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CPT und CPP: Verteidigungsschrift für den Rio Tapajós
Am 29. Januar dieses Jahres haben die Comissão Pastoral da Terra (CPT) und der Conselho Pastoral dos Pescadores e Pescadoras (CPP) des Erzbistum Santarém sich in einer Verteidigungsschrift für den Rio Tapajós ausgesprochen und das Dekret 12.600/25 vehement abgelehnt, da es "den Weg freimacht für private Konzessionen und Auktionen, was direkt die Territorien von Indigenen und flussanwohnenden Ribeirinhos beeinträchtigen" werde. All dies geschehe zudem ohne irgendeine vorherige Konsultation der traditionellen Gemeinschaften.
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Christian.russau@fdcl.org
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tilia.goetze@kooperation-brasilien.org
Ein Plan – viele Kämpfe: Neue Herausforderungen für den Schutz von Menschenrechtsverteidiger:innen in Brasilien
Paulo Carbonari vom Movimento Nacional de Direitos Humanos (MNDH Brasil) über den neuen bundesweiten Plan zum Schutze der Menschenrechtsverteidiger:innen.
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Christian.russau@fdcl.org
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Themen
Aktuelle Eskalation der US-Politik gegenüber Lateinamerika
KoBra dokumentiert eine Stellungnahme des LAF Berlin: Die jüngsten internationalen Entwicklungen geben Anlass zu größter Sorge. Die mit militärischer Gewalt vollzogene Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores sowie die massiven Drohungen der Trump-Regierung gegenüber Kuba, Kolumbien und Mexiko markieren eine neue Eskalationsstufe der US-Außenpolitik gegenüber der lateinamerikanischen Region.
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LAF Berlin
Das Land denen, die es bearbeiten
Runde 34.000 Hektar Land für 2.000 MST-Familien in Paraná im Rahmen der Agrarreform.
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Christian.russau@fdcl.org
Soy Story – Die traurige Wahrheit zur Entstehung des deutschen Schnitzels
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uta.grunert@kooperation-brasilien.org
Theater der Unterdrückten – Das große Erbe des Augusto Boal
Augusto Boal (1931–2009), brasilianischer Theaterpädagoge, Autor und Theatertheoretiker, ist in Deutschland weitgehend vergessen, im Globalen Süden aber sehr einflussreich. Sein Credo: „Theater ist Wissen und kann Gesellschaft transformieren.“ Von Brasilien aus verbreitete sich sein Theater der Unterdrückten über Argentinien nach Europa, die USA und weltweit. Gruppen in Afghanistan, Palästina, Mosambik, Kongo, Ruanda, Angola und besonders Indien nutzen seine Methoden, um Vergangenheit zu verarbeiten und gesellschaftliche Themen zu bearbeiten. Boals Werk bietet vielfältige Mittel für Empowerment, Partizipation, Gleichberechtigung und Demokratie.
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uta.grunert@kooperation-brasilien.org
Workshop „Theater der Unterdrückten“ - Übungen zur Veränderung
Das Theater der Unterdrückten wurde in den 1960er-Jahren vom brasilianischen Theatermacher Augusto Boal entwickelt. Es nutzt Theater als Werkzeug für soziale, politische und persönliche Veränderung und macht Unterdrückungsstrukturen sichtbar. Die UNESCO erkannte es als Methode des sozialen Wandels an. Im Workshop wenden wir Boals Übungen praktisch an, um Lösungen für gesellschaftliche und persönliche Themen zu erarbeiten. Bitte bequeme Kleidung tragen.
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uta.grunert@kooperation-brasilien.org
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Eventos
FJT 2026 - Brasil no ano eleitoral de 2026: democracia, política climática e quilombismos
Convidamos você para a Conferência de Primavera da KoBra, que será realizada de 27 a 29 de março de 2026 no albergue da juventude de Mainz!
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tilia.goetze@kooperation-brasilien.org
Verfassungsklage gegen neue Umweltgesetzgebung beim Obersten Gerichtshof STF eingereicht
Im vergangenen Jahr hatten die beiden Kammern des brasilianischen Nationalkongresses infolge des Gesetzesentwurf 2159/2021, der seit 2004 im Kongress diskutiert wurde, diesen als Gesetz 15.190/2025 (das sogenannte Allgemeine Gesetz zur Umweltgenehmigung) verabschiedet. Die auf einige Punkte sich beziehenden Vetos des Präsidenten Lula wurden vom Kongress gekippt, sodass es im November vergangenen Jahres zur Verabschiedung des Gesetzes 15.300/2025 kam, welches das Allgemeine Gesetz ergänzt, indem es u.a. Regeln für die LAE (Spezielle Umweltgenehmigung) festlegt. Nun haben die Partei PSOL zusammen mit dem Indigenendachverband APIB und unterstützt von einer Reihe von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Klage wegen Verfassungswidrigkeit eingereicht.
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Christian.russau@fdcl.org
