Artikel zu
Agrotreibstoffe
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Ausländische Landkäufe in Brasilien
Landkäufe durch AusländerInnen oder ausländisch kontrollierte Unternehmen sollen zukünftig eingeschränkt werden. Ende August unterzeichnete Lula eine Bestimmung, die die Obergrenze für ausländische Landkäufe auf 50 Module festlegt. Der ausländische Landbesitz darf zudem im jeweiligen Verwaltungsbezirk nicht mehr als 25% der Gesamtfläche ausmachen. Die Landkäufe müssen in gesonderten Büchern geführt werden. Eine Anfang Juni vom Correio Braziliense auf Basis von Daten der Agrarreformbehörde INCRA zusammengestellte Karte und Statistik illustriert die Verteilung ausländischen Landeigentums in Brasilien . Insgesamt sind dem zugehörigen Artikel zufolge etwa 4 Mio ha Land in Brasilien im Eigentum von AusländerInnen oder ausländisch kontrollierten Unternehmen. Diese haben vor allem im Mittleren Westen und Südosten des Landes, insbesondere in Mato Grosso, Landeigentum erworben. In einigen Regionen des Mittleren Westens sind dem Begleitartikel zufolge die Grundstückspreise aufgrund der Konkurrenz mit dem ausländischen Kapital um bis zu 300% gestiegen. Die Unternehmen stammen vornehmlich aus China, Japan, Europa, den Vereinigten Staaten, Korea und den arabischen Ländern und investierten in erster Linie in Getreide (genauer: grãos –- Körnerfrüchte, was auch Soja umfasst), Zuckerrohr, Baumwolle und Eukalyptus.<br /><br />
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Brasilianische Regierung lanciert Palmölprogramm
Anfang Mai lancierte der brasilianische Präsident Lula im paraensischen Tomé Açú das „Programa Nacional de Produção Sustentável de Óleo de Palma” (Programm für nachhaltige Produktion von Palmöl), mit dem Brasilien zum weltweit größten Palmölproduzenten aufsteigen soll.
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Deutschsprachige Übersetzung der Erklärung sozialer Bewegungen und Organisationen Brasiliens
“Soziale Bewegungen und Organisationen lehnen Exporte von Ethanol und anderen Agrokraftstoffen ab und klagen die Nicht-Nachhaltigkeit der brasilianischen Ethanolproduktion an” Brasília, 06/05/2008
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Die dunkle Seite des Zuckers
Eine aufwändig aufbereitete multimediale Geschichte über den Zuckerrohranbau in Brasilien von Marianne Falck.
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Marianne Falck (FAZ)
Dossier: Was lehren uns Zertifizierungserfahrungen in Brasilien in Bezug auf Agrotreibstoffe?
In den letzten Jahren haben freiwillige Zertifizierungssysteme in der Entwicklungspolitischen Diskussion stark an Gewicht gewonnen. Sie scheinen das probate Mittel zu sein, um negative Auswirkungen unternehmerischen Tuns in den Griff zu bekommen.
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Eine aufgeheizte Atmosphäre: Konfliktherd Agrartreibstoffe
Die Informationsbroschüre <a href="index.php?option=com_docman&amp;amp;task=doc_download&amp;amp;gid=43&amp;amp;Itemid=119" target="_parent">Eine aufgeheizte Atmosphäre: Konfliktherd Agrartreibstoffe als pdf</a>
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Erneuerbare Energien - Brasilien als Vorreiter
Seine Verschuldung lässt Brasilien nach Exportsteigerungen lechzen, um den enormen Schuldenberg bedienen zu können. Biotreibstoffe haben durch ihre derzeitigen Zukunftsaussichten und die technologische Vorreiterposition Brasiliens eine große Anziehungskraft für das Land. Sollte es möglich sein, diese Position auszubauen und Brasilien einen nachhaltigen Entwicklungsweg zu ebnen?
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Genetisch veränderter Eukalyptus als Energiepflanze – Zukunftsmusik der Green Economy in Brasilien
Brasilien ist eines der aktivsten Länder in der Entwicklung von genetisch veränderten Baumarten, um sie im Sektor Agrartreibstoffe nutzen zu können. Ein Forschungsschwerpunkt widmet sich der Baumart Eukalyptus, die auf schnelleres Wachstum und Veränderungen der Holzqualität gezüchtet wird. Über genetische Veränderungen ist eine Zunahme des Zellulosegehalts (Zellulose ist energetisch nutzbar) bei gleichzeitiger Reduktion des Ligninanteils (Lignin dient der Stabilität) möglich. Damit wird Eukalyptus noch interessanter für die holzbasierte Agrarenergieproduktion. In Brasilien wird Eukalyptus derzeit auf sieben Millionen Hektar angebaut, wobei die Regierung plant, in den nächsten zehn Jahren die Flächengröße des Eukalyptusanbaus zu verdoppeln. Es gibt sogar Bestrebungen, den Amazonas-Regenwald mit Eukalyptus „wiederaufzuforsten“, gerade der neue Código Florestal beinhaltet solche Vorstöße. Herkömmlich benötigte eine Eukalyptus-Plantage sieben Jahre bis zur Ernte, durch die neuen Züchtungen wird eine Verkürzung der Umtriebszeit auf drei bis vier Jahre angestrebt[1]. Daran arbeiten Firmen wie AraCruz und ArborGen in Brasilien.
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Uta Grunert
Große Agrofirmen betreiben immer öfter Barterhandel
Die finanzielle Abhängigkeit der brasilianischen LandwirtInnen von den großen Agrarmultis steigt: Immer öfter lassen sich die ProduzentInnen auf Bartergeschäfte ein. Sie verpflichten sich, gegen die Vorfinanzierung von Pestiziden zur Erntezeit eine bestimmte Produktionsmenge abzuliefern. Meist gilt die Verpflichtung gegenüber einem dritten Unternehmen, das dem Agrokonzern direkt die Rechnung für die Agrargifte bezahlt. <br />Derzeit laufen 10% des Umsatzes der großen Agrarunternehmen mit Agrogiften über Barterverträge. Binnen zwei Jahren soll das Volumen der Barterverträge auf 30% anwachsen . BASF begann im Jahr 2004 mit Barterverträgen im Kaffeesektor und will dies nun auf den Zucker- und Alkoholmarkt ausdehnen. Monsanto plant Bartergeschäfte für die Maisproduktion. Syngenta betreibt bereits heute 30% ihres Vertriebs über Barterverträge, will diesen Bereich aber auch weiter ausdehnen. <br /><br />
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Mit der zweiten Generation wird alles besser?
Am 9. Februar 2010 wurde in Berlin eine Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) zu Kraftstoffen aus Abfällen vorgestellt . Sie wurde über die GTZ aus Mitteln des BMZ finanziert.
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