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Unsere Themen

Die Schwerpunkte unserer Arbeit greifen die zentralen Themen und Konflikte der sozialen Bewegungen in Brasilien auf: Landkonflikte, Menschenrechte, Minderheitenrechte, ökologische Zerstörung, Urbanisierung, ökonomische Alternativen, soziale Gerechtigkeit oder auch die 2014 und 2016 bevorstehenden sportlichen Megaevents und deren Auswirkungen.

Neueste Artikel aus allen Bereichen

Verlängerung des Soja-Moratoriums

Das Soja-Moratorium  geht nach einjähriger Verlängerung in sein viertes Jahr. Die weltgrößten Getreide-Händler - Cargill, Bunge, Archer Daniels Midland (ADM), Dreyfus und Grupo Maggi - haben im Juli 2010 das Soja-Moratorium zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes um ein weiteres Jahr verlängert. Damit geht das Moratorium in das vierte Jahr. Die Getreidehändler verpflichten sich, kein Soja zu handeln, das auf Flächen angebaut wurde, die zuvor noch mit Primärwald bestanden waren. Da eine neu gerodete Fläche erst nach drei bis vier Jahren für den Soja-Anbau geeignet ist, wäre die Verlängerung der Maßnahme die Voraussetzung, um überhaupt ihre Wirksamkeit überprüfen zu können. Das brasilianische Institut für Geografie und Statistik (IBGE) prognostiziert, dass der Sojaanbau in der Saison 2009/2010 um 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zunimmt. <br /><br />

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Lobbyarbeit in Deutschland zur Internationalen Tropenwaldpolitik

Die Politik scheint manchmal ein unüberschaubares und fernes Gebilde zu sein, erst recht im internationalen Kontext. Dennoch kommen die Entscheidungen von PolitikerInnenn zu einem Thema nicht von allein zustande. Vorher werden Fachverbände und SpezialistInnen zu dem Thema und der anstehenden Entscheidung um ihre Einschätzung gefragt. Das ist ein nach außen oft unsichtbarer Vorgang, der darum nicht gerade zur Transparenz bei politischen Prozessen beiträgt. In der Lobbyarbeit bei politischen Entscheidungen liegt jedoch eine große Chance zur Einflussnahme. Einige dieser verdeckten Vorgänge sollen hier aufgedeckt werden.<br /><br />

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Codigo florestal – Brasiliens Waldschutzgesetz in Gefahr

Brasilien ist auf dem Weg zu einem neuen Gesetz, das dem Wald weniger Schutz bietet als bisher. KritikerInnen sehen darin den Sieg der großen Agrarunternehmen, die mit ihren Flächen immer weiter in den Regenwald vordringen.

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Klimaschutz und REDD+

Wie komplex die Verknüpfung von Waldschutz und Emissionshandel ist und wie sich im Einzelnen der angestoßene Prozess auf die betroffenen Menschen auswirkt, ist der Inhalt des diesjährigen Sonderhefts der Kooperation Brasilien. Es wird im Herbst diesen Jahres in Zusammenarbeit mit FAOR, ASW und FDCL unter dem Titel „Waldhandel nach Kopenhagen“ erscheinen und viele brasilianische Stimmen zum Thema enthalten.

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Brasilien: Staatsanwalt untersucht Vorgehen von Thyssen Krupp

Demonstration gegen umstrittenes Stahlwerk: Interessenkonflikt belastet Umweltamt von Rio de Janeiro

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Thyssen-Krupp weiht Stahlwerk ein

Am vergangenen Freitag, dem 18. Juni weihte der Konzern ungeachtet der Proteste von FischerInnen und NGOs sein Stahlwerk in der Bahia do Sepetiba im Bundesstaat Rio de Janeiro ein. Das Kommittee „Baía da Sepetiba pede Socorro“ wandte sich anlässlich der Eröffnung erneut an die Öffentlichkeit.

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Posicionamento do Comité "Baía de Sepetiba pede Socorro" frente à Inauguração da TKCSA

Hoje, dia 18 de junho de 2010, com quase dois anos de atraso, a Companhia Siderúrgica do Atlântico (TKCSA), projeto conjunto da ThyssenKrupp Steel e Vale, será inaugurada.

