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Corona
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Indigene und Landrechte - Juli 2020
Indigene Völker und traditionelle Gemeinschaften sind von der Coronakrise und dem Kurs der brasilianischen Regierung besonders gefährdet. Schwerpunktthema: Yanomami und Ye´kuana kämpfen gegen Bergbau und Corona: #ForaGarimpoForaCovid
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Uta Grunert
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Anklagen gegen Bolsonaro wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid
Internationale Gewerkschaften u.a. von Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen und das Bündnis brasilianischer Anwälte für die Demokratie streben Verfahren gegen Bolsonaro wegen Banalisierung des Coronavirus und fehlender Krisentauglichkeit in der Gesundheitskrise des Landes an. Brasilien liegt international unter den drei Ländern mit den meisten Corona-Opfern im Gesundheitsbereich.
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Uta Grunert
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[Podcast] Die unsichtbaren Überlebenskämpfer*innen
In dieser Folge geht es um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Lebensbedingungen in Gefänissen - in Deutschland als auch in Brasilien.
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Tilia Götze
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Offener Brief an den UN-Menschenrechtsrat
Den folgenen Offenen Brief haben Organisationen der brasilianischen Zivilgesellschaft an Mitgliedsstaaten und Beobachter*innen des UN-Menschenrechtsrates formuliert. Sie fordern Unterstützung von den Vereinten Nationen bezüglich der Menschenrechtssituation in Brasilien.
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Tilia
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Neues Papier und Handlungsempfehlungen der Internationalen Advocacy Netzwerke (IAN): Schatten-Pandemie: "Zunehmende Gewalt gegen Frauen im Hinblick auf Straflosigkeit und COVID-19"
Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein globales Problem. Geschlechtsspezifische Diskriminierung überschneidet sich häufig mit anderen Diskriminierungsformen, besonders im Zusammenhang mit Ethnizität, Klasse, Kaste und Sexualität. Nach dem Dossier „Gewalt gegen Frauen: weltweit bekämpft und doch alltäglich“ aus dem Jahr 2019 dokumentieren die IAN-Mitgliedsorganisationen zum Internationalen Weltfrauentag am 8. März die Entwicklungen während der Coronapandemie. Es zeigt sich: Die an Parlament und Bundesregierung gerichteten Handlungsempfehlungen aus dem Dossier sind in der Pandemie wichtiger denn je. In Rahmen eines Parlamentarischen Frühstücks unter Schirmherrschaft von Gabriela Heinrich (SPD) haben die IAN-Mitgliedsorganisationen am 3. März die Handlungsempfehlungen diskutiert.
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Uta Grunert
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Covid-19-Pandemie fördert Gewalt gegen Frauen und erschwert Rechtszugang
Krisen sind nie geschlechtsneutral, ihre Auswirkungen werden durch Intersektionalität – gender, race und Klasse als Unterdrückungsursachen - intensiviert. Ungleichheit wirkt wie ein Katalysator auf die Gefahren der Covid-19-Krise: indigene Frauen, Afrobrasilianerinnen und die LGBTIQ-Gemeinschaft sind daher besonders betroffen. Neben dem Verlust oder der Unsicherheit von wirtschaftlichem Auskommen und der Hauptlast der Familien-Care-Arbeit, die überwiegend von Frauen geleistet wird, sind viele von ihnen einem steigenden Ausmaß von Aggression und Gewalt ausgesetzt.
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Uta Grunert
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Warnung vor Kollaps weiterer Gesundheitssysteme in Amazonien: Respira Xingu
Die schrecklichen Erfahrungen aus Manaus, wo im Monat Februar Patient*innen wegen mangelnder Sauerstoffversorgung in Zusammenhang mit den Coronaerkrankungen gestorben waren, sollen sich in Altamira nicht wiederholen. Die zivilgesellschaftlichen Akteure fordern in ihrer Stellungnahme Atme Xingu die Politik zum schnellen Gegensteuern auf. Einnahmen des Kraftwerks Belo Monte sollen zur Bekämfpung der Krise eingesetzt werden, fordert das Bündnis.
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Uta Grunert
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„Die Menschen stehen Schlange, um aufgenommen zu werden“
In Brasilien wütet die Mutante, die Krankenhäuser sind voll und Impfstoff ist rar. Was nun? Die Gesundheitsexpertin Margareth Dalcolmo war am 13.04. 2021 im Gespräch.
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Christopf Heuser und Daniel Kopp
Pressemitteilung des Bündnis International Advocacy Network (IAN): Coronakrise – Menschenrechte in Afrika, Asien und Lateinamerika besonders gefährdet
Ein Online-Fachgespräch mit der Politik führte das International Advocacy Network Aktionsbündnis (IAN), in dem 17 Ländernetzwerke zusammengeschlossen sind: Menschenrechte - Philippinen, Bangladesch-Forum, Dalit Solidarität in Deutschland, Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, Fokus Sahel, Informationsstelle Peru e.V., kolko - Menschenrechte für Kolumbien e.V., Kooperation Brasilien KoBra e.V., Nepal-Dialogforum, North East India Forum (NEIF), Ökumenisches Netz Zentralafrika, Ozeanien-Dialog, Sri Lanka Advocacy, Stiftung Asienhaus, Westpapua-Netzwerk, Watch Indonesia! e.V.
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Uta Grunert
Die Yanomani und Ye´kuana im Kampf gegen Bergbau und Corona: #FORAGARIMPOFORACOVID
40% der indigenen Bevölkerung der Terra Indigena Yanomami sind nach einer Studie durch den Eintrag des Coronavirus über illegale Bergbauarbeitersiedlungen bedroht. Nach ihren Schätzungen befinden sich 20.000 illegale Goldsucher in ihrem Gebiet, die Regierung Bolsonaro hat offiziell nur 3.500 Arbeiter bestätigt. Fast die Hälfte der indigenen Gemeinschaften lebt weniger als 5 Kilometer von einer illegalen Bergbausiedlung entfernt. Die brasilianische Regierung reagiert mit Kurzeinsätzen zur Gesundheitskontrolle durch das Militär und einem Veto des Präsidenten auf den Nothilfeplan für indigene Völker und traditionelle Gemeinschaften, der bereits vom Senat bewilligt war.
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Uta Grunert
