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Gerichtsurteil in São Paulo: Gefängnisinsassen wurden von Beamten gefoltert

Gerichtsurteil in São Paulo: Gefängnisinsassen wurden von Beamten gefoltert

Der Gerichtshof des Bundesstaates São Paulo verurteilte den Bundesstaat zur Zahlung einer Entschädigung in Höhe von 258 Millionen Reais (derzeit umgerechet rund 44 Millionen Euro) wegen Folter an Gefängnisinsassen des halboffenen Strafvollzugs der Justizvollzugsanstalt von Presidente Prudente im Landesinneren von São Paulo im September 2015.
| von Christian.russau@fdcl.org
Feministische Kämpfe

Feministische Kämpfe

In Zeiten eines globalen Rechtsrucks heben wir Kämpfe hervor, die sich für Vielfalt, Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie einsetzen. Unser Verständnis von Feminismus ist intersektional: Es zielt auf die Gleichberechtigung aller Geschlechter und berücksichtigt, dass Diskriminierung nicht eindimensional wirkt, sondern sich entlang von Faktoren wie Herkunft, race, Klasse, sexueller Orientierung, Behinderung oder kolonialer Geschichte verschränkt.
| von tilia.goetze@kooperation-brasilien.org
Agrarreform garantiert Menschenrechte

Agrarreform garantiert Menschenrechte

Die brasilianische Bewegung der landlosen Arbeiter:innen MST führt derzeit ihre jährlichen großen Protestaktionen im Rahmen der "Jornada de abril" ("Aprilaktionen") und des "abril de luta" ("April des Kampfes") in 14 Bundesstaaten durch, um der politischen Forderung nach einer Agrarreform in Brasilien Nachdruck zu verleihen. Bis zum kommenden 17. April, dem internationalen Tag des bäuerlichen Widerstands, plant die MST Demonstrationen, Kundgebungen, symbolische Besetzungen wie in Büros der Staatsanwaltschaften oder der Agrarreformbehörden mehrerer Bundesstaten, aber auch beispielsweise eine neue Besetzung einer laut Ansicht der MST sozial unproduktiven Farm im Bundestaat Ceará, deren Gelände sich für sozialen Wohnungsbau eignen würde, so die MST. KoBra dokumentiert hier eine Auswahl der Aktionen, auf Basis der Eigenberichte der Landlosenbewegung MST.
| von Christian.russau@fdcl.org
Bericht und Stellungnahme des Indigenen Missionsrats CIMI zum Acampamento Terra Livre 2026

Bericht und Stellungnahme des Indigenen Missionsrats CIMI zum Acampamento Terra Livre 2026

Da die Demarkierung (1) indigener Gebiete noch aussteht, fordert das „Acampamento Terra Livre 2026 (ATL) (2) Antworten von den drei staatlichen Gewalten Mit mehr als 7.000 Indigenen bekräftigte die Versammlung ihren Kampf für Landrechte und schloss mit Schreiben an die Exekutive, die Legislative und die Judikative
| von Kommunikationsabteilung des CIMI