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Ashaninka-Anführer Benki Piyãko droht mundtot gemacht zu werden

Der Ashaninka-Anführer Benki Piyãko ist in großer Gefahr. Schon nächste Woche könnte er unschuldig ins Gefängnis kommen. In einem Verfahren vor dem 1. Strafgerichtshof von Cruzeiro do Sul im brasilianischen Bundesstaat Acre drohen ihm bis zu acht Jahren Haft. Ganz offensichtlich soll hier ein mutiger indigener Menschenrechtler kriminalisiert und mundtot gemacht werden.
Ashaninka-Anführer Benki Piyãko droht mundtot gemacht zu werden

Foto: Moisés Moreira

Seit Jahren wird Benki Piyãko wegen seiner Arbeit zum Schutz der Umwelt und der Kultur seines Volkes immer wieder bedroht und angefeindet. Auch mit dem Tode wurde er mehrfach bedroht. Solche Drohungen sind sehr ernst zu nehmen. Wenn es darum geht, Umweltschützer und Menschenrechtler auszuschalten, wird gerade in Brasilien nicht lange gezögert. Deshalb zeigte Benki Piyãko seine Verfolger an und bat um Schutz für sein Leben und die Sicherheit seiner Gemeinschaft. Doch stattdessen landete er nun selbst vor Gericht. Seine Verfolger stritten alle Klagepunkte ab. Das Verfahren gegen sie wurde eingestellt. Seine Anzeige wird Benki Piyãko nun als Verleumdung und Falschaussage zur Last gelegt. Möglicherweise wird das Urteil der ersten Instanz schon kurz vor Ostern gesprochen.

Helfen Sie mit, diesen aufrichtigen Mann vor Verfolgung zu schützen. Lassen Sie nicht zu, dass Benki Piyãko kriminalisiert und vom Opfer zum Täter gemacht wird. Unterstützen Sie unseren Appell an Brasiliens Präsidenten Michel Temer!

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