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| by tilia.goetze@kooperation-brasilien.org

Besuch von Schwester Denise aus Recife beim Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit e.V.

Schwester Denise von der Kinder. und Jugendorganisation "Turma do Flau" aus Recife ist für eine Reihe von Vorträgen in Deutschland zu Besuch. Der Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit e.V. koordiniert die Termine an vier verschiedenen Orten. Schwester Denise gibt Einblicke in 43 Jahre „Bildung fürs Leben“ im Nordosten Brasiliens. In ihrem Vortrag berichtet sie über die aktuelle Situation in Brasilien und gibt Einblicke in die gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen, mit denen ihre Arbeit im sozial benachteiligten Nordosten des Landes konfrontiert ist. Dabei wird auch deutlich, wie sich der Einsatz für Menschenrechte und Gleichberechtigung im Laufe der Jahre verändert hat. „Turma do Flau“ setzt sich seit über 40 Jahren in Recife täglich für benachteiligte Menschen ein - insbesondere für Kinder, Jugendliche und deren Mütter. Schwester Denise hat sich seit mehr als drei Jahrzehnten dieser Arbeit verschrieben und berichtet eindrucksvoll aus ihrem Alltag zwischen Armut und Kriminalität sowie von Geschichten von Engagement, Hoffnung und Chancen für ein besseres Leben.
| by uta.grunert@kooperation-brasilien.org
„Die größte Indigene Mobilisierung der Welt“

„Die größte Indigene Mobilisierung der Welt“

Das „Acampamento Terra Livre“ (ATL 2026) in Brasília unter Beteiligung von mindestens 7.000 Indigenen endet nach einer Woche mit der Veröffentlichung mehrerer politischer Forderungskataloge, zusammengefasst unter dem Motto: “Nosso futuro não está à venda: a resposta somos nós” („Unsere Zukunft steht nicht zum Verkauf: Die Antwort sind wir selbst“).
| by Christian.russau@fdcl.org
Staudamm Belo Monte: Bundesjustiz läßt Klage der Bundesstaatsanwaltschaft MPF wegen Ethnozids an Indigenen Völkern zu

Staudamm Belo Monte: Bundesjustiz läßt Klage der Bundesstaatsanwaltschaft MPF wegen Ethnozids an Indigenen Völkern zu

Seit zehn Jahren ist der Staudamm Belo Monte in Betrieb. Dagegen laufen seit der ersten Bauphase noch immer Dutzende an Verfassungsklagen, die noch immer nicht entschieden wurden. Nun gibt es eine neue Klage, die von der Bundesjustiz zugelassen wurde: Die juristische Klärung des Vorwurfs, ob der Staudamm Belo Monte für die Indigenen Völker vor Ort einen Ethnozid bedeutet.
| by Christian.russau@fdcl.org
Regierung beschließt durchgehende Asphaltierung der BR-319 zwischen Manaus und Porto Velho

Regierung beschließt durchgehende Asphaltierung der BR-319 zwischen Manaus und Porto Velho

Das brasilianische Ministerium für Transport und die Verkehrsinfrastrukturbehörde DNIT veröffentlichten am letzten Tag des März dieses Jahres die Freigabe für die seit Jahrzehnten hart zwischen Befürworter:innen und Gegner:innen umkämpfte Frage nach der durchgehenden Asphaltierung der BR-319 zwischen Manaus und Porto Velho, im westlichen Herzen Amazoniens. Möglich machte dies das trotz Teilvetos inkraftgetretene Umweltflexibilisierungsgesetz, denn diesem zufolge handelt es sich nicht um neues Projekt, für das umfangreiche Umweltfolgenstudien notwendig wären, sondern um Ausbesserung einer ohnehin bereits bestehender Straße. Umwelt- und Menschenrechtsgruppen warnen scharf vor den Folgen für Umwelt und die dort lebenden Indigenen Völker, von denen einige auch in freiwilliger Isolation lebende Indigene Völker sind. Wieder einmal wird letztlich der Oberste Gerichtshof STF entscheiden müssen, nachdem die Umwelt- und Menschenrechtsgruppen Klagen angekündigt hatten. Derweil gehen aber zunächst die Planungen von Bundes- und Landesregierungen zur durchgehenden Asphaltierung der BR-319 zwischen den Landeshauptstädten von Amazonas und Rondônia eifrig weiter, denn im für die zweite Jahreshälfte anstehenden Wahlkampf sowohl auf Bundes- wie auch Landesebene scheinen sowohl Politiker:innen von Regierung als auch von Opposition sich mit dem Projekt der Asphaltierung der BR-319 als Heilsbringende für "Entwicklung" schmücken zu wollen. Konsultation der betroffenen Indigenen Völker, wie von der ILO 169 und der UNDRIP vorgeschrieben? Bisher nicht zu erkennen.
| by Christian.russau@fdcl.org