Artikel zu
Menschenrechte und Gesellschaft
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Brasiliens Justiz aktiver zum Schutz der Munduruku vor illegalem Goldabbau und dessen Folgen
Das für die sogenannte Bundesregion TRF1 zuständige Bundesgericht bekräftigt abschließend die Pflicht des Bundes, der Umweltbehörde IBAMA und der Indigenenbehörde FUNAI, dafür Sorge zu tragen, dass die illegalen Goldsucher:innen aus den Indigenen Territorien Munduruku und Sai Cinza entfernt werden müssen. Währenddessen hat die Bundesstaatsanwaltschaft vor Bundesgerichten eine neue Klage eingereicht, um den Bund zu zwingen, vorherige Gerichtsurteile zur garantierten Versorgung der Indigenen Munduurku am Fluss Tapajós mit sauberem Trinkwasser endlich umzusetzen.
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von
Christian.russau@fdcl.org
"Es ist das Quecksilber, das unser Blut vergiftet."
Quecksilber aus dem (oft auch illegalen) Goldbergbau gelangt in die Nahrungskette und macht die Menschen krank. Was das für die Indigenen Munduruku am Tapajós und Jamanxim im nordbrasilianischen, amazonischen Bundesstaat Pará bedeutet.
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vini.mendes@kooperation-brasilien.org
Endverbleibskontrolle für den auch im illegalen Goldbergbau einsetzbaren Maschinenpark kommt
Zentralregister für auch im illegalen Goldbergbau einsetzbare Maschinen wird verpflichtend. Erfolg einer mehrjährigen Kampage Indigener Völker und der Zivilgesellschaft.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Neue Studie zu politischer Gewalt in Brasilien veröffentlicht
Die brasilianischen Menschenrechtsorganisationen Terra de Direitos und Justiça Global haben kurz vor dem Wahltag eine neue Studie zu aktuellen Entwicklungen im Bereich politischer Gewalt im Lande mit erschreckenden Zahlen veröffentlicht.
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Christian.russau@fdcl.org
Maria Amelia Teles gestorben
Am 15.09.2026 ist die Journalistin, Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin Maria Amélia de Almeida Teles, bekannt als Amelinha Teles, im Alter von 81 Jahren nach kurzer Krankheit in São Paulo verstorben. Sie war einen Kämpferin gegen die brasilianische Militärdiktatur und Feministin.
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von
Thomas Fatheuer
Aus LP, LI und LO wird LAC, LAE, LAU und LOC: Die Demontage von Brasiliens Rechtsstaat im Umweltgenehmigungsrecht ist vollzogen
In Brasilien wird aus dem präventiven Kontrollprinzip, dem Vorsorgeprinzip und dem Verbot von Rückschritten im Umweltschutz ein System von Umweltgenehmigungen, die überwiegend auf Selbsterklärungen und nachträglicher Kontrolle auf dem Stichprobenprinzip basieren. Die Demontage von Brasiliens Rechtsstaat im Umweltgenehmigungsrecht ist vollzogen. Noch kann Brasiliens Oberster Gerichtshof STF dies als verfassungswidrig deklarieren. Der dafür Mitte August dieses Jahres anberaumte Termin wurde vom STF auf noch unbestimmte Zeit verschoben.
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Christian.russau@fdcl.org
Brasiliens neue Bundespolitik für Kritische und Strategische Mineralien tritt in Kraft
Für den Staat mehr Kontrolle und Koordinierung, mehr Souveränität und mehr Einnahmen, aber nach wie vor scharfe Kritik von Indigenen und Zivilgesellschaft.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Widerstand gegen riesiges Rechenzentrum beim Complexo do Pecém in Ceará
Was hat der boomende Bau von Rechenzentren im nordostbrasilianischen Bundesstaat Ceará mit Indigenen Territorialrechten zu tun?
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von
Christian.russau@fdcl.org
Kollektiver Widerstand gegen das neue Berggeschrey im brasilianischen Bundesstaat Goiás
Die vom Bergbau in Goiás betroffenen Gemeinschaften haben sich im August zusammengeschlossen und einen offenen Brief im Widerstand gegen die Bergbauexplorationspläne im Bundesstaat verfasst.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Neuer Bericht zu Gewalt gegen Indigene in Brasilien und Vorwurf zu verschleppter Verfassungsklärung des grundlegenden Disputs um Indigenenrechte und Agro- und Bergbau-Wirtschaftsinteressen
Indigenenmissionsrat CIMI stellt Bericht zu Gewalt gegen Indigenen in Brasilien im Jahr 2025 vor und warnt vor juristischer Verschleppung der Verfassungsklärungen zu indigenen Landrechten.
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von
Christian.russau@fdcl.org
