Artikel zu Menschenrechte und Gesellschaft

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„Zurück in eine grauenhafte Zeit“

„Zurück in eine grauenhafte Zeit“

Der Sicherheitsexperte Bruno Langeani über die jüngsten Lockerungen des brasilianischen Waffengesetzes im Interview mit den "Lateinamerika Nachrichten". Bruno Langeani ist Jurist und Experte für öffentliche Sicherheit und Gewaltprävention. Seit 2012 arbeitet er als Projektleiter für die NGO Instituto Sou da Paz mit Sitz in São Paulo.
| von Lateinamerika Nachrichten
Der Hunger ist zurück: Ernährungsunsicherheit wächst aufgrund von Pandemie und verfehlter Regierungspolitik

Der Hunger ist zurück: Ernährungsunsicherheit wächst aufgrund von Pandemie und verfehlter Regierungspolitik

Ende April überstieg die offizielle Zahl der Covid-Toten in Brasilien die 400.000. Gemessen an der Einwohner*innenzahl sind in keinem Land des amerikanischen Kontinents mehr Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Doch nicht nur diese Zahl erschüttert. Inzwischen werden auch die sozialen Auswirkungen der verfehlten Pandemiepolitik der Regierung Bolsonaro immer deutlicher. „Der Hunger ist zurück“, stellen aktuelle Studien fest. Die Krise droht, die erfolgreiche Bekämpfung von Hunger und absoluter Armut zwischen 2003 und 2013 zunichtezumachen. Dabei ist Brasilien der drittgrößte Lebensmittelexporteur der Welt.
| von Claudia Fix und Julia Ganter
Oberster Justizgerichtshof STF verurteilt Staudammbetreiber von Jirau und Santo Antônio zur Entschädigung der Kleinfischerinnen und -fischer

Oberster Justizgerichtshof STF verurteilt Staudammbetreiber von Jirau und Santo Antônio zur Entschädigung der Kleinfischerinnen und -fischer

In erster Instanz war die Klage noch abgewiesen worden, da ein Gutachten keinen kausalen Zusammenhang zwischen den Staudammprojekten und möglichen Schäden für die Fischerei sehen wollte. Die 3. Kammer des Obersten Justizgerichtshofs STJ hat jedoch am Dienstag (03.03.2026) entschieden, dass das Recht auf Entschädigung auf der Grundlage der Vermutung eines Umweltschadens bestehe und somit dass die Auswirkungen der Wasserkraftwerke die Zahlung einer Entschädigung auch ohne konkrete individuelle Kausalbeweise rechtfertigen würde.
| von Christian.russau@fdcl.org