Artikel zu
Landkonflikte und Umwelt
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Via Campesina Brasilien besetzt das Finanzministerium in Brasília
<strong>Brasília.</strong> Rund 4.000 Landarbeiter der Bauernorganisation Via Campesina Brasilien haben am Dienstag Morgen (Ortszeit) das brasilianische Finanzministerium in Brasília besetzt. Dies berichtet die Landlosenorganisation Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra (MST) auf ihrer <a href="http://www.mst.org.br/Via-Campesina-ocupa-Ministerio-da-Fazenda-em-Brasilia">Internetseite</a> . Laut dem Nachrichtenportal <a href="http://ultimosegundo.ig.com.br/brasil/manifestantes+ocupam+predio+do+ministerio+da+fazenda+em+brasilia/n1597172910747.html">Ultimosegundo</a> haben die Demonstranten das Eingangsfoyer und die Zugangsrampe besetzt, so dass die 2.500 Ministerialbeamten des Finanzministeriums am Betreten des Gebäudes gehindert wurden. Das Portal zitiert Polizeisprecher, nach denen die ganze Aktion friedlich ablaufe.<br /><br />
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Christian Russau
Wo bleibt die Agrarreform?
<p><strong>Via Campesina fordert Unterstützung gegen die illegale Aneignung von Land </strong></p><p>Für KoBraus dem brasilianischen Portugiesisch von Ingrid Hapke<br /></p><p>“Schluss mit der illegalen Aneignung von öffentlichem Land und der Kriminalisierung sozialer Bewegungen! Freilassung der festgenommenen AktivistInnen und die Wahrung des Rechts auf Land für alle Völker sowie die Unterstützung der Familienlandwirtschaft und der ökologischen Produktion.“<br /> </p>
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Camila Queiroz - ADITAL
Agrarreform, Quilombolas und das Programm Terra Legal in der Ära Lula
Die Agrarreform geriet während der Lula-Regierung zunehmend ins Hintertreffen. Nach Auslaufen des Agrarreformplans von 2003 im Jahr 2007 gab es keinen weiteren Plan mehr und die Zahlen der Ansiedlungen wie auch das Budget hierfür verringerten sich bis 2010 kontinuierlich weiter. Im vergangenen Jahr sank die Anzahl der angesiedelten Familien nach Angaben der CPT noch einmal um 44% im Vergleich zum Vorjahr – flächenmäßig betrug der Rückgang sogar 72%. Die Agrarreform verschwand auch zunehmend aus den Diskursen des Präsidenten.
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admin
Situação dos Guarani Kaiowá em Dourados
Uma equipe da Missão visitou, durante os dias 5 a 8 de abril de 2008, o Estado de Mato Grosso do Sul, para verificar os impactos da expansão da produção de cana-de-açúcar para a produção de etanol sobre o direito à alimentação, à terra e os direitos trabalhistas das comunidades indígenas Guarani Kaiowá, no município de Dourados.
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FIAN
Mãos gringas no "filé" do Brasil
Documento inédito obtido pelo Correio permite uma radiografia da distribuição de terras brasileiras compradas por estrangeiros. São 4,3 milhões de hectares distribuídos em 3.694 municípios. Ao contrário do que muitos imaginam, o maior interesse não está na Amazônia.
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Lúcio Vaz, Correio Braziliense
Dossiê dos Impactos e Violações da Vale no Mundo
A Vale é uma das maiores transnacionais brasileiras e a maior mineradora do mundo.
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Organizações Integrantes do I Encontro Internacional dos Atingidos pela Vale
Avança o monopólio da terra para produção de agrocombustíveis
O monopólio da terra segue como tema central diante do avanço do capital sobre recursos estratégicos em todo o mundo.
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Maria Luisa Mendonça, Adital
Mato Grosso: Untersuchung bestätigt Agrargiftrückstände
Gemeinsam mit der Fiocruz (Fundação Oswaldo Cruz) hat die staatliche Universität von Mato Grosso (UFMT, Universidade Federal de Mato Grosso) die Effekte des Einsatzes von Agrotoxinen in den beiden größten Gemeinden des Bundesstaates, Campo Verde und Lucas do Rio Verde untersucht.
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admin
Künstliche Verknappung gentechnikfreien Saatgutes
ProduzentInnen in Mato Grosso sowie die Produzentenvereinigung Associação dos Produtores de Semente de Mato Grosso (Aprosmat) werfen dem Konzern Monsanto die künstliche Verknappung herkömmlichen Soja-Saatgutes zugunsten von Gensoja vor. 85% Gensaatgut stünden nur 15% konventionelles Saatgut gegenüber . Monsanto hat für Sojasaaten in Brasilien absolut marktbeherrschende Stellung. Eine ähnliche Situation zeichnet sich seit einiger Zeit für die MaisproduzentInnen ab: Nach Daten des Nationalen Sortenregisters (Registro Nacional de Cultivares) des brasilianischen Agrarministeriums sind inzwischen gut drei Viertel (76%) der in Brasilien neu auf den Markt kommenden Maissorten gentechnisch verändert. Im Jahr 2008 war dies noch gut die Hälfte, im Jahr 2009 bereits 63%. Wer keine Samen zum Nachbau einbehält, ist also immer öfter gezwungen, auf gentechnisch verändertes Saatgut zurückzugreifen. Bei Mais ist diese Entwicklung besonders dramatisch, da eine Auskreuzung hier durch Wind leicht möglich ist. Hinzu kommen die viel zu geringen Abstandsregelungen zur sogenannten Koexistenz von Genmais mit herkömmlichem Mais.
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admin
CPT-Erhebung zu Konflikten um Land und Wasser
Die brasilianische Landpastorale CPT gab Anfang September neue Zahlen für Konflikte um Land und Wasser für die erste Jahreshälfte 2010 heraus . Es handelt sich um Teilzahlen, d.h. aus einigen Regionen waren die Daten nicht verfügbar, was das Gesamtbild ggf. noch verändern kann. Der Erhebung zufolge ist die Zahl der Konflikte um Wasser von 22 (2009) auf 29 (2010) angestiegen; die Zahl der betroffenen Familien erhöhte sich von etwa 20.500 auf 25.250. Vor allem im Nordosten und Südosten kamen neue Konflikte hinzu, während diese in Nordbrasilien konstant blieben.
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admin
