinden sowie unzureichende archäologische Erhebungen.

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