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Dungas Wahl: Brasilien mit preußischen Tugenden bei der Weltmeisterschaften

Natürlich ist auch Brasilien von Kopf bis Fuß auf die Weltmeisterschaften eingestellt. Das Land erblüht im gelb-grünen Farbenrausch, in Rio de Janeiro verändert ein Straßenmalwettbewerb das Bild der Stadt. Nur – die richtige Begeisterung will irgendwie nicht aufkommen. Zu tief steckt der Frust über die selaçao, die Nationaltrainer Dunga aufgestellt hat. Ein Team fast ohne Stars, eine Arbeitsmannschaft, die sich mit deutschen Tugenden zum Sieg kämpfen will.   Weiter zum Artikel

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Genreis im Mai zum Glück noch nicht zugelassen

Die brasilianische Biosicherheitskommission CTNBio, die für die Zulassung von Genprodukten zuständig ist, hat seit Februar einen neuen Vorsitzenden: der gentechnikfreundliche Edilson Paiva.

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Raimundo Chagas ermordet

Raimundo Chagas, Leiter der Basisgemeinde Vergel der Pfarrei São Raimundo, Codó – Maranhão, Brasilien, ermordet am 14 Januar 2010

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Solidaritätsbekundung und Ausdruck der Verachtung an dem Mord an José Maria Filho

Wir die Kooperation Brasilien und viele weitere NGOs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die solidarisch mit sozialen und ökologischen Bewegungen in Brasilien zusammenarbeiten, möchten anhand dieser Solidaritätserklärung mit Nachdruck unsere Empörung über den brutalen Mord an dem Kleinbauern, Umweltaktivsten und führendes Mitglied der lokalen Bewegungen José Maria Filho, der am 21 April auf der Hochebene von Apodi im Bundesstaat Ceará verübt wurde, zum Ausdruck bringen.

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Brasilianische Regierung lanciert Palmölprogramm

Anfang Mai lancierte der brasilianische Präsident Lula im paraensischen Tomé Açú das „Programa Nacional de Produção Sustentável de Óleo de Palma” (Programm für nachhaltige Produktion von Palmöl), mit dem Brasilien zum weltweit größten Palmölproduzenten aufsteigen soll.

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Moção de solidariedade e repédio ao assassinato de José Maria Filho

Nós, movimentos sociais e ONGs da Áustria, Alemanha e Suiça que trabalham em solidariedade com movimentos sociais e ambientais no Brasil, queremos, através desta moção, manifestar energicamente nossa indignação pelo assassinato covarde e brutal do pequeno agricultor, ambientalista e líder comunitário José Maria Filho, de 44 anos, ocorrido no dia 21 de abril de 2010, na Chapada do Apodi, Ceará. Ele foi encontrado morto perto de sua casa com 19 tiros de pistola – o que indicia, sem sombra de dúvidas, o caráter de um crime encomendado.

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Umwelt-Aktivist in Ceará ermordet

José Maria Filho (Zé Maria), einer der führenden Aktivisten in den Gemeinden der Hochebene von Apodi im Nordosten des Bundesstaates Ceará, wurde am 21. April 2010 von bisher Unbekannten mit 19 Schüssen ermordet.

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Bietprozess zu Belo Monte am 20. April durchgedrückt - soziale Bewegungen kämpfen weiter

Ungeachtet der Suspendierung der vorläufigen Lizenz für den Staudammbau am Belo Monte wurde das Bietverfahren gestern in Brasília durchgeführt. Die einstweilige Verfügung, die den Bietprozess aufgrund der Suspendierung bis auf weiteres aussetzen sollte, erreichte die Sonderkomission für Bietverfahren der Nationalen Energieagentur ANEEL nach Aussagen ihres Präsidenten erst nach Beendigung der Auktion.

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Rio São Francisco

Die Widerstandsbewegung am Rio São Francisco

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Dossier: Was lehren uns Zertifizierungserfahrungen in Brasilien in Bezug auf Agrotreibstoffe?

In den letzten Jahren haben freiwillige Zertifizierungssysteme in der Entwicklungspolitischen Diskussion stark an Gewicht gewonnen. Sie scheinen das probate Mittel zu sein, um negative Auswirkungen unternehmerischen Tuns in den Griff zu bekommen.

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Die Genehmigung von Belo Monte und ihre Folgen

Nach der vorläufigen Erteilung der Baugenehmigung am 1. Februar 2010 für das monströse Wasserkraftwerk Belo Monte am Rio Xingu durch die brasilianische Bundesumweltbehörde IBAMA schlugen die Wellen der Empörung hoch.

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Großprojekte

Mit Vehemenz treibt die brasilianische Regierung die Infrastrukturvorhaben voran.

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Dorothy Stang: Letzter Verantwortlicher verurteilt – und freigelassen

Am ersten Mai hatte das Gericht einen der Auftraggeber des Mordes an der Nonne Dorothy Stang, Regivaldo Pereira Galvão (o Taradão), zu 30 Jahren Haft im geschlossenen Vollzug verurteilt.

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