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Wald und Klima
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2.000 Menschen demonstrieren für ein Veto gegen das neue Waldschutzgesetz
Fast 2.000 Menschen aus vierzehn verschiedenen Bundesstaaten versammelten sich am Morgen des 7. März auf der Esplanada dos Ministérios, um von der Präsidentin Dilma Rouseff ein Veto gegen die Reform des Waldschutzgesetzes Código Florestal zu fordern. Landlose, Kleinbäuerinnen und -bauern, UmweltaktivistInnen, Studierende, FischerInnen, FlussuferbewohnerInnen, SportlerInnen und ForscherInnen bekräftigten mit einem bunten Protest die Wichtigkeit der Erhaltung der heimischen Wälder und ihre Ablehnung des Vorschlags, der den aktuellen Código Florestal aufheben würde.
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ISA-Instituto Socioambiental, Oswaldo Braga de Souza. Übersetzt und gekürzt von Yôko Woldering
„Das Spiel geht weiter“ beim Código Florestal
Ende Mai 2012 hat Präsidentin Rouseff den Änderungsvorschlag für das Waldschutzgesetz Código Florestal mit Einschränkungen unterschrieben. Sie hat bei 12 Artikeln von ihrem Vetorecht[1] als Präsidentin Gebrauch gemacht und etliche Textänderungen vorgeschlagen. Umweltorganisationen wie u.a. Greenpeace kritisieren die Intervention als völlig unzureichend. Nun gibt es eine neue Runde mit Verhandlungen. Die Übergangsregelung (Medida Provisória 571/12) bündelt die Änderungen, über die nun erneut abgestimmt werden muss. Bislang profitieren u.a. die 300.000 mittelgroßen landwirtschaftlichen Betriebe durch die neuen Regelungen. Unzufrieden sind noch immer die Großgrundbesitzer_innen. Sie bewirtschaften 63% der Landesfläche auf Privatbesitz und hoffen, noch bessere Bedingungen in den Verhandlungen herausholen zu können.<br />
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Uta Grunert
Änderung des Código florestal findet Zustimmung in Gremien des Senats
Die Entscheidung über die Änderung des Waldschutzgesetzes Código florestal wanderte im Lauf des Novembers durch drei Kommissionen des Senats und hat dabei kleine Änderungen erfahren: Die Wissenschaftskommission CCT sowie die Agrarkommission CRA des Senats stimmten mit 27 zu einer Stimme für die Änderung des Código florestal. Der Gesetzestext passierte anschließend auch die Umweltkommission und wird in Kürze dem Gesamtsenat zur Abstimmung vorgelegt.
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Uta Grunert
Änderung des Waldgesetzes
Die Änderung des brasilianischen Waldschutzgesetzes (Codigo Floresta) von 1965 durch die MP (medida provisoria) 6424/2005 lag der Umweltkommission des Parlaments vor, wurde dann jedoch verschoben.
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admin
Neue Waldschutzgebiete werden von Errichtung von Gaspipeline überschattet
Am 13. Februar unterzeichnete Präsident Lula ein Dekret, durch das 6,4 Mio. ha Wald-Schutzgebiete verschiedener Schutzkategorien eingerichtet wurden.
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Keno Tönjes (KoBra)
Aktuelle Urwaldschutz-Gesetzesvorschläge in Brasilien, Deutschland und international
In Brasilien, Deutschland und international werden aktuell wichtige Gesetzesvorhaben zum Schutz der Urwälder diskutiert.
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Keno Tönjes (KoBra)
Amazonien steht unter Druck – neuer Atlas mit internationaler Beteiligung
Das Netzwerk Rede Amazônica de Informação Socioambiental Georeferenciadas (RAISG) hat den Atlas "Amazonía bajo presión" herausgegeben. Die Studie zeigt die Gefahren Amazoniens als stark destabilisiertes Ökosystem. Deutliche Anzeichen von Degradierung, Flächenfragmentierung und hoher Druck auf sensible Gebiete seien erkennbar.
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Uta Grunert
Ausweitung des legalen Holzeinschlags im Amazonasregenwald
Als Teil seiner neuen Waldschutzstrategie gegen illegalen Holzeinschlag wird Brasilien bis zum Jahresende eine Million Hektar des Amazonasregenwalds an private Holzeinschlagsunternehmen versteigern . Antonio Carlos Hummel, Chef der brasilianischen Forstbehörde kündigt an, dass in den kommenden fünf Jahren 11 Millionen Hektar versteigert werden sollen. Bislang genehmigte die Behörde Einschlagskonzessionen auf 150.000 Hektar, wobei Brasilien dennoch der weltweit größte Lieferant von Tropenholz ist, was das Land vor allem dem illegalen Holzeinschlag verdankt.<br /><br />
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admin
Beinaheleerformel. Brasilien Präsidentin taktiert und laviert weiter
Kommentar von Gerhard Dilger, taz, 28.5.2012<br /><br />Nun ist es Dilma Rousseff doch noch gelungen, Wochen vor dem Rio+20-Gipfel halbwegs schmeichelhafte Schlagzeilen zu produzieren: Brasiliens Präsidentin verhindere Straffreiheit für Waldzerstörer, heißt es allenthalben, gegen die schlimmsten Auswüchse des vom Parlament verabschiedeten Raubbaugesetzes hat sie ihr Veto eingelegt. Doch der große Wurf, auf den freilich nur die größten Optimisten gehofft hatten, ist dies keineswegs. [Weiterlesen bei der <a href="http://taz.de/Kommentar-Brasilianisches-Waldgesetz/%2194179/">taz...</a> ]
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Gerhard Dilger, taz, 28.5.2012
Bericht zum europäischen Waldtreffen
Einmal im Jahr treffen sich die europäischen Waldaktivisten, um gemeinsam alte Kampagnen zu besprechen und neue zu planen. Dieses Jahr fand das Treffen vom 22. bis 24. April im Osten der Slowakei statt.
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Keno Tönjes (KoBra)
