Artikel zu
Landkonflikte und Umwelt
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Die Röhre, die niemand in der Firma kannte
Aus den Klärschlammbecken der weltgrößten Aluminiumschmelze Alunorte ist toxisches Material ausgetreten. Zuerst wies die der norwegischen Norsk Hydro gehörende Alunorte den Vorwurf weit von sich, musste dann aber eingestehen, dass es vom Klärbecken eine Röhre gab, durch die der Rotschlamm entweichen konnte. Alunorte erklärte, sie habe von der Existenz dieser Röhre nichts gewußt.
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von
Thomas Bauer und Christian Russau
Die rote Wand am Xingu
Eine Reportage aus dem Gebiet des Staudamms Belo Monte.
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von
Christian Russau
Die Situation der indigenen Völker in Brasilien
Vortrag von Guarani-Kaiowá Häuptling Ládio Verón. Kollekte Jugendsektion
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von
fabian.kern@kooperation-brasilien.org
Die Stichtagsregelung Marco Temporal, der Fall der Terra Indígena Ibirama La Klãnõ und eine historische deutsche Mitverantwortung
Heute will der Oberste Gerichtshof STF die Verhandlung um die Stichtagsregelung Marco Temporal wieder aufnehmen. Dabei geht es auch um eine historische deutsche Mitverantwortung.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Die unerträgliche Leichtigkeit der Umweltverträglichkeitsprüfungen
Die investigativen Journalist/innen der Agentur Agência Pública haben die UVPs und die involvierten Consultings etwas näher unter die Lupe genommen. Was dabei herausgekommen ist, spricht Bände.
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von
Christian Russau
Die unheimliche Welt ohne Genehmigungen
KoBra dokumentiert hier die deutschsprachige Übersetzung des Textes von Antônia Melo, Koordinatorin der Bewegung „Xingu Vivo para Sempre” aus Altamira im nordrasilianischen Bundesstaat Pará und eine der bekanntesten Verteidigerinnen der Menschenrechte und der Natur im Amazonasgebiet. Antônia Melo veröffentlichte den Text kurz vor Verabschiedung des als "Gesetzesentwurf der Zerstörung" bekannten Gesetzesentwurfes PL 2159/2021, das die Umweltgenehmigungsverfahren in Brasilien mutmaßlich flexibilisieren soll, aber laut Kritiker:innen zu Deregulierung bis hin zur Bedrohung rechtsstaatlicher Verfahren in Brasilien führen wird.
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von
Christian.russau@fdcl.org
Die Verdammung Amazoniens - Eine Analyse der aktuellen Staudammprojekte
Allein in den nächsten zwei Jahren will die brasilianische Regierung 296 Mrd. US-$ in gigantische Infrastrukturprojekte stecken, wovon die prominentesten sicherlich die Staudammprojekte in Amazonien sind, v.a. die am Rio Madeira und Rio Xingu.
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von
Keno Tönjes
Die Verteidigung des Rechts auf Nahrung in Zeiten der Corona-Pandemie!
Das Menschenleben und die Menschenwürde an erster Stelle! Am 24. März wurde ein Forderungskatalog, unterstützt von mehr als 80 Organisationen, an die Bundes- und Landesregierung sowie an die Kommunen in Brasilien veröffentlicht.
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von
FBSSAN
Die wundersame Landvermehrung
Thomas Bauer berichtet aus dem alltäglichen Wahnsinn der brasilianischen Bürokratie mit der er für die Landpastoralkommission zu kämpfen hat. Dieses mal: Wie aus 2 ha Land 229.000 ha wurden ...
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von
Thomas Bauer
Die Yanomani und Ye´kuana im Kampf gegen Bergbau und Corona: #FORAGARIMPOFORACOVID
40% der indigenen Bevölkerung der Terra Indigena Yanomami sind nach einer Studie durch den Eintrag des Coronavirus über illegale Bergbauarbeitersiedlungen bedroht. Nach ihren Schätzungen befinden sich 20.000 illegale Goldsucher in ihrem Gebiet, die Regierung Bolsonaro hat offiziell nur 3.500 Arbeiter bestätigt. Fast die Hälfte der indigenen Gemeinschaften lebt weniger als 5 Kilometer von einer illegalen Bergbausiedlung entfernt. Die brasilianische Regierung reagiert mit Kurzeinsätzen zur Gesundheitskontrolle durch das Militär und einem Veto des Präsidenten auf den Nothilfeplan für indigene Völker und traditionelle Gemeinschaften, der bereits vom Senat bewilligt war.
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von
Uta Grunert
